Löwenzahn-Kehraus
Ein Rezept von Oskar Marti, ein Schweizer Koch, der gerne und viel mit Wildkräutern kocht und dies sehr schön in vier jahreszeitlichen Büchern dokumentiert. Leider sind zwei davon schon vergriffen…
Ich mache einen Gemüsefond aus
Spargelschalen
1/2 Lauchstange (das Grüne)
2 Stangen Stangensellerie
1 Möhre
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
1 TL Pfefferkörner
das Gemüse kocht eine Stunde, dann kommt es weg und ich messe 400 ml Fond für die Suppe ab. Dort hinein kommen
ca. 10 Löwenzahnblüten
1/2 TL Piment d’Espelette
1 Messerspitze Vanille
Die Suppe koche ich wieder auf und lasse sie dann 10 Minuten ziehen. Dann entferne ich die Blüten und gebe
70 ml Portwein
1 EL Löwenzahnblütengelee
dazu. Wenn die Suppe wieder kocht, gebe ich gut 1 EL Mehbutter dazu. Die habe ich schnell zusammengeknetet aus
1 EL Butter
1 EL Mehl
Immer schön rühren, die Suppe bindet nun schon leicht. Jetzt kommt noch diese Mischung hinzu:
70 ml Schlagsahne
2 Eigelb
wieder erwärmen, bis die Suppe dick abbindet. In die vorgewärmten Teller geben und einige Löenzahnblütenblätter darüber streuen. Der Löwenzahn verleiht der Suppe eine leichte Bitternote, ansonsten ist der Portwein gut zu erkennen. Eine gute Menüsuppe, die man besser in Tassen serviert.







Von den Marti-Büchern habe ich schon gehört, sie sollen toll sein.
Vom Löwenzahn mag ich normalerweise lieber die bitteren Blätter, aber diese Suppe finde ich sehr ansprechend.
Ich hab noch alle vier Bücher ergattert.
Welche fehlen dir?
jetzt keins mehr
Hab über einen amazon-Request das Buch zugeschickt bekommen. Sehr praktisch…
Schöner Abschluss für den Löwenzahnwahn.
Ich mag so edle Süppchen, für den sättigenden Hausgebrauch taugen die ja leider nicht so, die wandern in sattmachenden Mengen leider direkt ans Hüftgold.