Vegan

Kein Fleisch, Kein Fisch, kein sonstiges Meeresgetier, keine tierischen Produkte wie Ei, Milch, Sahne.

Lauwarmer Spargel-Wildkräuter-Salat mit Mandelcroutons

Manchmal kommt es anders als man denkt – auf der Suche nach neuen Spargel-Rezepten geriet ich auf die e&t-Seite und entdeckte eine Spargel-Mohn-Variante, die mich sehr interessierte. Nun ist es Pfingstmontag leider schwer, an Blaumohn zu kommen, wenn der erwartete Vorrat auf mysteriöse Weise aus dem Schrank verschwunden ist – sollte der etwa doch bei der letzten Weihnachtsbäckerei schon verbraucht worden sein? Egal, ich behelfe mir mit anderen Zutaten, behalte aber das Grundrezept bei. So entsteht eine leckere, sommerliche Spargelvariante, die so gar nicht zum grau-zu-kalt-für-schwül-Wetter passen will.

Lauwarmer Spargelsalat mit Mandelcroutons

Zunächst wie immer – 1 Kilogramm Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. So langsam ist die Saisonroutine wieder da ;) Der Spargel kommt wie im Rezept gewünscht auf ein Blech mit Backpapier, dessen Enden ich leicht verdreht habe. So bildet sich eine Wanne für das Gemisch aus 150 ml Wasser, 4 EL Olivenöl und Salz, die den Spargel im Ofen vor dem Austrocknen schützen sollen. Das Blech kommt bei 200° Ober-/Unterhitze in den Ofen und bleibt dort eine halbe Stunde.

In der Zeit können die kleinen Pellkartoffeln gar kochen und gepellt werden, die ich dem Gericht hinzufüge. Außerdem sammle ich im Garten, was sich gerade so an Grünzeug findet. Rucola, Giersch, Löwenzahn, Kapuzinerkresse und Pflücksalat in verschiedenen Formen und Farben wandern in das Sieb und werden gründlich abgespült und geschleudert.

Dann ist die Vinaigrette dran: 6 EL Orangensaft, 4 EL Zitronensaft, 5 EL Ahornsirup, 3 EL Senf, 3 EL Walnussöl und ordentlich Pfeffer und Salz bilden eine dünne, aber aromatische Vinaigrette. Die rosa Beeren des Originals lasse ich weg, die sind mir zu dominant. Ebenso spare ich mir den Ziegenkäse, der da eigentlich mit rein soll. Er wird nicht vermisst – denn statt der eigentlich vorgesehenen gerösteten Mohnsamen gibt es nun noch grob geshreddertes altes Dinkelbrot. Es geht zusammen mit einer Handvoll ungeschälter Mandeln in den Zerkleinerer. Immer wieder begeistert mich der hübsche Name “Speedy Pro” ;) Der Zerkleinerer tut, was er soll und ich siebe mit einem groben Sieb die feinen Krümel raus – ich möchte heute nur die groben haben. Diese gehen in die Pfanne, zusammen mit etwas Oregano und Olivenöl, und rösten, bis sie kusprig-aromatisch sind.

Zum Servieren gebe ich den Spargel mit ein paar leicht zerdrückten Kartoffeln auf die Teller, dann den Salat darüber und zum Abschluss reichlich Vinaigrette und die Croutons. Geniale vegane Küche!

Gebratener Blumenkohl mit Giersch-Linsen

Der Frühling ist endlich da! Beziehungsweise die Kräuter, die dieses Jahr so wenig Zeit haben, schießen nun alle gleichzeitig aus der Erde. Da ist es an der Zeit, das junge Grün auch kulinarisch zu verarbeiten. Am Abend gibt es ein schnelles Gericht aus den Vorräten in Haus und Garten.

