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	<title>kochessenz &#187; Backen</title>
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	<description>Die Kunst des Wesentlichen</description>
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		<title>Vegane Dominosteine</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 19:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Berliner Weihnachtkekssession fällt aus dieses Jahr. Kein gemeinsamer Termin mehr frei &#8211; in den vielen übereinandergelegten Kalendern gelingt der Durchstich nicht mehr. Schade, so fallen ein paar der Keksfavoriten ins Wasser. Aber auch gut, weil neue Wege gesucht und &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/11/vegane-dominosteine/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine <a href="http://www.kochessenz.de/2009/12/weihnachtskekse/" title="Weihnachtskekse">Berliner Weihnachtkekssession</a> fällt aus dieses Jahr. Kein gemeinsamer Termin mehr frei &#8211; in den vielen übereinandergelegten Kalendern gelingt der Durchstich nicht mehr. Schade, so fallen ein paar der Keksfavoriten ins Wasser. Aber auch gut, weil neue Wege gesucht und gefunden werden. Die Mohndominosteine habe ich gerettet und dieses Mal in einer belastungsarmen, veganen Variante hergestellt, die für viele Tiereiweiß- und Weizenallergiker interessant sein könnte.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0520.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0520.jpg" alt="Dominosteine" title="Dominosteine" width="800" height="531" class="aligncenter size-full wp-image-3627" /></a></p>
<p>Der Ablauf ist <a href="http://www.kochessenz.de/2009/12/pflaumenmus-mohn-dominosteine/" title="Pflaumenmus-Mohn-Dominosteine">hier</a> schon ausführlich beschrieben, so dass ich mich in diesem Post auf die Abweichungen beschränken kann. Ich habe diesmal die einfache Menge gemacht, die etwa 120 Dominosteine ergibt.</p>
<p><strong>Triebmittel</strong><br />
1/2 TL Pottasche<br />
1 TL Kichererbsenmehl<br />
2 EL Wasser</p>
<p><strong>Teig</strong><br />
375 g Honig<br />
450 g Dinkelmehl 630<br />
4 TL Bio-Lebkuchengewürz<br />
1 Päckchen Wwinstein-Backpulver<br />
5 EL Rum</p>
<p><strong>Mohnbackmischung</strong><br />
Ich habe diesmal auf die Mohnbackmischung aus der Fertigpackung verzichtet und sie selber zubereitet.</p>
<p>125 g Mohn<br />
25 g Biomargarine<br />
90 ml Reismilch<br />
50 g Agavendicksaft<br />
1 EL Dinkelmehl 630</p>
<p>Den Mohn habe ich gemahlen (mit der Handmühle ein ordentliches Stück Arbeit) und dann im Topf mit allen Zutaten erhitzt und unter ständigem Rühren ein paar Minunten kochen lassen.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0468.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0468.jpg" alt="Mohnmühle" title="Mohnmühle" height="500" class="aligncenter size-full wp-image-3628" /></a></p>
<p><strong>Zweite Füllung</strong><br />
Durch einen Fehlgriff im Laden gab es diesmal Himbeermarmelade statt Pflaumenmus. Das macht die Steine ein bisschen süßer, aber es ist auch ganz apart &#8211; zumal Himbeeren zu meinem Lieblingsobst zählen.</p>
<p><strong>Glasur</strong><br />
600 g 70%-Bio-Kuvertüre, es gab einen kleinen Rest</p>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
Wie im alten Artikel beschrieben. Der Teig ist auch in dieser Variante höllisch klebrig, es ist eine ziemliche Herausforderung, halbwegs ordentliche Platten zustandezubringen. Das Rechteck, dass mit dem Teig ausgefüllt wurde, war 30*25 cm, die Seitenlänge der Würfel wie gehabt 2,5 cm. </p>
<p>Und diesmal stecke ich die Zahnstocher erst nach dem Kleinschneiden in die Würfel, das erspart einem die Arbeit am Nagelbrett <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Alles in allem drei bis vier Stunden Arbeit, aber es lohnt sich!</p>
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		<title>Lieblings-Kartoffelbrot</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 22:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgekochtes]]></category>
		<category><![CDATA[Hefe]]></category>
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		<description><![CDATA[Es trat immer wieder mal in diesem Blog auf, am Rande, ganz unscheinbar, aber es ist der Star meiner Alltagsbäckerei &#8211; ein Brot aus Hefe-Kartoffelteig, dass sich schon in verschiedensten Kombinationen in unseren Brotkonsum eingeschlichen hat und so langsam das &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/11/lieblings-kartoffelbrot/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es trat immer wieder mal in diesem Blog auf, <a href="http://www.kochessenz.de/2011/08/viva-la-krauterworkshop/" title="Viva la Kräuterworkshop!">am Rande</a>, ganz <a href="http://www.kochessenz.de/2011/05/kochcluburlaub-in-brensbach/" title="Kochcluburlaub in Brensbach">unscheinbar</a>, aber es ist der Star meiner Alltagsbäckerei &#8211; ein Brot aus Hefe-Kartoffelteig, dass sich schon in verschiedensten Kombinationen in unseren Brotkonsum eingeschlichen hat und so langsam das gekaufte Dinkelbrot verdrängt. Daher ist es nun Zeit, ihm einmal einen eigenen Beitrag zu widmen. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0312.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0312.jpg" alt="Kartoffelbrot" title="Kartoffelbrot" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3603" /></a></p>
