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	<title>kochessenz &#187; Außer Haus</title>
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	<description>Die Kunst des Wesentlichen</description>
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		<title>Oh you fröhliche</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 21:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarisches auf Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der weit verbreiteten urban legends ist die Geschichte, dass unverkaufte Schoko-Saisonware mit neuem Alukleid auch für das nächste Fest noch vertrieben wird &#8211; zumindest hielt ich es bis heute für eine Legende. Bis zu dem Moment, als auf dem &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/12/oh-you-frohliche/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der weit verbreiteten <i>urban legends</i> ist die Geschichte, dass unverkaufte Schoko-Saisonware mit neuem Alukleid auch für das nächste Fest noch vertrieben wird &#8211; zumindest hielt ich es bis heute für eine Legende. Bis zu dem Moment, als auf dem elterlichen Weihnachtsensemble auf dem Couchtisch ein Diorama mit Weihnachtsmann und Schlitten, aus den Augenwinkeln betrachtet, Störsignale zu senden begann. Irgendwas stimmte nicht, nur was? Irgendwann überschritt das Störsignal die Wahrnehmungsschwelle. Der putzige Weihnachtsschlitten vor winterlichem Stimmungsbild wird von drei Osterhasen gezogen! Liebe Leute von Lindt, Ihr werdet doch nicht&#8230; Doch! Ganz unverkennbar &#8211; der &#8220;Gold Reindeer Sleigh&#8221; wird von neu eingekleideten Osterhasen begleitet! <img src="http://www.kochessenz.de/content/renhase.jpg" alt="Renhasen" title="Renhasen" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3638" /></p>
<p>Auf dem nächsten Foto kann man es sehen: die Hasen haben Geweihe!<br />
Also doch Rentiere, oder Renhasen ?!</p>
<p><img src="http://www.kochessenz.de/content/renhase2.jpg" alt="Renhasen" title="Renhasen" width="500" class="aligncenter size-full wp-image-3638" /></p>
<p>Bei näherer Betrachtung erklärt sich das Rätsel zumindest zum Teil: ganz offensichtlich ist diese Packung für die USA bestimmt, man erkennt es an der beipackzettelähnlichen Zutatenliste auf der Rückseite und am Distributor Lindt USA. Aber warum tun die das? Dass unsere amerikanischen Freunde es nicht immer so genau nehmen mit der Evolutionslehre und man daher Hasen und Rentiere auch mal verwechseln kann, ist nachvollziehbar. Dass die bei uns Ostern nicht verkauften Hasen nun in neuem Gewand eine Fernreise unternommen haben, hoffentlich nicht.<br />
Auf jeden Fall ein amüsanter Einblick in die Irrungen und Wirrungen des internationalen Süsswarenmarketings <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>In diesem Sinne: Weiterhin frohe Weihnachten!</p>
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		<title>Wilde Hausmannskost</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 21:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsküche]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterküche]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarisches auf Reisen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zwiebel]]></category>

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		<description><![CDATA[Urlaubszeit ist die Zeit der kulinarischen Entbehrungen &#8211; wer einmal an der klassischen Ausflugsgastronomie entlang geradelt ist -wie ich gerade am Dortmund-Ems-Kanal-, weiß, wovon ich spreche. Da trifft es sich gut, dass wir mittendrin Station bei einer Freundin machen können. &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/07/wilde-hausmannskost/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Urlaubszeit ist die Zeit der kulinarischen Entbehrungen &#8211; wer einmal an der klassischen Ausflugsgastronomie entlang geradelt ist -wie ich gerade am Dortmund-Ems-Kanal-, weiß, wovon ich spreche. Da trifft es sich gut, dass wir mittendrin Station bei einer Freundin machen können. Aus der geplanten Kurzvisite wird eine spontane Mittagesseneinladung. Und da die Freundin einen herrlichen Garten mit vielen Wildkräutern hat, gibt es ein schnelles Essen fast komplett aus dem eigenen Garten &#8211; nur Butter, Salz und Olivenöl kommen von woanders.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/20110711-233251.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/20110711-233251.jpg" alt="20110711-233251.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p>Wir pflücken schnell ein paar Kräuter</p>
<p>Brennnesselspitzen<br />
Giersch (junge Blätter)<br />
Beinwell (kleine Blätter)</p>
<p>Im Verhältnis 4:3:1, eine große Schüssel voll. Die werden gewaschen und tropfnass in einem Topf gar gedünstet. Eine zuvor angeschwitzte kleingeschnittene Zwiebel sorgt für ein bisschen Pep. </p>
<p>Währenddessen kochen Salzkartoffeln gar. Parallel bräunt Butter, in die wir eine gute Handvoll abgerebelte weibliche Blütenstände der Brennnessel gegeben haben. Nach 10 Minuten sind die Blüten knusprig und passen perfekt zu Butter und Kartoffeln. </p>
<p>Aus den restlichen gesammelten Kräutern (siehe Zutatenliste) machen wir Feinschnitt und geben sie zum Rührei. </p>
<p>Alles mäßig salzen, die Wildkräuter bringen ihr Aroma schon mit. Zur Abrundung noch etwas Olivenöl über den Spinat. </p>
<p>Ein Festessen, dass wir im Garten unter einer Linde zu uns nehmen. </p>
<p>Danke nochmals an Gisela und Leo!</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/20110711-235433.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/20110711-235433.jpg" alt="20110711-235433.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
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		<title>Kochcluburlaub in Brensbach</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2011/05/kochcluburlaub-in-brensbach/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 17:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarisches auf Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Exhausted but energized &#8211; ein anregendes Kochwochenende mit dem XING-Kochclub liegt hinter mir. Gemeinsam mit 16 anderen Unerschrockenen und zwei Kindern verbrachte ich die Zeit von Donnerstag abend bis Sonntag Mittag auf dem idyllisch gelegenen Weberhof, der normalerweise als Bauernhof-Urlaubs-Kinderparadies &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/05/kochcluburlaub-in-brensbach/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Exhausted but energized &#8211; ein anregendes Kochwochenende mit dem XING-Kochclub liegt hinter mir. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4328512.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4328512.jpg" alt="Brennnessel für die Pasta" title="Brennnessel für die Pasta" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3191" /></a></p>