Gebratener Blumenkohl mit Giersch-Linsen

Ich koche eine Tasse Belugalinsen in der dreifachen Menge Wasser – ohne Salz, damit sie nicht hart werden, aber mit 1/2 TL Räucherpaprika und 3 Knoblauchzehen, die ich in größere Stücke geschnitten habe. Dann setze ich den Blumenkohl auf. Ich will ihn heute braten und schneide ihn dazu in 1 cm dicke Scheiben. Das krümelt mächtig, die Reste wandern demnächst in eine Suppe. Die Scheiben brate ich in Rapsöl bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten – genauso lange, wie die Linsen brauchen. In einer weiteren Pfanne dünste ich eine kleine halbe rote Zwiebel, die ich in feine Würfel geschnitten habe und gebe 2 gehäutete und klein geschnittene Tomaten dazu. Noch etwas Salz, Zucker, Balsamico und einen kleinen Schuss Rotwein, dann alles zu einem aromatischen Ketchup einkochen lassen. Zu guter Letzt blanchiere ich den Giersch. Ich nehme zwei gute Handvoll von den jungen, gerade gesprossenen Pflanzen und gebe sie für 2 Minuten in kochendes Salzwasser. Dann kurz abschrecken und warm halten. Die Linsen würze ich jetzt noch ordentlich mit Bärlauchsalz, ebenso den Blumenkohl. Alles wird auf vorgewärmten Tellern angerichtet und nach dem obligatorischen Foto schnell verspeist. Die farbenfrohe Gemüsekombination schmeckt ausgezeichnet!

Helden des Alltags

Was isst der Foodblogger, der Fernsehgourmet, der Sternekoch nach/zum Feierabend? Ok erstere zumindest in der aktiven Phase das, was man im Netz der Rezepte so nachlesen kann. Aber täglich wird auch hier nicht produziert. Also was gibt es, wenn das Notebook, die Kamera, der Sterneherd aus/kalt sind? Stulle, TK-Pizza, Glibberzeugs vom Lieferchinesen? Oder die Best of’s, die man öffentlich nicht mehr zeigt wegen Wiederholungslangeweile?

Leider immer noch zu oft gibt es aus dienstlichen oder anderen Gründen die obige Ersatznahrungsbeschaffung. Am liebsten sind mir jedoch die kleinen schnellen Restegerichte, die sich dann ergeben, wenn man regelmäßig kocht und bevorratet. Irgendwas ist immer da und oft passt es auch zum späten Feierabend nach ein paar Stunden Schneeverwehungen auf der Autobahn. Und passt so zusammen, dass der Tag noch irgendwie gerettet werden kann..

So ein Tag ist heute. Ich finde 3 gekochte Pellkartoffeln, 3 braune Champignons, etwas ältlichen Rucola, eine halbe Knoblauchzehe. Kartoffeln und Pilze in Scheiben braten schnell in der Pfanne knusprig bzw. aromatisch, zusammen mit dem Knoblauch. Würzen mit Majoran, Fleur de Sel und geräuchertem scharfen Paprika (genial! auch wenn er immer erstmal streng riecht beim Öffnen) und zum Schluss schnell das Grünzeug druntergeschwenkt.

Passt! Meist sind es die kleinen Details, die auch alltags ein Festmahl erlauben…

Helden des Alltags

Kinderkompatibler Gemüsegratin

Die Frage aus dem letzten Artikel bleibt – warum isst das Kind nicht? Vielleicht ist die Alltagsernährung trotz saisonal-frisch-regional einfach zu langweilig? Farbe muss her! Außerdem soll es natürlich so schmecken “wie immer”, wobei Überraschungen wie eine knusprige Gratinkruste auch gerne genommen werden.

Ich versuche mich also an einem Gemüseauflauf, zu dem die Leek Lizards und einige Kompagnons beitragen.