<p>Das Basisrezept ist ganz einfach:</p>
<p>Zunächst einen Vorteig aus <strong>50 g Mehl</strong> mit einem zerpflückten <strong>Würfel Hefe</strong> und <strong>100 ml warmem Wasser</strong> herstellen. Etwas gehen lassen, <strong>eine Prise Zucker</strong> hilft der Hefe beim Wachsen. Während der Vorteig geht, <strong>100 g Kartoffeln</strong> kochen, pellen und dann zerdrücken. </p>
<p>Nun folgt der Hauptteig aus <strong>500 g Mehl</strong>, <strong>1 EL Salz</strong>, <strong>1 TL Zucker</strong>, den Kartoffeln, dem Vorteig und ca. <strong>230 ml warmem Wasser</strong>. Alles gut verkneten und an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen.</p>
<p>Dann den Ofen auf 230° vorheizen (wer eine dunklere Kruste mag, backt die ersten 10 Minuten bei 250°). Den Teig mit einem Schaber aus der Schüssel so auf das Blech schieben, dass eine Brotform entsteht. Wenn der Teig fest genug ist, die eine Seite noch nach oben ziehen, so dass oben eine Kante entsteht (daher auch der Name &#8220;Schopfbrot&#8221;). Wenn nicht, geht es auch so. Der Teig sieht zunächst sehr flach aus, das Brot geht während des 50-minütigen Backens aber noch gut auf. Dann aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.</p>
<p>Die angegebene Menge ergibt ungefähr einen 800 g-Laib. Meistens verschwindet davon mindestens die Hälfte noch am selben Abend <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich habe mittlerweile einige Varianten probiert &#8211; vor allem die Mehlmischung gibt dem Brot immer wieder ein neues Gesicht, ohne dass es seinen knusprigen, großporigen Charakter verliert. Am besten finde ich die Variante aus 630er Dinkelmehl, aber auch mit selbst gemahlenem Dinkelvollkorn ist das Brot ein Hit. Und als Füllung geht alles von Tomaten über Oliven, gerösteten Zwiebeln bis hin zu Wildkräutern wie den Wiesenbärenklaustängeln. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0327.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0327.jpg" alt="Kartoffelbrot" title="Kartoffelbrot" width="800" height="531" class="aligncenter size-full wp-image-3604" /></a></p>
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		<title>Salzseebrot</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 23:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgekochtes]]></category>
		<category><![CDATA[Kichererbsenmehl]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Food Blogger ist ja trendmäßig immer auf dem aktuellsten Stand. Regional und saisonal haben wir ja quasi erfunden, nun ist es das Thema allergenfrei und gesund, dass uns erneut in die Labors &#8211; äh, Küchen, treibt, um in endlosen &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/10/salzseebrot/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Food Blogger ist ja trendmäßig immer auf dem aktuellsten Stand. Regional und saisonal haben wir ja quasi erfunden, nun ist es das Thema allergenfrei und gesund, dass uns erneut in die Labors &#8211; äh, Küchen, treibt, um in endlosen Versuchsreihen Gutes für die Menschheit oder zumindest die Leserschaft zu erfinden. Blogs wie <a href="http://www.kochtrotz.de/">kochtrotz</a> oder <a href="http://www.anies-delight.eu/">Anie&#8217;s Delight</a> sind gute Beispiele dafür. </p>
<p>Auch in meinem Umfeld ist das Thema neuerdings akut, ich koche gelegentlich glutenfrei und vegan. Das gelingt teils ganz gut, wie man meinem Rezepten hoffentlich entnehmen kann, nur das typische Kochbeiwerk wie Saucenbasis, Dips, Brot, Brotauflage geht dann meist doch nicht ohne Verwerfliches. Neulich auf der Suche nach glutenfreiem Backwerk lief mir im Buch <a href="http://www.librarything.de/work/10982178/book/78331988">Vegan &#038; vollwertig genießen</a> der Tipp über den Weg, einmal mit Kichererbsenmehl als Ei-Ersatz zu experimentieren. </p>
<p>Der erste Probelauf war Anlass, eine Packung dieses Mehls zu erwerben, diente aber keinem großen Erkenntnisgewinn, da die angerührte Dinkelmehlpasta sich von den genannten 2 Esslöffeln Kichererbsenmehl als Eisimulation nicht beeindrucken ließ &#8211; sie wurden wie eh und je ein ordentlicher Teig zum Durchnudeln durch die Maschine, geschmacklich trat das Mehl nicht hervor.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0245.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0245.jpg" alt="Salzwüste" title="Salzwüste" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3596" /></a></p>