<p>Gemeinsam mit 16 anderen Unerschrockenen und zwei Kindern verbrachte ich die Zeit von Donnerstag abend bis Sonntag Mittag auf dem idyllisch gelegenen <a href="http://www.weberhof.de/">Weberhof</a>, der normalerweise als Bauernhof-Urlaubs-Kinderparadies von sich reden macht. Genaugenommen liegt der Hof nicht in Brensbach, sondern in Brensbach-Affhöllerbach, was klar machen sollte, dass er weit ab vom Alltagstrubel ist&#8230; Dank vieler Ferienwohnungen und einem großen Aufenthaltsraum mit Küche bot sich die Lokalität auch für das seit langem geplante Gruppenevent an. Die Kinder haben wir die ganze Zeit über praktisch nicht mehr zu Gesicht bekommen, dank &#8220;der Katrin&#8221; -das ist die Hofherrin- wurden sie mit genug Abenteuern versorgt, dass wir uns unseren eigenen widmen konnten.</p>
<p>Los ging es nach Ankunft der einzelnen Teilnehmer mit Begrüßung und Hofbesichtigung (unter besonderer Würdigung der zahlreichen Tiere &#8211; Hasen, Schweine, Ponies, Hühner, Enten, Gänse, Ziegen, 1 Schaf, 1 Hund&#8230;) am Donnerstag abend mit einem gemeinsamen Essen beim örtlichen Italiener. Kein Sensationsmenü, aber uns hat&#8217;s im Wesentlichen geschmeckt. Es ging ja auch mehr um&#8217;s &#8220;Aufwärmen&#8221;, das gute Essen wollten wir ja selber kochen. Das Wetter war noch schön, so konnten wir lange draußen sitzen.</p>
<p>Freitag Morgen dann der Start des offiziellen Programms. Ein Besuch in der <a href="http://www.hofkäserei-am-schlossberg.de/">Hofkäserei am Schlossberg</a> in Beerfelden-Gammelsbach, ein engagierter Ein-Frau-Betrieb, der sich gegen viele Widerstände in mehr als 10 Jahren zum erfolgreichen  &#8220;Garagenbetrieb&#8221; gemausert hat. Nicht alle von uns waren dabei, so passten wir gerade in die Räumlichkeiten, versehen mit Schutzkleidung, wie es sich gehört. Und so konnten wir unseren Käse selber ansetzen, begleitet von den fachkundigen Erklärungen von Heidi Trumpfheller. Neu war für mich, dass das &#8220;Nebenprodukt Molke&#8221; um die 80-90% der eingesetzten Milch ausmacht und zum echten Sorgenkind wird. Die Molke darf nicht in die Kanalisation entsorgt werden, so bleibt nur Sondermüll oder verdampfen, eintrocknen und in Tütensuppen u.ä. geben. Wenn man sich mal die täglich produzierten Käsemengen vergegenwärtigt, kann man sich vorstellen, wie groß die dazu passenden Molkepulverberge werden! </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f3351168.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f3351168.jpg" alt="Werdender Käse" title="Werdender Käse" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3177" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f3841408.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f3841408.jpg" alt="Fleißig in der Käserei" title="Fleißig in der Käserei" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3178" /></a></p>
<p>Den hergestellten Käse konnten wir nicht mitnehmen, da er noch einige Tage reifen muss. Wir bekommen ihn nachgeschickt. Aber zum Trost konnten wir aus der Käsereiproduktion probieren &#8211; Raubritter (eine Fetaart aus Kuhmilch mit Kräutern) und Kochkäse (wohl der Ursprung des Schmelzkäses? Es handelt sich um mit Natron behandelten Frischkäse, der gummiartig wird und gut bindet &#8211; wie Schmelzkäse. Ich war sehr angetan). Auf dem Rückweg noch schnell ein paar Forellen für den Grill besorgt und dann zurück zum Hof.</p>
<p>Abends dann Grillen mit selbst gebackenem Brot, Salaten, gebackenem Gemüse und verschiedenen Salsas &#8211; wir waren schon recht produktiv an diesem ersten Tag!</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4142208.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4142208.jpg" alt="Gemüse auf Salsa" title="Gemüse auf Salsa" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3180" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4101056.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4101056.jpg" alt="Steaks" title="Steaks" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3181" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4163072.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4163072.jpg" alt="Kartoffelbrot &quot;ohne&quot;" title="Kartoffelbrot &quot;ohne&quot;" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3182" /></a></p>
<p>Samstag war dann unser fleißigster Tag. Morgens nach dem Frühstück führten die angehenden Kräuterpädagogen <a href="http://immerheiser-and-friends.de/">Andrea</a> und ich die Gruppe 2 Stunden durch die nähere Umgebung, um Essbares für die Pastavariationen zu finden, die wir uns vorgenommen haben. Nach dem warmen Mai und einigem Regen in den letzten Tagen wurden wir fündig. Giersch, Knoblauchsrauke, Gundermann, Brennnesseln, Sauerampfer, Schafgarbe, Wiesenbärenklau und vieles mehr kreuzte unseren Weg und wurde in kleinen Dosierungen mitgenommen. Die Führung war unsere Premiere, kam gut an und macht Mut zu mehr <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ab Nachmittags dann die große Pastaschlacht &#8211; wir produzierten Pici (handgedrehte Spaghetti), Spargelravioli, Brennessel-Tagliatelle und <a href="http://www.kochessenz.de/2010/03/lasagne-mit-lachsforelle-und-wokgemuse/">Kräuter-Lachs-Lasagne</a>, dazu Ragout, Pesti, Saucen, nochmal Brot, weil es uns so gut geschmeckt hat. Zwischendurch machten wir noch Vanilleeis und Rhaberber-Baiser-Blätterteigpasteten &#8211; alles gehaltvoll, aber lecker. Am Ende stellte sich eine gewissen Müdigkeit ein &#8211; vielleicht war es ein bisschen viel auf einmal? Aber wir haben tapfer durchgehalten und wurden mit tollen Nudelgerichten aus Gemeinschaftsproduktion belohnt! Mein Fotografieren kam etwas zu kurz &#8211; die Finger steckten meist in irgendeinem Teig und zu guter Letzt gab auch noch die SD-Karte auf. Ich habe zum Glück mit <a href="http://www.cgsecurity.org/wiki/PhotoRec">photorec</a> die meisten der Fotos restaurieren können &#8211; besser als mit allen anderen probierten Tools.