Hirschsteak mit Bohnenmus und Rote-Bete-Salat

Die Beute auf dem Markt gestern war ergiebig – unter anderem habe ich ein schönes kompaktes Hirschrückensteak erlegt. Und von der Rote-Bete-Aktion vom Vortag ist auch noch was da – genug um einen Salat dazuzugeben. ein paar am Vortag eingeweichte und gekochte Riesenbohnen setzen einen Akzent.

Hirschrücken NT

Dinner for One:

1 Hirschrückensteak

gebe ich mit Butter bepinselt bei 80° in den Backofen. Dort bleibt es mindestens eine Stunde, nach 30 Minuten decke ich es ein wenig mit Alu zu. Zum Anrichten wird es dann noch schnell sehr heiß auf jeder Seite ein paar Sekunden gebraten.

1 Handvoll Jumbobohnen, gekocht und zerdrückt
3-4 Mini-Artischocken
Piment d’Espelette
Fleur de Sel

mische ich zusammen und halte es warm, bis alles so weit ist. Die Bohnen sind mit Thymian und Knoblauch gekocht und erst hinterher gesalzen. Die Artischocken zerpflücke ich ein wenig.

1 mittelgroße rote Bete, gekocht
1 EL geriebener Meerrettich
1 EL Himbeeressig
Pfeffer
Salz

Die rote Bete koche ich in der Schale und gebe ein wenig Kümmelkörner dazu. So bekommt sie den richtigen Geschmack ohne das der Kümmel später nervt. Dann pellen und grob raspeln. Gummihandschuhe sind hilfreich. Der Himbeeressig gibt genau die fruchtige Note, die der Meerrettich (und das Wild) braucht.

Deko:
1 Zweig Thymian
Hagebutten süß-sauer

und alles zusammen auf dem vorgewärmten Teller anrichten.
Guten Appetit!

Zum Bohnenmus würde ich das nächste Mal noch eine Kartoffel dazugeben.

Hirschsteak mit Bohnenmus und Rote-Bete-Salat

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4 Responses to Hirschsteak mit Bohnenmus und Rote-Bete-Salat

  1. Martin says:

    Ach ja, die Hagebutten: die kann man sehr gut selber machen:

    1 Teil Essig
    5 Teile Hagebutten
    5 Teile Süßmittel (Zucker, Honig oder Agavendicksaft)
    2 Teile Wasser
    etwas Zimt

    solange kochen, bis die Hagebutten weich sind (kann eine Weile dauern)

  2. Andreas says:

    Ich nehme an, dass du die Hagebutten entkernt hast?

    • Martin says:

      Andreas, ja, die sind entkernt. Eine mühselige Arbeit, aber es lohnt sich. Bei Marmelade aus den Kartoffelrosenfrüchten (das sind die dicken Hagebutten) mach ich das übrigens nicht.

  3. Ich liebe Wild und das Gericht sieht super lecker aus.

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