<p>Nun ist die Packung also im Haus, was tun damit? Ja, <a href="http://www.kochessenz.de/2010/03/falafel/">Falafel</a>, klar, hatten wir schon, und die gehen auch besser mit gekochten Früchten. Beim Stöbern im Internet stieß ich auf einen einfaches Kichererbsenbrot. Zu einfach für meinen Geschmack, es sollte nur aus Kichererbsenmehl, Wasser. Öl und Salz bestehen (Gut, dass kein Ei vorgesehen war &#8211; Kichererbsenmehl als Ei-Ersatz in einem Kichererbsenmehlbrot wäre wohl dann doch ziemlich exotisch).<br />
Ich traute dem Rezept nicht so ganz über den Weg und hab noch eine Knoblauchzehe hineingerieben und einige getrocknete Rosmarinnadeln, in Stücke gehackt.</p>
<p>250 ml Wasser<br />
380 g Kichererbsenmehl<br />
2 EL Öl<br />
Salz</p>
<p>zu einem Teig verkneten, stand da. Am besten über Nacht ruhen lassen (hab ich nicht), dann bei 220 Grad in der Obstkuchenteigform in den Ofen und eine knappe halbe Stunde backen. Ok, mach ich. Der Teig ist erstmal ok, mürbe, aber er hält. Dann ab in die Form, sieht gut aus. Nach dem Backen allerdings eine gewisse Ernüchterung. Der Boden sieht aus wie eine Salzwüste in Utah und sensorisch bzw. geschmacklich liegt das Ergebnis leider ziemlich in der Nähe davon. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0255.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0255.jpg" alt="Salzwüste in Stücken" title="Salzwüste in Stücken" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3598" /></a></p>
<p>Ich versuche zu retten, was zu retten ist, mache kleine Sandwiches daraus mit Tomate, Frischkäse, gehackten Champignons und reichlich süßer Chilisauce, probiere sie nochmal mit Öl zu bestreichen und zu grillen&#8230; schmeckt immer noch wie Salzwüste. Also ein Flop. Was gerade noch ging, ist, sie zu zerbröseln und mit Brennnesseln zusammen zu rösten, bis man sie für Suppen zum Bestreuen nutzen kann.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0308.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0308.jpg" alt="Suppenkrümel" title="Suppenkrümel" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3595" /></a></p>
<p>Na, ich hoffe, dass die anderen Rezepte in dem Buch freudvoller werden. Auch ein schnell probiertes Cashewkernmus als Schmandersatz war nicht der Renner. Ich finde schon, dass vegan und gesund sich nicht ausschließen muss mit lecker und schön anzusehen. Da lobe ich mir zum Beispiel das inzwischen viel gebackene Schopfbrot in der Dinkelmehlvariante (Rezept folgt). Sensationell!</p>
<p>Wer also zwei große Tupperboxen voller Salzwüstenstücken braucht &#8211; bitte melden!</p>
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		<item>
		<title>Superschlerkiger Schokokuchen mit roter Bete</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2011/10/superschlerkiger-schokokuchen-mit-roter-bete/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 20:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja normalerweise kein großer Schokoliebhaber und Backen gehört auch eher zu den Randgebieten meines kulinarischen Schaffens. Dieser Kuchen jedoch wollte unbedingt gebacken werden. Versteckt zwischen lauter genialen Gemüsegerichten im Buch Tender von Nigel Slater steht ganz unscheinbar im &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/10/superschlerkiger-schokokuchen-mit-roter-bete/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja normalerweise kein großer Schokoliebhaber und Backen gehört auch eher zu den Randgebieten meines kulinarischen Schaffens. Dieser Kuchen jedoch wollte unbedingt gebacken werden. Versteckt zwischen lauter genialen Gemüsegerichten im Buch Tender von Nigel Slater steht ganz unscheinbar im Kapitel &#8220;Beet Root&#8221; dieses Rezept. Der Inhalt des Kuchens hat es in sich! Da es das Buch nur auf englisch gibt, hier die deutsch übersetzte Variante.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0293.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0293.jpg" alt="Schokokuchen mit Creme Fraiche und Mohn" title="Schokokuchen mit Creme Fraiche und Mohn" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3583" /></a></p>
<p>250 g rote Bete</p>
<p>Die rote Bete koche ich ungeschält in ca. 40 Minuten weich. Danach pellen (Gummihandschuhe!) und mit der feinen Gemüsereibe zu einem groben Mus reiben. </p>
<p>135 g Mehl<br />
einen gehäuften TL Backpulver<br />
3 EL dunkles Kakaopulver</p>
<p>mische ich und stelle es für später bereit.</p>
<p>5 Eier<br />
190 g Rohrohrzucker</p>
<p>Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Langsam den Zucker unter die Eiweiße unterschlagen, bis eine cremige Masse entsteht.</p>
