Großes Kino für Reste: Heute gibts endlich mal eine Variation von Kartoffel-Butter-Quark-Ei, die ich schon immer mal machen wollte. 15 Minuten Extra-Zeit helfen schon, aus einem absoluten Alltagsessen eine Luxusvariante zu kreieren.
Ich fange mit der Mousse an:
250g Magerquark
1 EL Senf
1/2 Bund Schnittlauch, klein geschnitten
1 Beet Kresse, gehackt
ein paar Basilikumblätter, fein gehackt
Pfeffer und Salz
zu einem Kräuterquark vermischen.
3 Blatt Gelatine in
ein Schluck heiße Milch
eingeweicht und dann unter den Quark gegeben. Abschließend noch
1 Becher Schlagsahne (im Nachhinein würde ich sagen, 1/2 reicht auch)
steif schlagen und unterheben. Ab mit der Mousse-to-be in den Kühlschrank, in die kälteste Ecke, damit sie noch ein bisschen fest wird.
Nun kommen sie in den Topf, die
500g La Ratte-Kartoffeln.
Ich koche sie in Salzwassser als Pellkartoffeln in gut 20 Minuten weich. Parallel dazu entsteht die Hollandaise aus
100g Butter, geklärt (Ayurvedisch
)
3 Eigelb
3 EL Weißwein
Salz
Muskatnuss,
indem ich die Eigelb mit Weißwein und Salz über den kochenden Kartoffeln schaumig rühre und dann die geklärte Butter in dünnem Strahl hinzugebe. Abschließend nochmal salzen und mit Muskatnuss würzen, dann kommt die Sauce mit Deckel im metallenen Schlagtopf bei 70° in den Backofen und steht dort für entspannte 15 Minuten gefahrlos warm, bis der Tisch gerichtet ist.
Das ist in diesem Fall einfach, die Kartoffeln bleiben ungepellt, da La Ratte eine feine Schale haben, die man auch im Spätherbst noch mitesssen kann.






Sieht lecker aus…und das um diese Uhrzeit #mittag
Deine Hollandais hat einen tollen Glanz!
Ich hätte gerne 2 Teller vom obengenannten Gericht. Du weißt ja wohin!
@gourmet: Mahlzeit
@AT: Danke
Bei Euch in der Weißwein- und Spargelgegend müsste es doch vor Hollandaise so wimmeln oder?