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4226432.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4226432.jpg" alt="Rhabarber und Eierresteverwertung" title="Rhabarber und Eierresteverwertung" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3183" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4496640.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4496640.jpg" alt="Pici in spe" title="Pici in spe" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3184" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4602816.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4602816.jpg" alt="Pici" title="Pici" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3185" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f5100096.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f5100096.jpg" alt="Lange Lasagne" title="Lange Lasagne" width="425" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-3187" /></a></p>
<p>Zum Schluss noch <a href="http://www.kochessenz.de/2010/07/ein-landwochenende-ist-vorbei/">Sauerampfereis</a>, dann konnte der Abend mit Wein und Bier ausklingen&#8230;</p>
<p>Am nächsten Morgen noch einmal ein ordentliches Frühstück, dass wir für jeden Tag beim Weberhof geordert haben &#8211; und dann setzte sich die Karawane langsam wieder in Bewegung.</p>
<p>Es ist erstaunlich, wie in so kurzer Zeit aus so vielen verschiedenen Leuten ein gemeinsames Team wurde &#8211; wir haben uns gut verstanden, viel miteinander gelacht und &#8220;am Genuss gearbeitet&#8221;. Der allgemeine Tenor war &#8211; das machen wir nächstes Jahr wieder!</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4935232.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/f4935232.jpg" alt="Brot und Wein" title="Brot und Wein" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3186" /></a></p>
<p>Ach ja, die weiteren Rezepte? &#8211; die folgen später <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Geschmacksschule im La Vie</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 09:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kochkurse]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarisches in der Umgebung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das La Vie &#8211; seit langem lockt mich das 2-Sterne-Restaurant von Thomas Bühner in Osnabrück, nur zum Essen fehlte immer Anlass und Gelegenheit. Nun habe ich am Wochenende zumindest einmal die Gelegenheit genutzt, einen Kochkurs, der hier &#8220;Geschmacksschule&#8221; heißt, zu &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/11/geschmacksschule-im-la-vie/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <em><a href="http://www.restaurant-lavie.de/de/home.html">La Vie</a></em> &#8211; seit langem lockt mich das 2-Sterne-Restaurant von Thomas Bühner in Osnabrück, nur zum Essen fehlte immer Anlass und Gelegenheit. Nun habe ich am Wochenende zumindest einmal die Gelegenheit genutzt, einen Kochkurs, der hier &#8220;Geschmacksschule&#8221; heißt, zu besuchen. Eingebettet in meine aktuellen Renovierungsarbeiten, schaffe ich es gerade, mir die Farbreste von den Händen zu kratzen, um um 14 Uhr pünktlich in Osnabrück zu sein. Die Anfahrt zum Restaurant geht durch die Fußgängerzone, an diesem Samstag ist zusätzlich noch Weihnachtsmarktaufbau, so dass es eine Weile dauert, bis ich am Ziel bin. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_60622.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_60622.jpg" alt="La Vie" title="La Vie" width="425" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-3084" /></a></p>
<p>Vom Restaurant und der Restaurantküche (&#8220;der andere Kochkurs&#8221; nennt Bühner sie später) bekommen wir nicht viel zu sehen, im Obergeschoss liegt die Küche, die unseren Kochkurs beherbergt. Neben eine kleine Bar und ein großer Esstisch. Zum Start gibt es ein Glas Champagner, der die 6 TeilnehmerInnen entspannt, danach kann es dann in der gut vorbereiteten Küche losgehen.<br />
Mis en place muss kaum gemacht werden, für alle Rezepte sind die Zutaten schon hingestellt oder vorbereitet. Wo es aus didaktischen Gründen sinnvoll ist, legen wir später selber Hand an. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6066.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6066.jpg" alt="Die Schulküche" title="Die Schulküche" width="425" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-3086" /></a></p>
<p>Thomas Bühner selbst führt uns durch den Nachmittag, mit der Unterstützung durch einen weiteren Koch und den Auftritt des Patisseurs (&#8220;früher war der der Dümmste in der Küche, Pfirsich Melba kann ja jeder. Heute ist das ein anspruchsvoller Job.&#8221;) fühlen wir uns gut versorgt. </p>
<p>Zunächst bereiten wir die Basis für eine Rote-Bete Gazpacho zu. Rote Bete ist schon gegart (im Salzbett im Backofen) und wird püriert, ebenso wie Gurke, Knoblauch und die weiteren Zutaten. Das wäre normal schon gut so, verrät uns der zweite Koch, aber wir sind ja im La Vie also wird noch einmal passiert, damit die Suppe feiner wird. Jeder drückt einmal die dunkelrote Masse durchs Spitzsieb, dann kommt die in den Kühlschrank zum Durchziehen.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6075.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6075.jpg" alt="Rote-Bete-Passage" title="Rote-Bete-Passage" width="425" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-3092" /></a></p>
<p>Schnell ein paar Stücke Suppengemüse zur Brunoise zerwürfelt. Wir bekommen es vorgemacht. Prinzipiell ist das ja einfach, kleinste Würfelchen schneiden. Die Geschwindigkeit des Profis ist beeindruckend. Bei uns dauert es etwas länger, aber das Ergebnis ist auch für Thomas Bühner nach einigen Korrekturen zufriedenstellend. Die Würfelchen werden angedünstet (&#8220;Brunoise nie blanchieren, da geht der ganze Geschmack ins Wasser&#8221;) und mit Olivenpaste und Rosmarin vermischt. Wir brauchen das Gemüse später für den Lammstrudel.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6087.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6087.jpg" alt="Gemüse-Brunoise" title="Gemüse-Brunoise" width="425" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-3091" /></a></p>