<p>200 g dunkle Schokolade (70%)<br />
4 EL Espresso<br />
200 g Butter</p>
<p>Die Schokolade schmilzt in Stücke gebrochen im Wasserbad. Nicht rühren, einfach schmelzen lassen. Dann den Espresso darübergeben und einmal umrühren. Zum Schluss die kleingeschnittene Butter hineingeben und so unter die Oberfläche drücken, dass sie schmilzt.</p>
<p>Jetzt kommt die Schlussmontage. Die Zutaten sollten in Ruhe, aber stetig zur Schokomischung dazu gegeben werden, damit sich alles optimal verbindet.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0264.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0264.jpg" alt="Schoko-Eiweiß-Mischung" title="Schoko-Eiweiß-Mischung" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3584" /></a></p>
<p>Den Topf vom Wasserbad nehmen, ein wenig abkühlen lassen. Dann das Eigelb untermischen und gut verrühren. Jetzt folgt die rote Bete, dann das geschlagene Eiweiß. Wie immer rührt man das nicht heftig um, sondern hebt das Eiweiß unter die Masse. Zum Schluss gebe ich die Mehlmischung zu und hebe sie auch darunter. Der Teig hat eher etwas von Muffinteig als von einem richtigen Rührteig, er wird nur gerade so vermischt, dass alle Zutaten nicht mehr separat sind.</p>
<p>Der Teig kommt nun in eine gefettete und beschichtete 20 cm-Springform. Nigel Slater macht noch Backpapier drunter, ich lasse es weg und habe dank der Beschichtung auch später keine Probleme beim Rausnehmen.</p>
<p>Dann in den Ofen, der auf 180° vorgeheizt ist. Nachdem der Kuchen drin ist, stelle ich die Temperatur auf 160° zurück und lasse den Kuchen für vierzig Minuten im Ofen. Es war wohl ein bisschen zuviel Backpulver bei mir, der Teig geht gut auf und läuft fast über den Rand. Aber dann besinnt er sich und bleibt gerade noch rechtzeitig stehen. Später fällt der Kuchen in der Mitte ein wenig ein, das soll er auch laut seinem Erfinder. </p>
<p>Man nimmt den Kuchen heraus, auch wenn er in der Mitte noch ganz wabbelig ist! Ich hab mich nicht wirklich getraut und ihn noch fünf Minuten länger im Ofen gelassen. Dann ist er aber fällig.</p>
<p>die Form öffne ich erst, als er ganz erkaltet ist. Anschneiden ist nicht ganz einfach, aber der Kuchen hält, obwohl er oben am Rand sehr krümelig ist. In der Mitte ist er durch die rote Bete eher feucht und schwer, so dass die Stücke zusammenhalten.</p>
<p>Und ich bin im Schokohimmel! Zusammen mit einem Gemisch aus</p>
<p>Creme Fraiche<br />
Blaumohn</p>
<p>dass oben auf die Kuchenstücke gestrichen wird (das macht jeder für sich) ist der Kuchen ein großartiges Resultat! Danke Nigel!</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0258.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0258.jpg" alt="Zutaten" title="Zutaten" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3585" /></a></p>
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		<title>Tarte aux Oranges</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2010/04/tarte-aux-oranges/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 17:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Baiser]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich sympathisiere mit Claus. An Feiertagen, an denen alles besonders toll werden soll, verliert sich oft das entspannte Gefühl des Vor-Sich-Hinkochens, der Flow, weil man ja ERGEBNISSE liefern muss. Und zwar termingerecht, Osterdienstag nützt keinem was, auch wenn dann die &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/04/tarte-aux-oranges/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sympathisiere mit <a href="http://www.dlz-coc.de/wordpress/?p=1844">Claus.</a> An Feiertagen, an denen alles besonders toll werden soll, verliert sich oft das entspannte Gefühl des Vor-Sich-Hinkochens, der Flow, weil man ja ERGEBNISSE liefern muss. Und zwar termingerecht, Osterdienstag nützt keinem was, auch wenn dann die Läden wieder aufhaben und man das Material der ruinierten Zubereitung neu kaufen könnte.</p>
<p>Nicht ganz so schlimm war die hier zu beschreibende Tarte, aber immerhin kläglich genug, dass wir sie ganz alleine in den letzten Tagen aufessen mussten, weil man sie leider keinem zeigen konnte. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100405-DSC_9802.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100405-DSC_9802.jpg" alt="Tarte im Ofen" title="Tarte im Ofen" width="700"  class="alignleft size-full wp-image-1812" /></a></p>
<p>Großes Vorbild war die <a href="http://www.franzoesischkochen.de/?p=1748">Tarte von Aurélie</a>, die schon aufgrund der schicken Baiserdecke sehr attraktiv ist. Ich begann mit dem <a href="http://www.kochessenz.de/2010/04/orange-curd/">Orange Curd</a>. Zur weiteren Verwendung für diese Tarte hier habe ich das schon ein paar Tage vorher fertiggestellt. Sehr lecker und das Gläschen für den Brotaufstrich ist abgenommen. Der Rest ist für die Tarte. Leider nicht ganz so fest geworden, wahrscheinlich etwas zu vorsichtig aufgekocht, das Ei.</p>
