Ein Koch- und Essabend mit Kollegen in Braunschweig – eine gute Gelegenheit, Bewährtes mit neuen Akzenten wieder einmal zu kochen. Da in meinem beruflichen Leben ja Prozesse eine wichtige Rolle spielen, habe ich den Kochplan einmal als Ablaufplan erstellt. Auch wenn das Gewusel in der Küche nur eine ungefähre Ähnlichkeit mit dem Plan hatte, hat es geholfen, den Überblick zu bewahren
Es gab
- Lachs und Pimentbutter auf Vollkornbrot mit Wildkräutersalat
- Rinderfilet mit Schalotten-Ravioli und Bärlauchspinat
- Birnen-Chicoree-Tarte mit Ananas-Salbei und Vanilleeis
die Links verweisen auf meine ersten Erfahrungen mit diesen Rezepten.
Für den Wildkräutersalat habe ich eine neue Mischung probiert, die mir sehr gut gefallen hat
verschiedene Pflücksalate
Rauke
Giersch
Knoblauchrauke
Löwenzahnblätter
Ganseblümchenblüten
Löwenzahnblüten
Bärlauchblüten
Schnittlauch mit Blüten
und ein Dressing aus
geröstete, gemörserte Pinienkerne
Basilikum
Balsamessig
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Das Steak habe ich mit Zitronenthymian aromatisiert, statt den Thymian in die Ravioli zu geben. Den jungen Spinat (1,5 kg) habe ich nur gedämpft, zusammen mit 2 großen Bunden Bärlauch sehr aromatisch.
Und zum Dessert passte ein Ananas-Salbei sehr gut und gab der süßen weichen Tarte eine interessante Struktur.
Ein paar hervorragende Weine haben den schönen Abend abgerundet, hervorzuheben ein 2004er Ornellaia, ein toskanischer Wein mit einem Merlot-Cabernet Sauvignon-Cuvée









Sieht wie immer sehr lecker aus!
Ich hätte gerne mitgegessen, statt das fußballerische Waterloo zu erleben
Wir konnten das Waterloo gut ertragen
Der Ablaufplan erinnert mich an das “Kochen für Ingenieure”-Buch.
Die Gerichte sehen aber alle lecker aus.
Ja, wobei ich versucht habe, den Ablauf auch so darzustellen, dass auch ein Laie damit zurecht kommt. Man sieht, dass es dann schon recht umfangreich wird…
Das “aber” bezieht sich hoffentlich nicht auf die Ingenieure
Ob ich mit dem Plan zurecht gekommen wäre, weiß ich nicht, aber bei solchen Anlässen werden immer auch Leute gebraucht, die sich einfach nur an den Tischsetzen und essen, oder?
Ja, es war auch in der Tat eher mein “Projektplan” als der der Teilnehmer
ich bin auch eher Teilnehmer, sogar bei meinen eigenen Plänen
Schieb mir doch mal büüüüdddde ein Gläschen vom Wein herüber!
zuuuu spät – der ist schon längst alle
Boooooh, klingt alles sooo lecker!!!! Wuerde ich doch nur all die Zutaten hier in Nairobi zu erschwinglichen Preisen bekommen……
Berit, spätestens beim Bärlauch dürfte es schwierig werden, oder?
Dafür hast Du bestimmt andere Spezialitäten, die wir hier bestaunen würden…
Hier gibt es ein Buch mit einer ähnlichen Idee: “Kochen für Ingenieure”.
Schaut mal rein!
Grüsse
Stefan