<p>Nun kommt der Patisseur zum Zuge. Für das Dessert soll es ein Parfait geben, schnell sind Eier und Zucker gemischt, dazu kommt heiße Sahne, die mit Tahiti-Vanille angereichert ist. Das Gemisch wird im Wasserbad auf 85° erhitzt, der viele Zucker verhindert ein Gerinnen des Eigelbs. Dann weißen Rum dazu und ab damit in die Terrinenform und in den Tiefkühler. Das Parfait friert in den 2,5 Stunden durch und bleibt trotzdem cremig.</p>
<p>Jetzt zum Fischgang. Makrele sollte es werden, der Händler liefert Pferdemakrele, eine ganz andere Art. Thomas Bühler ist nicht amüsiert, nimmt die Ware jedoch entgegen, um das Menü wie geplant umsetzen zu können. Er erklärt uns ausführlich, wie der frische Fisch zu erkennen ist &#8211; klare Augen, frischer Geruch und intakte, dunkelrote Kiemen. Die letzteren sind die feingliedrigsten Teile am Fisch und zersetzen sich daher zuerst. So kann man schnell sehen, wie es um die Frische bestellt ist. &#8220;Der Fisch stinkt vom Kopf&#8221; ist also nicht nur eine Redensart, erklärt Bühner. Je nach Art gibt es unterschiedliche &#8220;Grenzwerte&#8221; für die einzelnen Kriterien, so dass letztendlich der Gesamteindruck und vor allem Erfahrung dazu gehören, den Fisch korrekt zu bewerten.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6089.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6089.jpg" alt="Pferdemakrele" title="Pferdemakrele" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3093" /></a></p>
<p>Der Fisch will filetiert werden. Bühner zeigt uns, wie man das Messer hinter den vorderen Flossen nach vorne ansetzt, dann wendet und an der Gräte entlang schneidet. Eigentlich ganz einfach, wenn man weiß wie es geht. Wir dürfen selber Hand anlegen und von den abgelösten Filets noch die Bauchlappen abschneiden und die feinen Gräten entfernen. Leider hat die Pferdemakrele am hineren Ende einen Grätenansatz direkt unter der Haut, so muss die auch runter. Die stellt sich aber ziemlich an, so dass der Meister persönlich ran muss, um größeres Gemetzel zu verhindern. Bald liegen 6 Filets ordentlich bereit. Die lagern nun noch einmal im Kühlschrank zwischen.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6094.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6094.jpg" alt="Gebackene Gemüsezwiebeln" title="Gebackene Gemüsezwiebeln" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3094" /></a></p>
<p>Die Makrele soll in einen Zwiebelsud, der muss nun auch hergestellt werden. Ganz einfach geht das, zwei Gemüsezwiebeln und eine rote Zwiebel, die mit Schale im Ofen gegart werden, kommen zusammen mit einer weiteren gerösteten Zwiebel ins Wasser und sieden dort vor sich hin. Da das einige Zeit dauert, lassen wir unsere Zubereitung sieden und nutzen später schon einen vorbereiteten Sud. Eine einfache Möglichkeit, schnell an einen Fond zu kommen. Insgesamt sind die Rezepte des Kurses so gestaltet, dass wir sie zuhause mit den beschränkten Mitteln der Privatküche ohne Stress nachmachen können.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6099.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6099.jpg" alt="Strudel in Arbeit" title="Strudel in Arbeit" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3095" /></a></p>
<p>Jetzt ist der Lammstrudel dran. Fertigen Strudelteig nutzen wir (Bühner nennt bosfood als Bezugsquelle. In seinem &#8220;anderen Kochkurs&#8221; macht er den Teig frisch, aber das würde den Rahmen des Kurses sprengen), der wird mit Butter eingestrichen und Mie de Pain kommt ordentlich darauf, damit der Strudel ein bisschen aufgeht später. Einmal gefaltet, nochmals gebuttert und bestreuselt, dann kommt je ein Stück Lammrücken darauf, belegt mit den Gemüse-Brunoise. Einwickeln, mit Butter bepinseln, fertig. Der Strudel kommt bei 100 Grad in den Ofen und wird später noch in der Pfanne gebräunt.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6107.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6107.jpg" alt="Gerollte Makrele" title="Gerollte Makrele" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3096" /></a></p>
<p>Wir rollen nun die Makrelenfilets paarweise in gebutterte Alufolie und drehen diese fest zu drei Rollen zusammen. Sie werden später in mäßig heißem Wasser für ein paar Minuten pochiert. </p>
<p>Aber zunächst gibt es gutes Brot und Butter zur Stärkung vorab und dann kommt die Montage des ersten Gangs. Die Rote-Bete-Gazpacho kommt in Teller, darauf je ein Stück geräucherter Safran-Aal (&#8220;den kaufe ich als eines von wenigen Produkten fertig, den kann ich selber nicht besser machen&#8221;, erklärt Bühner). Ein wenig Brunnenkresse, geriebene Pistazie und ein wenig Forellenkaviar machen aus der roten kalten Suppe &#8220;großes Kino&#8221;, wie ein Teilnehmer meint.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6115.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6115.jpg" alt="Rote-Bete-Gazpacho" title="Rote-Bete-Gazpacho" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3097" /></a></p>
<p>Die Suppe wird gleich verzehrt, das Rote-Bete-Aroma passt wunderbar zu dieser kalten Suppe mit dem Aal, auch im Winter eine gute Kombination.</p>
<p>Schon geht es weiter. Der Fisch wird wie beschrieben blanchiert, dazu braten ein paar Poreescheiben kurz an. Sie sind voher im Vakuum gegart, ich kann keinen Unterschied zu den heimsch gedünsteten Scheiben feststellen. Aber das gehört wohl heutzutage zum guten Ton in der haute cuisine. Wir geben den Porree in vorgeheizte Suppenteller, die Makrele wird mit Folie in Scheiben geschnitten und dann erst entpackt. So bleiben die Rollen in Form. Bei richtiger Makrele ergibt sich ein schönes Muster auf den Rollen, wie uns Bühner auf einem Foto zeigt. Mit unserer Pferdemakrele ist das nicht so, aber das können wir verschmerzen. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6122.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6122.jpg" alt="Makrele im Zwiebelsud" title="Makrele im Zwiebelsud" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3098" /></a></p>