Gemüsegratin

Ich koche ein Pfund Pellkartoffeln und schneide 1 große Möhre, 4 sehr kleine Lauchstangen, 3 große Champignons in kleinere Würfel. Das Gemüse dünste ich in der Pfanne weich, als Gewürze füge ich Bohnenkraut, Muskatblüte, süßen Paprika, Pfeffer und Salz hinzu. Die Kartoffeln stampfe ich gepellt grob und gebe 1 EL Margarine und Salz hinzu. Dann rein in die Pfanne mit den Stampfkartoffeln und alles schön durchrühren. Es gibt eine zusammenhaltende, aber nicht sehr klebrige Masse, die sich mit Servierringen gut aufs Backblech (mit Backpapier) verteilen lässt. Obenauf kommt die Krümelkruste. Dazu mische ich grob geriebenes trockenes Brot mit ordentlich Margarine, Salz und getrockneten Brennnesselfrüchten, bis eine krümelige, aber noch zusammenhaltende Masse entsteht. Die drücke ich portionsweise in Scheiben, die genau auf das Gemüse-Kartoffel-Gemisch passen.

Mittlerweile ist auch der Ofen auf 200° vorgeheizt und der Gratin kommt für 15 Minuten hinein. Er ist dann noch ein wenig blass um die Nase, so gebe ich nochmal ein wenig Margarine drauf und schalte den Grill für ein paar Minuten an.

Lecker!

Laugenbrötchen

Skandal! E500 im Backwerk! Und es ist noch nicht einmal deklarierungspflichtig! Die Aufreger können sich beruhigen – es geht hier nur um eine einfache und schnelle Methode, Laugenbrötchen selber herzustellen.

Laugenbrötchen im Ofen

Professionell hergestellte Laugengebäcke werden tatsächlich vor dem Backen in Natronlauge (NaOH) gebadet. Diese Lauge ist schwer ätzend und damit ziemlich gefährlich. Im Privathaushalt hat sie daher in der Küche nichts zu suchen – zumindest wenn Kinder in Reichweite sind! Die entschärfte Variante gelingt ganz einfach mit einem Sodabad – Natriumcarbonat (Na2CO3), oder lebensmittelrechtlich eben E500, entsteht, wenn man ganz normales Haushaltsnatron in heißem Wasser auflöst. Gibt es anderes als das von Kaiser? Ich habe nie andere Packungen gesehen ;) Das chemisch korrekt mit Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3) benannte Salz zersetzt sich dann prompt unter Sprudeln.

Wie kommt das Soda nun aufs Brötchen? Ich nutze ungebacken eingefrorene Brötchenrohlinge. Bei mir sind sie natürlich aus dem Kartoffelbrotteig – das Rezept reicht für 16 kleine Brötchen. Da sie gefroren sind, lassen sie sich gut für 2 Minuten in der kochenden Lauge baden, ohne sich in zerlaufene Matschklumpen zu verwandeln. Dann gleich aufs Blech, mit grobem Salz bestreuen und sofort in den auf 230° vorgeheizten Ofen, für 25-30 Minuten. Die Brötchen werden dunkler als ungelaugte, aber das ist so gewollt. Ein Renner auf dem heimischen Frühstückstisch!

Grüner Garten-Gazpacho

Gerade aus dem Urlaub zurück, wuchert uns der Garten schon fast ins Haus. Monster-Zucchini, die Tomaten sind reif, eine Riesengurke hat sich eingestellt und auch alles andere ist während unserer Abwesenheit gewachsen und gediehen. Was macht man mit all diesen frischen Sachen bei gar nicht so frischen 35 Grad? Da muss es wohl was leicht Verdauliches geben, ich denke an Suppe.

Eine mittelgroße Zucchini in weiß fält als erstes dem Erntemesser zum Opfer. dann folgen einige Blätter Mangold, von denen ich nur das grüne Blatt (und zwei Stiele für die Deko) verwende. Weiterhingibt es 6 orangefarbene Cherrytomaten, einen Miniporree (SEHR Mini, hat eher die Größe einer kleinen Frühlingszwiebel) und einige Blätter Basilikum “Magic Blue” aus der Klostergärtnerei sinnesgrün in Münster.