<p>Nun kommt der Mürbeteig. Also eigentlich eher ein Sandteig. Kein Zucker, kein Ei, nur </p>
<p>200 g Mehl,<br />
100g Butter<br />
1 Prise Salz und<br />
1/2 Glas Wasser. </p>
<p>Wasser???? Das sehe ich erst, als die Teigkugel schon gerollt und mühevoll in Form gehalten wird. Mist. Na ja, egal, das gleicht sich aus mit der etwas feuchten Creme. </p>
<p>Das Blindbacken geht gut, ich freue mich über den Tipp aus meinem Tarte-Buch, das Backpapier vorher kräftig zu zerknüllen. So kriegt man es gut in die runde Form gelegt und kann seine Kichererbsen-Bohnen-Sammlung darauf drapieren. Nach 10 Minuten bäckt der Boden nun noch ohne Abdeckung weiter, während ich schon mal das Eiweiß schlage. </p>
<p>3 Eiweiß<br />
140 g Zucker (ich nehme gesiebten Puderzucker. Ist feiner).</p>
<p>Was ist das? Plötzlich sieht der Teig aus wie der große Salzsee in Utah! Fatal, nun macht sich doch das fehlende Wasser bemerkbar. Schnell raus aus dem Ofen, und abkühlen lassen. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100405-DSC_9797.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100405-DSC_9797.jpg" alt="Risse im Teig" title="Risse im Teig" width="700" class="alignleft size-full wp-image-1814" /></a></p>
<p>Das Eiweiß hat die Pause nicht gut verkraftet, oder vielleicht ist der Puderzucker schuld? Das Eiweiß wird nicht ganz fest, naja, jetzt geht es nur noch ums Überleben.</p>
<p>Eine erneute Inspiration &#8211; Schokolade passt doch gut zu Orangen! Und wenn ich den rissigen Tarteboden mit flüssiger Schokolade bestreiche, repariert sich der Boden von selbst. Genauso wie die Gummikocher es auf der Autobahn mit dem zerbröckelnden Betonplatten machen. Genial. Ich erwärme</p>
<p>70 g Zartbitterschokolade</p>
<p>und pinsele sie auf den bröckeligen Boden. Genauer gesagt, ich versuche es. Die erkaltende Schokolade reißt einige zusätzliche Schlaglöcher in den sehr krümeligen Boden, aber irgendwann ist er dicht.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100405-DSC_9798.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100405-DSC_9798.jpg" alt="Schokobelag" title="Schokobelag" width="700" class="alignleft size-full wp-image-1813" /></a></p>
<p>So, jetzt schnell die Creme drauf. Das klappt. Nun das Eiweiß in die Spritztüte und die schönen Muster hergestellt. Mit dem ersten Teil (den ich voraussschauend in der Mitte beginne) geht das auch ganz gut. Gegen Ende wird das Material knapp und weich, so dass die Ränder eher aussehen wie Vorgebirge als  wie ebenbürtige Gipfel im Vergleich zur Mitte. Zum Glück ist es symmetrisch, also gewollt.</p>
<p>Nun noch kurz überbacken. Bei 100° 20-30 Minuten sagt das Rezept? Das trau ich dem fragilen Gebäck nicht mehr zu und benutze statt dessen den Grill. Das geht auch ganz gut, das Eiweiß bräunt und ich atme auf. Ab in den Kühlschrank, immerhin ist da noch halbrohes Ei drin. Ende gut alles gut. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100405-DSC_9813.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100405-DSC_9813.jpg" alt="Baiser" title="Baiser" width="700" class="alignleft size-full wp-image-1815" /></a></p>
<p>Na ja, bis zum Anschnitt. Entweder das Eiweiß oder die Creme hat sich partiell wieder verflüssigt. Und statt in den Teig zu sickern und ihn so etwas elastischer zu machen, sorgt die stabile Schokoschicht für eine wasserfeste Wanne, auf die so mancher Häuslebauer neidisch schauen würde. Demzufolge haben sich jetzt ein paar Lachen am Rande der Tarte gebildet. Und nicht genug damit, die Form hat einen rausnehmbaren Boden und entlässt die klebrige Flüssigkeit nach und nach in den Kühlschrank, wo sie sich wohlgemut in alle Ritzen ausbreitet.<br />
Mist. Also umpacken, das Stück. Das überlebt sie nun endgültig nicht und wird zu einem windschiefen Stück Mürbekrümel-Orangen-Schoko-Baiser-Pamps. </p>
<p>Der ausgesprochen gut schmeckt übrigens&#8230;</p>
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		<title>Orange Curd</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2010/04/orange-curd/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 14:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Butter]]></category>
		<category><![CDATA[Ei]]></category>
		<category><![CDATA[Orange]]></category>
		<category><![CDATA[Stärke]]></category>
		<category><![CDATA[Zitrone]]></category>