<p>Wir gießen noch den Zwiebelsud an, und schon steht der zweite Gang auf dem Tisch. Ganz ruhig und entspannt ist Bühner und wir fragen uns, ob wir auch so entspannt wären, wenn wir dieses &#8220;einfache&#8221; Menü zuhause nachkochen würden. Der Fisch ist ganz zart, gar nicht so fettig-makrelig wie man das von der Räuchervariante kennt und passt mit dem Zwiebelsud gut zusammen. Wir essen die Suppe gleich in der Küche, weil das Programm gleich weiter geht. </p>
<p>Der Lammstrudel ist fällig, kommt wie gesagt nochmal in die Pfanne zum Bräunen. Dazu gibt es Süßkartoffelwürfel mit Ingwer, die in ordentlich Butter weich aber noch in Form geschmort werden. Auch dieser Gang ist schnell angerichtet. Der Strudel wird in Scheiben geschnitten und mit dem Gemüse zusammen angerichtet. Das Lamm ist ganz zart und sehr aromatisch. Bühner merkt an, dass es für einen rosa Kern ein wenig zu lange im Ofen war, das tut dem Genuss aber keinen Abbruch.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6134.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6134.jpg" alt="Lammstrudel mit Süßkartoffeln" title="Lammstrudel mit Süßkartoffeln" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3099" /></a></p>
<p>Langsam zeigen Wein und bisheriger Genuss ihre Wirkung, wir lassen es nun etwas geruhsamer angehen, die Stimmung ist gelöst, wir freuen uns schon aufs Dessert. Zum Parfait (&#8220;Ist es wirklich durchgefroren in der kurzen Zeit? Oder hat da einer heimlich was getauscht?&#8221; fragen wir uns) gibt es Rumtopf und frittierte Quarkbällchen. Bühner erklärt uns, wie er den Rumtopf übers Jahr produziert &#8211; Früchte mit Rum und Zucker ansetzen und immer wieder Früchte, Rum und Zucker zugeben, sobald die nächsten Früchte Saison haben. Im Herbst ist dann die Mischung komplett. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6143.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6143.jpg" alt="Der Meister in Aktion" title="Der Meister in Aktion" width="425" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-3100" /></a></p>
<p>Die Quarkbällchen sind schnell zusammengerührt und Bühner gibt sie löffelweise in einen Topf mit heißem Butterschmalz. Das Thermometer liegt hier immer neben dem Herd parat, wir hatten es auch schon bei der Parfaitmasse und beim Fischsud im Einsatz. &#8220;Zuhause machen Sie das aber bitte in der Friteuse. Wir geraten hier nicht gleich in Panik, wenn mal ein Topf brennt, aber bei Ihnen ist das vielleicht anders&#8221;, weist uns Bühner auf die Tücken der Dessertproduktion hin. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6145.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6145.jpg" alt="Das werdende Dessert" title="Das werdende Dessert" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3101" /></a></p>
<p>Jetzt schnell zur Schlussmontage. Ein wenig Rumtopf mit einem Stück Parfait, dazu eine ordentliche Portion Quarkbällchen &#8211; die perfekte Kombination zum Abschluss. Wir legen alte Vorurteile gegen Rumtopf ab, er schmeckt sehr gut, fruchtig und nicht übertrieben nach Rum. Zusammen mit dem sehr gut passenden Dessertwein erreichen die Autofahrer unter uns nun leider die Grenze, daher gibt es leider keinen Nachschlag.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6154.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6154.jpg" alt="Zu guter Letzt" title="Zu guter Letzt" width="425" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-3102" /></a></p>
<p>Es ist vollbracht! Die drei Stunden sind wie im Flug vergangen, beim abschließenden Espresso lassen wir noch einmal das Erlebte Revue passieren. Auch oder gerade weil wir nicht die komplette Zubereitung übernommen haben, ist es für uns genau die richtige Kombination von Selbermachen und Erklärung gewesen. Niemand hat sich überfordert oder gelangweilt gefühlt, und nach dem Genuss der vier Gänge sind wir alle rundum zufrieden. Die ruhige und Kompetente Art von Thomas Bühner hat dazu genauso beigetragen wie das Wirken der Unterstützer im Hintergrund, auch der Service war die ganze Zeit über ausgezeichnet. Insgesamt also ein rundum positives Fazit für diesen nicht ganz billigen Kochkurs, der Lust auf Fortsetzung macht &#8211; ich verlasse das La Vie mit dem festen Vorsatz, nun auch einmal dort essen zu gehen, ich bin noch neugieriger geworden, wie sich die Kochkunst von Thomas Bühner durch den &#8220;anderen Kochkurs&#8221; präsentiert. </p>
<p>Liebe kochessenz-Leser, vielleicht bekommen wir ja einmal einen Gruppentermin hin? Meldet Euch, wenn Ihr Interesse habt!</p>
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		<title>Apfel-Rote-Bete-Saft</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 23:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarisches auf Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgekochtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich in Vorpommern konnte ich den Apfel-Rote-Bete-Saft der Mosterei Remy probieren. Für rote Bete bin ich ja immer zu haben, und diese Kombination hat mich sehr überzeugt. Mangels Saftpresse mache ich es mir zuhause einfach und mische 1 Teil Rote-Bete-Saft &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/11/apfel-rote-bete-saft/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich in Vorpommern konnte ich den Apfel-Rote-Bete-Saft der <a href="http://www.mosterei-remy.de/">Mosterei Remy</a> probieren. Für rote Bete bin ich ja immer zu haben, und diese Kombination hat mich sehr überzeugt. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_5500.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_5500.jpg" alt="Apfel_Rote-Bete-Saft" title="Apfel_Rote-Bete-Saft" width="439" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-3074" /></a></p>
<p>Mangels Saftpresse mache ich es mir zuhause einfach und mische</p>
<p>1 Teil Rote-Bete-Saft (Achtung, nicht den milchsauren, sondern frischen)<br />
2-3 Teile Apfelsaft naturtrüb</p>
<p>beides gekühlt und natürlich aus dem Bioladen.<br />
Mixen &#8211; Fertig!</p>