Grüne Gemüsesuppe

Und nun – Suppe kochen bei der Hitze? Ich entdecke im Internet ein Rezept für rohe Zucchini-Mangold-Suppe und lasse mich davon inspirieren. Die superfrischen Zutaten kommen so bestimmt viel besser zur Geltung! Allerdings lasse ich die dort aufgelistete Avocado weg und nehme stattdessen die oben erwähnten Tomaten, die ich vorher pelle – das geht erstaunlich gut, wenn sie frisch vom Strauch sind. Sonst kurz blanchieren. Ein Kaffeebecher warmes Wasser kommt mit in die Rührschüssel, ebenso der Saft von 1 Limette. Das ganze rühre ich mit dem Zauberstab cremig-flüssig, das dauert eine Weile, aber das treue Gerät gibt auch bei diesen tropischen Temperaturen nicht auf. So, nun noch abschmecken mit Kumin, Chili, Salz, Pfeffer – und mit einem guten Schuss Olivenöl (das gute, nicht von dem Zeug für Gäste). Alles noch einmal durchgemixt und fertig ist die erfrischende Suppe. Wer will, stellt sie nochmal kalt bis zum Essen, dann evtl nochmal nachwürzen.

Als Deko gebe ich noch eine Kapuzinerkresseblüte, ein paar Tomatenstücke, einen gedünsteten Mangoldstiel und mit Curry geröstetes Brot dazu.

Sehr angenehme kalte Suppe, ohne die üblichen für mich unangenehm scharfen rohen Paprika und ohne Gurken.

Rote Bete, Kokos, Birne, Curry…

Was da so gefährlich auf dem Herd brodelt, ist das Resultat eines Experiments, von dem ich nicht geglaubt habe, dass es funktionieren wird. Wie kam es dazu?

Rote-Bete-Schaum mit Kokos

Ihr glaubt ja gar nicht, auf was für Ideen man kommen kann, wenn es um die Resteverwaltung geht. Im Kühlschrank finden sich

1 kleine gekochte rote Bete (ungesalzen)
1/2 kleine Büchse Kokosmilch
1 Flasche Birnensaft

hmm das könnte doch ein Cocktail werden? In guter Erinnerung an den Apfel-Rote-Bete-Saft gar nicht so unwahrscheinlich. Also schnell die Rote Bete klein geschnipselt, die Kokosmilch dazugegeben und etwa genau so viel Birnensaft dazu. Zauberstab reinhalten und… eine rot-weiße, bröselige Pampe schaut mich lauernd an. Die festen Bestandteile der Kokosmilch lassen sich so nicht zerschreddern und auch die rote Bete ist nicht so flüssig geworden wie sie sollte.

Also nix Cocktail. Das Gebräu entgeht dem Ausguss, weil die geschmackliche Grundnote ganz ok ist. Also erhitzen. Dann wäre es allerdings eher Suppe? Also noch ein bisschen Gemüsebrühe dazu, ordentlich Salz, und noch ein wenig gelbes Thaicurry, was ebenfalls noch im Kühlschrank auf seine Erlösung wartet.

Beim Aufkochen verschwinden die weißen Bröckchen und wandeln sich zu einem hellen Schaum. Ich widerstehe der Versuchung, die Kreation “Curry-Capuccino von der Roten Bete” zu nennen und schlürfe den Kaffeepott voll der rosafarbenen sämigen Flüssigkeit mit Genuss. Experiment gelungen ;) Beizeiten wird das mal eine richtige Suppe…

Vegane Dominosteine

Meine Berliner Weihnachtkekssession fällt aus dieses Jahr. Kein gemeinsamer Termin mehr frei – in den vielen übereinandergelegten Kalendern gelingt der Durchstich nicht mehr. Schade, so fallen ein paar der Keksfavoriten ins Wasser. Aber auch gut, weil neue Wege gesucht und gefunden werden. Die Mohndominosteine habe ich gerettet und dieses Mal in einer belastungsarmen, veganen Variante hergestellt, die für viele Tiereiweiß- und Weizenallergiker interessant sein könnte.

