Von den Spargelresten ist immer noch was da, so experimentiere ich ein wenig. Genau genommen traue ich mich ein Rezept des Schweizers Oskar Marti nachzukochen…
250 g Spargelspitzen und -stücke
1/2 Zitrone
70 g Zucker
500 ml Wasser
1 Orange, filetiert
150 g Joghurt
2 EL Holunderblütensirup (Original: Schlüsselblumenhonig)
geröstete Haselnusskerne
etwas Zimt (nicht im Original)
Zuerst koche ich die Spargelstücke 8 Minuten im Zitronen-Zuckerwasser. Dann lasse ich sie im Sud erkalten. Den Sud kann man kalt hervorragend trinken!
Nun richte ich Spargelspitzen und Orangenfilets auf den Dessertellern an, die restlichen Stücke häufele ich darunter zusammen.
Der Holunderblütensirup kommt in den Joghurt, dieser über den Spargel. Haselnüsse drauf, Zimr drüber, fertig ist der ungewohnte und doch sehr stimmige Salat.








das klingt und sieht traumhaft aus! leider komme ich nicht so ohne weiteres an holunderblüten.
guter tipp, dass man den spargelsud trinken kann.
Es geht wahrscheinlich auch gut ohne Holunderblüten – ein aromatischer Honig ginge wohl auch gut!
Was man nicht alles mit Spargel machen kann… Mir gefällts, das ist mal was ganz was anderes.
Ich war erst skeptisch, da ich letztes Jahr eine Spargel-Riesling-Marmelade gekauft habe, die mir nicht gefiel. Aber frisch geht süßer Spargel ganz hervorragend!