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		<title>Mecklenburger Ziegenkäse</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 09:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarisches auf Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich eines Aufenthalts in Mecklenburg-Vorpommern hatte ich endlich auch wieder einmal die Gelegenheit, am Schaalsee bei Kunst &#038; Käse einkaufen zu können. Der kleine Hofladen im schönen Gutshof von Rögnitz bietet selbstgemachten Ziegenkäse vom Feinsten. Ich hab diesmal die festen &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/10/mecklenburger-ziegenkase/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich eines Aufenthalts in Mecklenburg-Vorpommern hatte ich endlich auch wieder einmal die Gelegenheit, am Schaalsee bei <a href="http://www.kunstundkaese.de/">Kunst &#038; Käse</a> einkaufen zu können. Der kleine Hofladen im schönen Gutshof von Rögnitz bietet selbstgemachten Ziegenkäse vom Feinsten. Ich hab diesmal die festen Käse &#8220;Lilie&#8221; und &#8220;Meck Prom&#8221; mitgenommen, der erste fest-würzig, der zweite krümelig-scharf, beide sehr aromatisch&#8230; Abgerundet wird die Sammlung durch in Rapsöl mit Kräutern eingelegte Ziegentaler und ein Frischkäsesortiment. Das ganze lässt sich wunderbar zu einer Käseplatte arrangieren&#8230;</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/DSC_5167.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/DSC_5167.jpg" alt="Ziegenkäse" title="Ziegenkäse" width="640" height="425" class="alignleft size-full wp-image-3025" /></a></p>
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		<title>Kochurlaub im Herbst</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2010/09/kochurlaub-im-herbst/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 23:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kochkurse]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Mecklenburger Lieblingshotel auf Gut Gremmelin hat noch Plätze für einen Kochurlaub frei! Vom 27.09.-01.10.2010 werden herbstliche Genüsse und norddeutsche Spezialitäten erkocht. Und als Last Minute Aktion gibts nochmal 10% Rabatt auf den Kurspreis! Ich habe dort auch einen ähnlichen &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/09/kochurlaub-im-herbst/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Mecklenburger Lieblingshotel auf Gut Gremmelin hat noch Plätze für einen Kochurlaub frei! Vom 27.09.-01.10.2010 werden herbstliche Genüsse und norddeutsche Spezialitäten erkocht. Und als Last Minute Aktion gibts nochmal 10% Rabatt auf den Kurspreis!</p>
<p>Ich habe dort auch einen ähnlichen Kurs absolviert und war sehr angetan ovm Hotel, der Umgebung und der Möglichkeit, sich intensiv mit Kochen und Essen auseinanderzusetzen.</p>
<p>Wer interessiert ist, schaut <a href="http://www.gutgremmelin.de/">hier</a>.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/P5030112.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/P5030112.jpg" alt="Gut Gremmelin" title="Gut Gremmelin" width="600" class="alignleft size-full wp-image-2987" /></a></p>
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		<item>
		<title>Wildkräuter kulinarisch – Workshop in Warendorf am 21.8.</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2010/08/wildkrauter-kulinarisch-%e2%80%93-workshop-in-warendorf-am-21-8/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 15:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterküche]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarisches in der Umgebung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kräuterpädagogin Sabine Heumann aus Ahlen und ich gestalten gemeinsam eine Einführung in die kulinarische Wildkräuterküche. Und das nicht nur als graue Theorie &#8211; die Teilnehmer können nach einem kleinen Vortrag über den Einsatz wilder Kräuter selber Hand anlegen und &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/08/wildkrauter-kulinarisch-%e2%80%93-workshop-in-warendorf-am-21-8/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kräuterpädagogin Sabine Heumann aus Ahlen und ich gestalten gemeinsam eine Einführung in die kulinarische Wildkräuterküche. Und das nicht nur als graue Theorie &#8211; die Teilnehmer können nach einem kleinen Vortrag über den Einsatz wilder Kräuter selber Hand anlegen und ein Wildkräuterbüffet aufbauen. Die hergestellten Köstlichkeiten werden anschließend gemeinsam genossen. Während des Tages gibt es immer wieder Gelegenheit, sich über Wildkräuter zu informieren.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_35991.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_35991.jpg" alt="Wildkräuter kulinarisch" title="Wildkräuter kulinarisch" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-2910" /></a></p>
<table>
<tr>
<td>Beitrag:</td>
<td>38,- EUR pro Person inkl. Wildkräuterbuffet und Getränken</td>
</tr>
<tr>
<td>Dauer:</td>
<td>11.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td>Anmeldung:</td>
<td>bis spätestens 16. August 2010</td>
</tr>
<tr>
<td>Ort:	</td>
<td>LebensRäume, Vohren 87, 48231 Warendorf</td>
</tr>
</table>
<p>Die Anmeldung muss bis zum 16. August erfolgen. Wer Interesse hat, kann sich bei mir (kochessenz [at] web [dot] de) oder bei Sabine (welcome [at] zielundsinn [dot] de melden)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wildkräuterbüffet in Lemgo</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2010/08/wildkrauterbuffet-in-lemgo/</link>
		<comments>http://www.kochessenz.de/2010/08/wildkrauterbuffet-in-lemgo/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 14:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kräuterküche]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarisches in der Umgebung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Veranstaltung &#8220;Blümchenpflücken und Co&#8221; mit Wildkräuterprofi Dirk Holterman konnten wir gesten im Staff Landschaftspark in Lemgo einen interessanten Tag unter mit Wildkräutern verbringen. Neben einem Schnelldurchgang in Wiesenkräuterkunde hatten wir Gelegenheit, im Gästehaus der Staff Stiftung ein Wildkräuterbüffet &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/08/wildkrauterbuffet-in-lemgo/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Veranstaltung &#8220;Blümchenpflücken und Co&#8221; mit Wildkräuterprofi Dirk Holterman konnten wir gesten im Staff Landschaftspark in Lemgo einen interessanten Tag <del datetime="2010-08-01T14:49:10+00:00">unter</del> <ins datetime="2010-08-01T14:49:10+00:00">mit</ins> Wildkräutern verbringen. Neben einem Schnelldurchgang in Wiesenkräuterkunde hatten wir Gelegenheit, im Gästehaus der Staff Stiftung ein Wildkräuterbüffet zuzubereiten. Sehr lecker!</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3593.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3593.jpg" alt="Chicoree mit Wildkräuterquark" title="Chicoree mit Wildkräuterquark" width="425" class="aligncenter size-full wp-image-2880" /></a></p>