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		<description><![CDATA[Der am Freitag hergestellte Lemon Curd ist verschwunden! Keiner weiß, wo er abgeblieben ist, nur zwei leere Gläser stehen in der Spüle! Und dabei wollte ich ihn doch noch weiterverarbeiten! Leider gibt es keine Zeugen, so bleibt mir nichts anderes &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/04/orange-curd/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.kochessenz.de/2010/04/toastbrot-mit-lemon-curd/">am Freitag hergestellte Lemon Curd</a> ist verschwunden! Keiner weiß, wo er abgeblieben ist, nur zwei leere Gläser stehen in der Spüle! Und dabei wollte ich ihn doch noch weiterverarbeiten! Leider gibt es keine Zeugen, so bleibt mir nichts anderes übrig als wieder von vorne zu beginnen, um mene Ostertarte herzustellen. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100403-DSC_9713.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100403-DSC_9713.jpg" alt="Die Früchte" title="Die Früchte" width="400" class="aligncenter size-full wp-image-1704" /></a></p>
<p>Im Blogversum grassiert gerade das Zitronentarte-Fieber, so verwende ich lieber die noch vorhandenen Saftorangen für eine orange Variante, um etwas mehr Farbe ins Spiel zu bringen.</p>
<p>Das Prinzip ist dasselbe:</p>
<p>230 ml Saft (aus 3 Orangen und 1 Zitrone)<br />
je 1 guter TL Orangen- und Zitronenschale<br />
4 Eier<br />
100 g Butter<br />
120 g Zucker<br />
1 EL Stärke</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100403-DSC_9717.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100403-DSC_9717.jpg" alt="Zutaten" title="Zutaten" width="700"  class="alignnone size-full wp-image-1703" /></a></p>
<p>Saft und Zucker mit der Stärke verrühren und aufkochen. Dann die Butter sukzessive einrühren. Die Eier verrühren. Ich gebe dann zunächst etwa ein Drittel der warmen Sauce mit einer kleinen Kelle nach und nach in die Eier und verühre sie, ähnlich wie bei Hollandaise. So wärmen die Eier langsam auf und erschrecken sich nicht beim Einrühren in die heiße Flüssigkeit, was sie regemäßig mit Ausflockung beantworten. </p>
<p>Dann kann die Eimasse in den Rest der Sauce und kocht bei mittlerer Hitze zur Rose. Achtung, nicht den richtigen Absprung verpassen! Die Orangenbutter nun schnell in Gläser oder in eine Schüssel geben. Der Topf ist noch heiß und die Masse kann immer noch kippen.</p>
<p>Der geschmackliche Unterschied zum Lemon Curd ist eher gering, eine feine Orangennote sorgt für Abwechslung. </p>
<p>Morgen mehr über meine Verwendung des Orange Curd (wenn nicht wieder mysteriöser Schwund einsetzt)!</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100403-DSC_9719.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100403-DSC_9719.jpg" alt="Orange Curd" title="Orange Curd" width="700" class="alignnone size-full wp-image-1702" /></a></p>
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		<title>Toastbrot mit Lemon Curd</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2010/04/toastbrot-mit-lemon-curd/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 19:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Butter]]></category>
		<category><![CDATA[Hefe]]></category>
		<category><![CDATA[Mehl]]></category>
		<category><![CDATA[Milch]]></category>
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		<description><![CDATA[Und wer hat vergessen, das Brot für morgen zu kaufen? Im klerikal angehauchten Münster ist es natürlich undenkbar, am Karfreitag irgendwo Brötchen zu bekommen. Selbst das durch findige Bäcker erfundene &#8220;vorher bezahlen und am Feiertag nur abholen ist ja kein &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/04/toastbrot-mit-lemon-curd/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wer hat vergessen, das Brot für morgen zu kaufen? Im klerikal angehauchten Münster ist es natürlich undenkbar, am Karfreitag irgendwo Brötchen zu bekommen. Selbst das durch findige Bäcker erfundene &#8220;vorher bezahlen und am Feiertag nur abholen ist ja kein Verkauf&#8221; wurde zuletzt durch ein Verwaltungsgericht gestoppt. Da muss ich also zur Selbsthilfe greifen und schnappe mir das Buch &#8220;Brot für Genießer&#8221; von Richard Bertinet, aus dem ich ja <a href="http://www.kochessenz.de/2009/08/fougasse/">hier</a> und <a href="http://www.kochessenz.de/2009/11/baguette/">da</a> schon einmal nachgebacken habe. Leider gab es auch nirgendwo mehr Hefe! Entweder hatten alle dasselbe Problem oder die österlichen Hefekranzbäcker haben die Regale geräumt. Naja, ein Tütchen Trockenhefe hab ich auch noch rumliegen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100401-DSC_9649.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100401-DSC_9649.jpg" alt="Toastbrot halber Bauhöhe" title="Toastbrot halber Bauhöhe" width="700" class="alignnone size-full wp-image-1682" /></a></p>
<p>Der Teig ist einfach, ich halbiere noch einmal die Menge</p>
<p>250 g Weizenmehl Type 550<br />
1/2 Beutel Trockenhefe (3.5 g, im Original: 10 g frische Hefe)<br />
5 g Butter<br />
5 g Salz<br />
25 g Vollmilch<br />
150 g Wasser</p>
