kochessenz

Die Kunst des Wesentlichen

food-a-roma: Quarkklößchen mit Zimtpflaumen

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Lena hat sich dieses Rezept gewünscht und zum Glück ist der Winter zurückgekommen, um nicht außerhalb der Saison zu kochen ;)

Le dessert

250g Magerquark
70g Weizengrieß
40g Zucker
2 Eigelb
1 Eiweiß, steif geschlagen
etwas Vanille
etwas Zitronenschale

verrühre ich zu einem festen Teig. Daraus forme ich später Nocken, die in siedendem Wasser in 2-3 Minuten gar ziehen.

4 Pflaumen

hab ich erstanden, die sind eigentlich außerhalb der Saison, aber ausnahmsweise kauf ich mal Flugware… Ich schneide 3 davon in dünne Spalten, die ich mit etwas Zucker und 1-2 EL Wasser kurz erhitze.

Dazu mache ich noch eine kleine Sauce aus

5 EL Milch
2 TL Apfelkraut
2 Messerspitzen Zimt

Ein bisschen Deko auf die Teller, die Quarkklößchen angerichet und fertig ist das Dessert!

Mir waren die Klößchen nach diesem Rezept etwas zu fest. Ich probiers beim nächsten Mal mit Toastbrot statt Grieß, dann müsste es noch feiner werden.

Geschrieben von admin

8. März 2010 um 00:28

Mit Bulgur und Paprika gefüllte Zucchini

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Endlich ist die Frage gelöst – was macht man mit der ganzen Füllung, die nicht in die Zucchini passt? Man gibt sie in die Auflaufform unter die Zucchini und isst sie mit.

Gefüllte und unterlegte Zucchini

Ich nehme

50g Bulgur, den ich mit 100 ml Wasser in 10 Minuten weich koche.

Dann

zwei mittelgroße Zucchini
3 halbe Paprikaschoten
1 kleines Stück Lauch
2 Knoblauchzehen
1 Curry aus
eine Prise Kumin,
eine Prise Kurkuma,
einige Korianderkörner
eine Prise Piment d’Espelette
etwas Salz
etwas Oregano
1 Handvoll Minze, kleingehackt
1 Handvoll Koriander, kleingehackt

Die Zucchini halbiere ich länges und höhle sie aus.
Das Gemüse brate ich in der Pfanne einige Minuten und dünste es, bis es gar ist. Zum Schluss gebe ich in das schon etwas abgekühlte Gemüse die Kräuter und den Bulgur. Zum Schluss noch

125g Fetakäse, in Krümeln darunter.
8 Cherrytomate, halbiert

Nun kommt die Masse in die Zucchini. Der Rest landet in der gefetteten Auflaufform.
Die ganze Konstruktion kommt nun bei 200° für ca. 30 Minuten in den Backofen, kurz vor Schluss gebe ich noch etwas Parmesan darauf.

Die Füllung

Geschrieben von admin

7. März 2010 um 23:47

Grüner Pak Choi-Curry mit frittiertem Tofu

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Umzugsessen – gestern bin ich zwar noch zum Kochen gekommen, aber nicht mehr zum Bloggen. Daher gibts heute erst das Update.
Ich habe noch grünes Curry im Tiefkühlfach und Tofu und Buchweizen-Spaghetti sind auch da – da kann man schon was Vernünftiges mit anfangen.

Grüner Pak Choi-Curry mit frittiertem Tofu

Nachmittags würfele ich

225g Tofu

in 2 cm Würfel. Diese Würfel vermenge ich mit

2 guten TL grünem Curry, selbstgemacht

und stelle das Gemisch für einige Stunden in den Kühlschrank. Abends beginne ich die Zubereitung mit dem Gemüse. Ich nehme

1/2 Möhre, geraspelt
200g Shitake-Pilze, ohne Stiel und halbiert
1 Frühlingszwiebel in Scheiben
1 Knoblauchzehe in kleine Stücke geschnitten
1 ebenso großes Stück Ingwer, in kleine Stücke geschnitten
1 Pak Choi, ca. 400g
etwas Olivenöl
etwas Soja
etwas Fischsauce

Knoblauch, Ingwer und Möhre dünste ich zuerst im Olivenöl an. Dann gebe ich die Pilze, den Kohl, die Würzsaucen hinzu, das Ganze brät in 7-8 Minuten knackig, aber gar.