Dominosteine

Der Ablauf ist hier schon ausführlich beschrieben, so dass ich mich in diesem Post auf die Abweichungen beschränken kann. Ich habe diesmal die einfache Menge gemacht, die etwa 120 Dominosteine ergibt.

Triebmittel
1/2 TL Pottasche
1 TL Kichererbsenmehl
2 EL Wasser

Teig
375 g Honig
450 g Dinkelmehl 630
4 TL Bio-Lebkuchengewürz
1 Päckchen Wwinstein-Backpulver
5 EL Rum

Mohnbackmischung
Ich habe diesmal auf die Mohnbackmischung aus der Fertigpackung verzichtet und sie selber zubereitet.

125 g Mohn
25 g Biomargarine
90 ml Reismilch
50 g Agavendicksaft
1 EL Dinkelmehl 630

Den Mohn habe ich gemahlen (mit der Handmühle ein ordentliches Stück Arbeit) und dann im Topf mit allen Zutaten erhitzt und unter ständigem Rühren ein paar Minunten kochen lassen.

Mohnmühle

Zweite Füllung
Durch einen Fehlgriff im Laden gab es diesmal Himbeermarmelade statt Pflaumenmus. Das macht die Steine ein bisschen süßer, aber es ist auch ganz apart – zumal Himbeeren zu meinem Lieblingsobst zählen.

Glasur
600 g 70%-Bio-Kuvertüre, es gab einen kleinen Rest

Zubereitung
Wie im alten Artikel beschrieben. Der Teig ist auch in dieser Variante höllisch klebrig, es ist eine ziemliche Herausforderung, halbwegs ordentliche Platten zustandezubringen. Das Rechteck, dass mit dem Teig ausgefüllt wurde, war 30*25 cm, die Seitenlänge der Würfel wie gehabt 2,5 cm.

Und diesmal stecke ich die Zahnstocher erst nach dem Kleinschneiden in die Würfel, das erspart einem die Arbeit am Nagelbrett ;)

Alles in allem drei bis vier Stunden Arbeit, aber es lohnt sich!

Rote-Bete-Suppe mit Curry-Rosenkohl und Vogelmiere

Feierabend – ein schnelles Abendessen muss her. Zum Glück habe ich gestern schon zwei mittelgroße Rote-Bete-Knollen gegart, die kann ich nun gut verarbeiten. Mmm, eins meiner Lieblingsgemüse! Vorab schnell noch in den Garten. Es ist schon wieder früh dunkel, so gewinnt das Kräutersammeln seinen eiegenen Reiz…
Rote-Bete-Suppe mit Curry-Rosenkohl und Vogelmiere

Zurück im Hellen mache ich mich ans Werk: 6 mittlere Kartoffeln kochen geschält zusammen mit einer roten Zwiebel (kleingeschnitten) und einer großen Knoblauchzehe in 1 Liter Gemüsebrühe und einem guten Löfel Majoran weich. Dann gebe ich die Rote-Bete in Stücken dazu und lasse alles noch ein wenig köcheln. Dann sorgt der Zauberstab für eine gleichmäßige sämige Suppe. ein bisschen zu dick ist sie geworden in der ersten Runde, wie man auf dem Foto sieht. Das korrigiere ich für den Nachschlag mit einem weiteren halben Liter Wasser.

Zum Anrichten kommt noch ein wenig Einlage dazu, die noch vorbereitet werden will. Ich koche anfangs kurz vier geputzte Rosenkohlköpfe in der Suppe mit, ein paar Minuten nur, so dass sie noch fest sind. Dann schneide ich sie so in dicke Scheiben, dass der Strunk an jeder Scheibe die Blätter noch zusammenhält. Schnell in der Pfanne zusammen mit den Croutons aus dem selbtgemachten Dinkelbrot anbraten, mit Currypulver und Orangenzucker bestreuen und in die Suppe geben. Eine Handvoll Vogelmiere obendrauf und die Reissahne als “Aufheller”.

Fertig ist eine großartige vegane, glutenfreie und auch sonst ziemlich gesunde Suppe!