<ul>
<li>geröstete Brennnesselsamen</li>
<li>Schafgarbenbutter</li>
<li>Blütenbutter</li>
<li>Chicoree mit Kräuterquark</li>
<li>Wildkräutersalat</li>
<li>Überbackenes Kartoffelpüree mit Wildkräutern</li>
<li>Ackerkratzdistelsaft</li>
<li>Quark mit schwarzen Nüssen</li>
</ul>
<p>Hier ein paar Impressionen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Die Rezepte sind eigentlich alle ganz einfach, man muss sich nur mit den Kräutern beschäftigen, dann ergeben sich viele Verwendungsmöglichkeiten! Ich stelle hier nur einmal exemplarisch die gerösteten Brennnesselsamen vor:</p>
<p><strong>Geröstete Brennnesselsamen</strong></p>
<p>Die Brennnesselsamen werden von den Stengeln abgerebelt (sehr aufwändig!) Dann brät man die Samen bei 2/3 Hitze mit reichlich Olivenöl in der Pfanne, bis sie knusprig-bräunlich sind. Achtung &#8211; nicht anbrennen lassen! Ständig rühren und die Pfanne im Auge behalten. Wenn sie soweit sind, ist der etwas muffige Geschmack verschwunden und die Samen nehmen einen leicht nussigen Geschmack an. Dann schnell auf einen Teller geben und abkühlen lassen. Mit Salz und Zitronensaft würzen. Dann entweder in Coktailgläsern anrichten, um die Samen z.B. auf Butterbrote zu streuen oder in Blüten füllen. Wir haben dazu Malvenblüten genommen, bei denen der Blütenstempel herausgenommen wurde und die Kelchblätter vorsichtig komplett abgetrennt wurden. Übrig blieben die noch unten zusammenhängenden Kronblätter. Die nimmt man in die offene Faust und stopft ca. 1 TL der Brennnesselsamen in die Blüte. Dann nett anrichten, zum Beispiel in kleinen Gläsern, in die man sonst Teelichter setzt oder in kleine Dessertschälchen.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3599.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3599.jpg" alt="Der gedeckte Tisch" title="Der gedeckte Tisch" width="640" class="aligncenter size-full wp-image-2882" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3604.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3604.jpg" alt="Kräuterbutter" title="Kräuterbutter" width="425" class="aligncenter size-full wp-image-2883" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3632.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3632.jpg" alt="Das Büffet" title="Das Büffet" width="640" class="aligncenter size-full wp-image-2881" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3592.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3592.jpg" alt="Geröstete Brennnesselsamen in Malvenblüte" title="Geröstete Brennnesselsamen in Malvenblüte" width="425" class="aligncenter size-full wp-image-2885" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3596.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3596.jpg" alt="Wildkräutersalat" title="Wildkräutersalat" width="640" class="aligncenter size-full wp-image-2884" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3591.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3591.jpg" alt="Kräuterstrauß" title="Kräuterstrauß" width="425" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-2893" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3528.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/20100731-DSC_3528.jpg" alt="Pastinakblüte als Landeplatz" title="Pastinakblüte als Landeplatz" width="640" class="aligncenter size-full wp-image-2886" /></a></p>
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		<title>Kann man als Food Blogger noch gut essen gehen?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 08:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Frage stellte ich mir neulich nach einem 4-Gänge-Menü in einem der besseren Hotels am Rhein &#8211; dem Le Chopin im Bellevue in Boppard. Wir waren in der Gegend wandern und ich wollte mal wieder etwas aufwändiger essen gehen. Nun &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/06/kann-man-als-food-blogger-noch-gut-essen-gehen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frage stellte ich mir neulich nach einem 4-Gänge-Menü in einem der besseren Hotels am Rhein &#8211; dem Le Chopin im Bellevue in Boppard. Wir waren in der Gegend wandern und ich wollte mal wieder etwas aufwändiger essen gehen. Nun kann man argumentieren, dass ein Kettenhotel wahrscheinlich nicht die ideale Lokation für ein perfektes Dinner ist, aber ich hatte vorab zur Auswahl nur begrenzt Zeit und die Menus lasen sich erstmal gut:</p>
<p>Menu 1 für S.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/menu1.gif"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/menu1.gif" alt="" title="Menu 1 für S." width="655" class="aligncenter size-full wp-image-2082" /></a></p>
<p>Menu 2 für mich.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/menu21.gif"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/menu21.gif" alt="Menu 2 für mich" title="Menu 2 für mich" width="590" class="aligncenter size-full wp-image-2085" /></a></p>
<p>Zum Essen folgten wir der Weinempfehlung des Hotels. Ich musste noch fahren und konnte daher nicht so wie ich wollte <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Wir hatten je 0,1 l</p>
<p>Vorspeise: Weißburgunder Spätlese trocken, Weingut W. Perll<br />
Hauptgang: Riesling Spätlese „DEVON-S“ trocken, Weingut Toni Jost<br />
Dessert: Riesling Spätlese lieblich, Goldene Kammerpreismünze, Weingut A. Perll</p>
<p>Die Abfolge in Bildern:</p>
<p>Zuerst ein Miniflammkuchen als &#8220;Vorabgruß&#8221;<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2351.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2351.jpg" alt="Mini-Flammkuchen" title="Mini-Flammkuchen" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2087" /></a></p>
<p>Dann folgte der &#8220;Gruß aus der Küche&#8221;, ein Pastinaken-Cappuccino mit Gänseleber-Erdbeer-Waffel. Letztere war interessant, die Leber sehr subtil hinter dem Erdbeeraroma. Pastinakensuppe war belanglos und schmeckte eher nach Spargelfond. Etwas bemüht das Ganze.<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2352.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2352.jpg" alt="Pastinaken-Cappuccino mit Gändeleber-Erdbeer-Waffel" title="Pastinaken-Cappuccino mit Gändeleber-Erdbeer-Waffel" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2088" /></a></p>