Zeitgleich erhitze ich in einer Pfanne

500 ml Olivenöl

bis ein hineingehaltenes Holzstäbchen Blasen wirft. Dann frittiere ich den Tofu in zwei Hälften jeweils in ca. 5-6 Minuten hellbraun. Ich entnehme sie dann mit dem Schaumlöffel, entfette auf Küchenpapier, salze und halte sie im Backofen warm.

Tofu-Friteuse

160g Buchweizen-Spagetti

brauchen nur 5 Minuten in kochendem Wasser, bis sie weich sind. Nun alles zusammengerührt und noch ein wenig Koriander obenauf. Fertig ist das Veggie Curry.

Geschrieben von admin

7. März 2010 um 23:29

Einzug in den Rohbau – www.kochessenz.de

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Tja, 2 Tage später fühle ich mich wie die Familie in freudiger Erwartung, die termingerecht in ihr neues Haus ziehen will – nur die Fenster fehlen noch und der Estrich ist noch nicht ganz trocken. Ich hab den Umzug leider noch nicht vollständig hinbekommen. Das wesentliche Problem ist die Wordpress-Importfunktion, die zwar brav alle Artikel, Kommentare etc. übernimmt – aber leider nicht die Bilder :(

Rohbau

So habe ich die letzten beiden Tage im Wesentlichen 515 Bilder zu Fuß “transportiert”. Das heißt, in Wirklichkeit war es einfacher, sie erneut aus Lightroom zu exportieren und dann per ftp auf den Web Host zu verschaffen. Das ist ungefähr so wie die Umzugskartons alle zu Fuß von der alten Wohnung in die neue zu tragen…

Zu kurz gekommen ist das Domain-Handling. Die alten Links, die im Netz kursieren und auf das Wordpress.com-Blog zeigen, zeigen auch immer noch dahin und die Domain kochessenz.de ist auch noch nicht ganz perfekt in den aktuellen Account eingebunden. Das erledige ich in den nächsten Tagen, wenn der Provider so weit ist. Eventuelle Störungen zwischendurch bitte ich zu entschuldigen. Zumindest gabs keine Umlautprobleme :o

Alle, Foodies, die aus ihrem Blog auf mjahr.wordpress.com verlinken, bitte ändert die URL auf http://www.kochessenz.de ! Die alten Beiträge sind dort noch eine Weile zu erreichen, aber die neuen gehen dann ins eigene Blog. Sorry für die Umstände.

Aber zumindest gibt’s im Privat-Wordpress nun auch eine dynamische Blogroll. Alles weitere wird sich finden, denn morgen früh fahre ich erstmal in den URLAUB!!!!

Reif für die Insel

See you later…

Geschrieben von admin

7. März 2010 um 21:36

Abgelegt in Grundlegendes

Umzug

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Endlich ist es soweit – ich verlasse die gehostete wordpress.com-Umgebung und ziehe auf eine eigene Domain. Das eröffnet mir mehr Freiheitsgrade bei der Gestaltung des Blogs und der Umgebung. Stay tuned – in Kürze wird hoffentlich der Normalbetrieb wieder aufgenommen.

Umzug

Geschrieben von Martin

6. März 2010 um 16:19

Abgelegt in Grundlegendes

Schnelles Orangendessert

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S. möchte Nachtisch! Also zaubere ich aus diesen Resten

1 Orange, filetiert
1 EL Joghurt
1 Stück Vanilleeis
1 TL Sanddornsaft
etwas Leinsamen
etwas Haselnuss, gemahlen
1 kleiner Minzezweig

ein kleines Dessert.

