Salzmandeln

Schneckenmandel

Ein kleiner Snack für einen Firmenumtrunk muss her. Da erinnere ich mich an ein Rezept, das ich vor einigen Jahren einmal erstellt habe – geröstete salzige Mandeln. Sie waren sehr aromatisch und ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Nach der ersten Schale war ich ein Fan. Mal sehen, wie es den Kollegen ergeht ;)

500g Mandeln, abgezogen
25g Zitronensäure, aufgelöst in
75 ml Wasser
25 g Salz

Abgesehen von der meditativen Kraft, die man zum Abziehen von einem Pfund Mandeln braucht, ist es ein sehr einfaches Rezept. Die Mandeln breite ich auf einem Backblech aus und schütte die saure Lösung aus Zitronensäure in Wasser darüber. Nach einer halben Stunde ist die Säure gut eingezogen. Den Rest der Flüssigkeit schütte ich vorsichtig vom Blech und streue nun das Salz darüber.

Die Mandeln kommen nun in den Ofen. Das Originalrezept sagt 40 Minuten bei 180°, das kann schnell zuviel werden. Ich setze sie daher bei 180° auf und schalte nach 10 Minuten auf 160° zurück. Ab und zu wende ich die Mandeln auf dem Blech, die nun schnell dunkel werden. Keine Angst, auch wenn sie angebrannt aussehen, schmecken sie immer noch sehr gut!

Nach 35 Minuten sind mir die Mandeln dunkel genug. Ich mache den Ofen aus und lasse die Mandeln auf dem Blech auskühlen. Sie halten sich in einer Tupperdose ewig – vorausgesetzt, kein Fan ist in der Nähe!

Unbehandelte Mandeln
Eingeweichte Mandeln
Gesäuerte Mandeln
Gesalzene Mandeln im Ofen
Halbgebackene Mandeln
Fertig gebackene Mandeln
Salzmandeln

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10 Responses to Salzmandeln

  1. Salzmandeln mag ich nicht so sehr, aber ich erinnere mich gerne daran, welchen Spaß mir als Kind das “Mandelschälen” gemacht hat. Wenn meine Mutter sie zum Backen brauchte, durfte ich sie vorher immer aus ihrer Haut flutschen lassen. Wofür man sich als kleinens Kind so begeistern kann…

  2. Eline says:

    Wozu dient die Zitronensäure, schmeckt man die heraus?
    Ich mache Knabbermandeln gerne wie die Spanier mit Schale, auch wenn das Schälen für mich auch so eine lustige Kindheitserinnerung wie für AT ist. Gewaschene und getrocknete Mandeln mit Schale werden in guten spanischen Olivenöl bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten gebraten, auf Küchenkrepp abgetropft und noch heiss in grobem Salz gewälzt.

  3. Claus says:

    Salzmandeln hab ich auch schon gemacht, mit Rauchsalz. Welchen Zweck hat denn die Zitronensäure?

  4. mjahr says:

    AT: ja, wenn sie flutschen, ist das schön. Bei den verwendeten Biomandeln hatte ich leider nur eine Flutschquote von 60%. Die anderen musste ich trotz langem Einweichen richtig abschälen :(

    Eline und Claus: Die Zitronensäure schmeckt man schon gut heraus. Man könnte wahrscheinlich auch Zitronensaft nehmen, aber dann ist es nicht so intensiv. Vielleicht verhindert die Säure ja auch, dass die schon recht dunklen Mandeln regelrecht verbrannt werden?

    Die Kollegen fanden es übrigens in der Tat gewöhnungsbedürftig, aber die sind auch alle deutlich jünger und eher Vertreter der Snickers-Generation – alles muss weich und süß und rund sein…

  5. mjahr says:

    ach ja, und sie passen hervorragend zu Retsina, und sie machen süchtig ;)

  6. Eline says:

    Wenn du die Mandeln in Wasser 3 Minuten leicht kochst und dann abschreckst, erhoeht sich die Flutsch-Quote auf 99,3 %. ;-) )

  7. mjahr says:

    ok, das teste ich mal. Bisher hab ich sie immer nur mit kochendem Wasser übergossen und dann 10 Minuten stehen lassen…

  8. Claudia says:

    Ich glaube gern, dass die Mandeln süchtig machen. Sehen jedenfalls phantastisch aus. Hatte übrigens noch nie Mandeln, bei denen “Flutsch-Quote” bei über 80% lag. Ich hasse diese Tätigkeit. Und ich hätte gern Kinder, die fürs Schälen der Mandeln Begeisterung zeigen ;)

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