<p>Aus diesen Zutaten knete ich den Hefeteig, die geringe Menge läßt sich beim Kneten nicht so gut falten, aber irgendwann ist der Teig fertig. Ich lese nicht genau, sondern falte ihn schon so, wie er später in die Backform kommen soll und lasse ihn gehen. Nach einer Stunde lese ich, dass er erst als Teigstück 1 Stunde gehen soll, dann gefaltet wird und dann nochmal eine Stunde in der Form geht. Nun ja, da war ich zu schnell. Ob es daran liegt oder doch an der schon etwas ältlichen Trockenhefe &#8211; so richtig schön aufgehen will der Teig auch nach der 2. Stunde nicht. So wird es denn also ein Toastbrot halber Bauhöhe.</p>
<p>Der Ofen ist auf 250° vorgeheizt, ich gebe das Brot auf die 2. Schiene von unten und decke es mit meiner gußeisernen Grillplatte ab. Nach 20 Minuten kommt die runter und das Brot bräunt noch etwa 5 Minuten, ohne wirklich eine harte Kruste auszubilden.</p>
<p>In der Wartezeit des zweiten Gehens stöbere ich so durch meine &#8220;Nachzukochen&#8221;-Links und stolpere wieder über das <a href="http://www.franzoesischkochen.de/?p=1192">Lemon Curd-Rezept</a> von Aurélie. Soll ich? Die Zutaten sind alle da, also koche ich kurzerhand diese leckere Creme. Leider auch sehr gehaltvoll.</p>
<p>Zum Abschluss des Abends gibt es also nach so viel Fleißarbeit noch frisches selbstgemachtes Toastbrot mit selbstgemachtem Lemon Curd. mmmmm <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100401-DSC_9650.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100401-DSC_9650.jpg" alt="Lemon-Curd-Toast" title="Lemon-Curd-Toast" width="700" class="alignnone size-full wp-image-1683" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Tarte Tatin mit Chicoree und Birnen</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2009/12/tarte-tatin-mit-chicoree-und-birnen/</link>
		<comments>http://www.kochessenz.de/2009/12/tarte-tatin-mit-chicoree-und-birnen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 21:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Dinner for X]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgekochtes]]></category>
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		<description><![CDATA[Entstanden beim Weihnachtsdinner 2009: Erster Nachweihnachtstag. Halt! Der Abschluss war der Lachs vom Ende des Universums doch noch nicht! Zum guten Glück fehlt uns noch ein süßes Ende, was wir hier ebenfalls mit einem alten e&#38;t-Rezept begehen wollen. Es ist &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2009/12/tarte-tatin-mit-chicoree-und-birnen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Entstanden beim <a href="http://www.kochessenz.de/2009/12/21/menuplan-und-einkaufsliste-fur-weihnachten/">Weihnachtsdinner 2009</a>: Erster Nachweihnachtstag.</em></p>
<p>Halt! Der Abschluss war der <a href="http://www.kochessenz.de/2009/12/27/lachsvariante-vom-ende-des-universums/">Lachs vom Ende des Universums</a> doch noch nicht! Zum guten Glück fehlt uns noch ein süßes Ende, was wir hier ebenfalls mit einem alten e&amp;t-Rezept begehen wollen.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/20091227-dsc_8015-1.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/20091227-dsc_8015-1.jpg" alt="Tarte Tatin mit Chicoree und Birnen" title="Tarte Tatin mit Chicoree und Birnen" width="700"  class="aligncenter size-full wp-image-1046" /></a></p>
<p>Es ist ganz einfach:</p>
<p>2 mittelgroße Birnen, geschält und gesechstelt<br />
2 kleine Chicoree, halbiert und Strunk entfernt</p>
<p>werden in einem Karamel aus</p>
<p>30g Butter<br />
50g Zucker</p>
<p>in einer ofenfesten Pfanne angedünstet. Inzwischen rolle ich</p>
<p>300g Blätterteig</p>
<p>so aus, dass ich eine Scheibe von ca LP-Größe bekomme (das sind 30cm Durchmesser für die jungen Leute). Die Scheibe lege ich auf Chicoree und Birnen in die Pfanne und drücke es schön fest. Dann kommen noch mit einer Gabel ein paar Löcher hinein und ab damit in den vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 20 Minuten, bis die Oberseite schön braun ist.</p>
<p>Je nachdem, wie die Pfanne beschichtet ist, kann es etwas trickreich werden, die Tarte anschließend zu stüzen. Bei mir gab es kein Problem, ansonsten sollte man die Pfanne nach dem Backen auf dem Herd nochmal auf die heiße Platte stellen und durch Kreisen der Pfanne das Karamel vom Boden lösen.</p>
<p>Schnell noch ein wenig Puderzucker drauf  und fertig ist der raffinierte Nachtisch. Der Chicoree harmoniert sehr gut mit den süßen Birnen und dem Karamel.</p>
<p>Da ich ja nicht ein ganz so Süßer bin, hab ich mir aufs zweite Stück noch eine angebratene Scheibe Schinken gemogelt <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  War auch lecker.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/20091227-dsc_8017-1.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/20091227-dsc_8017-1.jpg" alt="Tarte mit Schinken" title="Tarte mit Schinken" width="700"  class="aligncenter size-full wp-image-1047" /></a></p>