Geschrieben von Martin

5. März 2010 um 22:36

Postelein-Feldsalat mit Pilzen

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Wie heißt es so schön – es gibt keine Zufälle? Kaum hab ich das Postelein-Blogevent entdeckt, schon gibts im örtlichen Superbiomarkt Postelein kistenweise. Und dann finde ich heute noch dieses Rezept von smitten kitchen, das “Nachmachen” ruft. Wer da an Verschwörungen denkt…

Postelein-Feldsalat mit Pilzen

Ich lege also Folgendes in den Einkaufswagen (nachdem ich den Schnee vom Mantel geschüttelt habe :( )

50 g Feldsalat
75 g Postelein
1 Tüte Cashewkerne (ich brauche nur 50g davon)
1 kleine Schalotte
300g gemischte Pilze (braune Champignons, Kräutersaitlinge, Austernpilze)
2 Eier (ok ich lege 6 hinein, aber ich brauche nur 2)
1 große Orange (aber die ist für den Nachtisch)

Zuhause gehts gleich los mit dem Salat. Putzen geht schnell, er ist vorgewaschen und um diese Jahreszeit sowieso aus dem Gewächshaus.
Die Cashewkerne zertrümmere ich ein wenig und röste sie ohne Fett, bis sie Farbe bekommen.

Aus
2 EL Apfelessig
5 EL gutem Olivenöl
Salz

mache ich eine Vinaigrette, wobei ich die Schalotte hauchdünn geschnitten erst in den Essig gebe und einige Minuten später erst das Öl.
Die Pilze sind schnell geputzt, nur trocken abwischen. Ab in die Pfanne mit den Pilzen mit

2 EL Olivenöl
1 EL Butter
etwas Thymian

und sie braten in ca 7 Minuten braun. Parallel dazu mach ich die zweite Pfanne mit kochendem Wasser zurecht für die pochierten Eier. Die klappen diesmal nicht so gut wie hier, war wohl Anfängerglück beim letzten Mal ;) Auf jeden Fall zerfleddern sie nicht so, wenn man das Ei schnell in die Pfanne gibt. Eins ist nun also zerstrubbelt und eins noch recht in Ordnung.

Ok, jetzt den Salat auf die Teller, die Cashewkerne drüber, pfeffern. Ach ja, da war ja noch

50g Pecorino Romano, grob geraspelt (man sagt “Späne” bei Käse, nicht? Bei Obst sind es “Raspel”)

Der kommt auch noch drauf. Pfeffer drüber, Vinaigrette drüber, fertig. Wer die Mengen mit dem Originalrezept vergleicht, stellt fest: weniger Käse, weniger Nüsse, weniger Öl. Die Amerikaner lieben es halt schon etwas gehaltvoller…

Ach und nun hinterher – was für ein Jammer! Die Blende war zu groß, jetzt gibt es kein Bild, wo Postelein und Pilze gleichermaßen scharf sind. Nun ja, dann gibt’s halt zwei.

Postelein-Feldsalat mit Pilzen

Garten-Koch-Event

Geschrieben von Martin

5. März 2010 um 21:59

Steinpilz-Tagliatelle mit Spitzkohl

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Stephs Steinpilzpasta hat mich heute angelacht, die musste ich nachmachen. Dazu gibts eine kleine “Gemüseeinlage” aus Spitzkohl, getrockneten Tomaten und Pinienkernen.

Steinpilz-Tagliatelle mit Spitzkohl

Der Teig:

270 g Mehl
30 g Hartweizengrieß
10 g getrocknete Steinpilze, fein gemahlen
2 Eier
1 TL Salz

verknete ich zu einem elastischen Teig, ganz wenig Wasser muss noch dran, einmal die Hände beim Kneten feucht machen reicht. Dann ruht der Teig für 30 Minuten im Kühlschrank.

Pastateig

Dann drehe ich ihn durch die Nudelmaschine bis Dicke 7 von 9 und schneide den Teig zu Tagliatelle.