<p>und ab morgen ist Diät!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Elterliche Pfefferkuchen</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2009/12/elterliche-pfefferkuchen/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 21:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Naja, eigentlich großelterlich&#8230; dieses Rezept ist schon sehr alt und ich habe etwas Ähnliches noch nirgendwo gesehen. Diese Kekse esse ich, seit ich Zähne hab, und wahrscheinlich schon vorher. Eigentlich müssten sie Nelken-Piment-Plätzchen heißen, aber damals war der Pfeffer wohl &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2009/12/elterliche-pfefferkuchen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, eigentlich großelterlich&#8230; dieses Rezept ist schon sehr alt und ich habe etwas Ähnliches noch nirgendwo gesehen. Diese Kekse esse ich, seit ich Zähne hab, und wahrscheinlich schon vorher. Eigentlich müssten sie Nelken-Piment-Plätzchen heißen, aber damals war der Pfeffer wohl noch was Exotisches <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/20091220-dsc_7890-1.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/20091220-dsc_7890-1.jpg" alt="Pfefferkuchen von Frau Tschesche aus Liegnitz" title="Pfefferkuchen von Frau Tschesche aus Liegnitz" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-897" /></a></p>
<p><strong>Pfefferkuchen von Frau Tschesche (Liegnitz)</strong></p>
<p>500g Zuckerrübensirup<br />
375g Zucker<br />
1000g Mehl<br />
125g Margarine<br />
1-2 ganze Eier<br />
125g Kakao (Pulver, ungesüßt)<br />
2 TL Zimt<br />
2 TL Natron<br />
12 Nelken, gestoßen<br />
5 Pfefferkörner, gestoßen<br />
12 Pimentkörner, gestoßen</p>
<p>Eier, Zucker und Margarine schaumig schlagen, Sirup und Natron dazugeben. Gewürze und Kakao kommen dazu, zuletzt das Mehl. Der Teig muss fest sein. Evtl. 5 EL Wasser dazugeben. Er kann über Nacht bei Wärme stehen. Am nächsten Tag wird der Teig noch einmal durchgeknetet und dann dünn ausgerollt. Ausstechen und auf gestrichenem Blech backen, 160-180°, 15-20 Minuten. In einer Blechbüchse lagern. Sie sind erst hart (und schmecken dann am besten), später werden sie weich und sind immer noch sehr aromatisch.</p>
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		<item>
		<title>Elterlicher Christstollen</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2009/12/elterlicher-christstollen/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 14:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschafft! Die familiäre Adventstournee ist abgeschlossen und wir machen es uns bei Schneetreiben zuhause gemütlich. Und nun erfolgt auch der Anschnitt des Stollens, den wir traditionell von meinen Eltern bekommen. Sie backen ihn seit ich denken kann nach diesem Rezept &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2009/12/elterlicher-christstollen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschafft! Die familiäre Adventstournee ist abgeschlossen und wir machen es uns bei Schneetreiben zuhause gemütlich. Und nun erfolgt auch der Anschnitt des Stollens, den wir traditionell von meinen Eltern bekommen.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/20091220-dsc_7867-1.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/20091220-dsc_7867-1.jpg" alt="Christstollen" title="Christstollen" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-889" /></a></p>
<p>Sie backen ihn seit ich denken kann nach diesem Rezept (aus dem WDR-Hörfunk vom 18.12.1951):</p>
<p>750g Mehl<br />
60g Hefe<br />
knapp 250ml Milch<br />
2 Eier<br />
250g Butter (bei uns: Margarine)<br />
100g Zucker<br />
1 Messerspitze Zimt<br />
1/2 TL Salz<br />
1TL abgeriebene Zitronenschale<br />
50g Zitronat<br />
400g Rosinen<br />
125g Korinthen<br />
100g süße Mandeln, gehackt<br />
15g bittere Mandeln, gehackt<br />
1 Schuss Rum<br />
100g geklärte Butter zum Bestreichen<br />
50g Puderzucker</p>
<p>Von Mehl, Hefe, Milch, Zucker, Butter, Eiern macht man einen Hefeteig. Dem fügt man nacheinander die bemehlten Rosinen, Korinthen, das Zitronat und die Mandeln hinzu. Der Teig muss gehen, dann rollt man ihn dick aus und schlägt ihn ein. Ehe man den Kuchen einschiebt, muss der Ofen gut vorgewärmt sein, damit sich schnell eine Kruste bildet und der Kuchen nicht auseinanderläuft (180°, ca. 1-1,5 Stunden, auf die Bräunung achten).<br />
Nach dem Backen bestreicht man den Stollen mit der zerlassenen Butter und streut Puderzucker darüber. Dann lagert man den Stollen in Pergamentpapier und Aluminiumfolie eingepackt für ungefähr 3 Wochen.</p>
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