Nun nehme ich

125 g Spitzkohl, in kleine Stücke zerzupft
25 g halb getrocknete Tomaten (die eingelegten getrockneten mit Öl und Knoblauch), in schmale Streifen geschnitten
2 Frühlingszwiebeln, in schmale Ringe geschnitten
etwas Olivenöl

und dünste alles in der Pfanne wenige Minuten an. Parallel rösten

2 EL Pinienkerne

in einer fettfreien Pfanne bei kleiner Hitze. Das Nudelwasser kocht, Die Nudeln verschwinden darin für 2-3 Minuten und alles kommt mit

1 EL Parmesan, gerieben
1 EL gutes Olivenöl

auf die vorgewärmten Teller. Rapido!

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Geschrieben von Martin

4. März 2010 um 22:33

Thai-Schellfisch mit Reisnudeln

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Ein guter Vorsatz für dieses Jahr war, keine Kochbücher mehr zu bunkern, aus denen dann nie gekocht wird. Und weil man sonntags gerne mal eine gute Tat begeht, hab ich mir diesmal Donna Hays “Keine Zeit zum Kochen” vorgenommen. Schnell heißt oft “schnell gebraten”, ich wollte aber nach der gestrigen Frikadellenparty lieber etwas mit Fisch zubereiten. Da kommt mir dieses Rezept aus dem Buch sehr entgegen.

Thai-Schellfisch mit Reisnudeln

400g Schellfischfilet, werden am Vorabend mariniert mit
2 TL Thai Curry (rot)

Das eigentlich Gericht ist schnell zubereitet:

4 kleine Frühlingszwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten
1 EL Sesamkörner
1 EL geriebener Ingwer
1 EL Fischsauce (Asia-Shop)
1 TL Sesamöl (lieber nicht Asia-Shop, sondern Bio)
am Ende ein kleiner Schuss Wasser

dünsten für ein paar Minuten. Parallel brät der Fisch in ca. 10 Minuten auf mittlerer Hitze so, dass er noch ein ganz kleines Bisschen glasig ist. Wie Kabeljau hat auch Schellfisch (auch eine Dorschart) schmale Segmente, die sich gut zerteilen lassen, wenn der Fisch nicht totgebraten wurde. Ausgesprochen lecker.

150g Reisnudeln

koche ich in 4 Minuten gar. Ich habe bewusst im Bioladen eine ordentliche Qualität gekauft, da die Reisnudeln vom Asialaden oft ein wenig klebrig sind. Diese hier gelingen gut. Nun gebe ich die Nudeln in vorgewärmte Schüsseln, dann kommt die Sauce und obenauf der Fisch.

2 Zweige Koriander
2 Zweige Minze

machen den Abschluss. Sie geben dem Gericht noch eine frische Note.
Auch ohne viel Sauce eine sehr schöne Kombination! Donna Hay hat die erste Runde überstanden ;)

Zutaten

Geschrieben von Martin

28. Februar 2010 um 21:00

Nachmittagsgenuss: Artischocken- und Bohnenbrötchen

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Der Feinkoststand auf dem Markt ist gestern von mir um ein paar kleine Artischocken, eingelegte getrocknete Tomaten und Oliven erleichert worden. Dazu gab’s ein paar eingelegte weiße Bohnen als Goodie. Und heute morgen ist ein Körnerbrötchen liegen geblieben…

Bohnen- und Artischockenbrötchen

Ich rühre die Bohnen mit der Gabel zu Mus und gebe etwas Quark dazu. Die Artischocken sind etwas widerspenstiger, daher zerkleinere ich die mit dem Zauberstab und streiche sie durch ein feines Sieb, immer eine langwierirge Angelegenheit. Dafür bekomme ich ein feines Artischockenmus.

Das Brötchen schneide ich in Dreiecke und toaste sie in der Grillpfanne kurz an. Dann bestreiche ich sie mit den beiden Musen (sagt man das so? :) ) und belege sie mit Olivenhälften, Tomatenstreifen und etwas Feldsalat. Ein paar Sprossen drüber, fertig.

Geschrieben von Martin

28. Februar 2010 um 16:49