<p>Salat Menu 2: finden Sie die 10 Fehler auf diesem Bild. Tipp: 70er-Massivglas-Teller, Arrangement des Salats, Präsentation des Fischs,&#8230; Der Fisch war geschmacklich ok, aber der Salat &#8211; nun, schweigen wir.<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2354.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2354.jpg" alt="Frühlingssalat mit gebratenem Saibling" title="Frühlingssalat mit gebratenem Saibling" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2090" /></a></p>
<p>Der von S. aus Solidarität zusätzlich georderte einzelne Salat konnte da schon deutlich mehr, allerdings dasselbe seltsame Dressing:<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2353.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2353.jpg" alt="Salat extra" title="Salat extra" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2091" /></a></p>
<p>Zweiter Gang Menu 1: Eigelbravioli auf Blattspinat mit Trüffel (Anmerkung 1, für Kölner: nein, es heißt nicht &#8220;Eigel-Bravioli&#8221;. Anmerkung 2: Raviolo wäre korrekt, da es einer ist). Nette Idee, das Eigelb allerdings zu lange gekocht, es ist fast hart. Der Trüffel ist trotz Bekenntnis in der Speisekarte zu frischen Produkten eine Konserve und schmeckt nach nichts. Stattdessen gibt es die neuerdings so modernen Chilifäden &#8211; grausliges Zeugs.<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2355.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2355.jpg" alt="Eigelbraviolo" title="Eigelbraviolo" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2093" /></a></p>
<p>Zweiter Gang Menu 2: Cremesüppchen vom Bärlauch. Ok, nicht originell oder irgendwie besonders, aber ok.<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2356.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2356.jpg" alt="Bärlauchcremesüppchen" title="Bärlauchcremesüppchen" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2094" /></a></p>
<p>Hauptgang Menu 1: Chartreuse vom Stangenspargel mit Sauerampferpesto und neuen Kartoffeln. In Ordnung, S. war&#8217;s zufrieden. Die Chartreuse-Füllung: Kartoffelpüree mit Spargelstückchen, das Pesto fein. Etwas seltsam die überbordende Saucen-Deko.<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2358.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2358.jpg" alt="Spargelchartreuse" title="Spargelchartreuse" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2095" /></a></p>
<p>Hauptgang Menu 2: Wolfsbarschfilet mit Morchel-Gemüse-Risotto. Der Fisch war gut gebraten, noch glasig und mit knuspriger Haut, und kam mit guter Temperatur an den Tisch. Das Risotto haptisch ok, nur die Morcheln waren nicht zu bemerken. Wahrscheinlich auch hier keine frischen Pilze, zudem nur sehr gelegentlich ein Stückchen davon anzutreffen. Auch hier der seltsame Drang zur überbordenden Sauce.<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2359.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2359.jpg" alt="Wolfsbarsch mit Risotto" title="Wolfsbarsch mit Risotto" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2096" /></a></p>
<p>Dessert Menu 1: Rhabarber-Himbeer-Ingwer-Frühlingsrolle mit Riesling-Carameleis. Die Frühlingsrolle war gut. Rhabarber in sehr kleinen Stücken nur sehr kurz angedünstet, gab dem Gericht eine knackige Note. Ingwer roh, gut. Ungefragt große Bananenstücke dabei, die störten.<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2360.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2360.jpg" alt="Süße Frühlingsrolle" title="Süße Frühlingsrolle" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2097" /></a></p>
<p>Dessert Menu 2: Erdbeer-Basilikumgelee mit heißem Limetten-Espuma und Minzsorbet. Das Sorbet war gut, in einem ausgehöhlten rosa Eisstück serviert, das nach nichts schmeckte und nach dem Essen eine rosa Pfütze bildete. Erdbeer-Basilikum als nette Idee ein bisschen zu langweilig umgesetzt &#8211; Eine Basilkuminfusion als Geleebasis wäre besser gewesen. Von dem heißen Espuma hab ich nichts bemerkt, erst jetzt identifiziere ich es auf dem Foto &#8211; es war wohl auf dem Sorbet. Ich hatte das für eine der allgegenwärtigen nach nichts schmeckenden Milchschauminseln gehalten, die man zu optischen Zwecken verteilt. Etwas unmotiviert 2 Orangenfilets dazu.<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2361.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2361.jpg" alt="Erdbeer-Basilikum-Gelee mit Minzsorbet" title="Erdbeer-Basilikum-Gelee mit Minzsorbet" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2098" /></a></p>
<p>Pralinen &#8211; Petit Fours &#8211; Feingebäck. Ja, es gab Pralinen. Ein Marzipanstück, ein Pistazien-Marzipanstück und ein Erdnussnougat. Letzteres problematisch bei Allergikern, es gab keinen Hinweis auf die Erdnuss. Und zwei Marzipanstücke &#8211; muss nicht sein. Gebäck gab es keins.<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2362.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2362.jpg" alt="Pralinen zum Nachtisch" title="Pralinen zum Nachtisch" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2099" /></a><br />
Abschließend nahmen wir noch einen Espresso, der eher zu einem Holiday Inn-Frühstücksbüffet gepasst hätte &#8211; leblos-dünn. Abschließend ließ die Betreuung nach dem Essen merklich nach, es dauerte geraume Zeit, bis wir zahlen konnten.<br />
Der Gesamtpreis war 122 EUR incl. Trinkgeld.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2363.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/20100605-DSC_2363.jpg" alt="Bellevue Boppard kurz nach zehn" title="Bellevue Boppard kurz nach zehn" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2100" /></a></p>
<p>War es nun ein misslungener Abend? Jein. Das Essen hat meine Erwartungen nicht erfüllt, aber richtig schlecht war es nicht. </p>
<p>Um die Frage vom Anfang zu beantworten &#8211; es wird schwierig mit zunehmender Foodblogerfahrung. Nicht nur bemüht man sich in seinen eigenen Gerichten immer etwas Besonderes herzustellen (meist mit relativ &#8220;normalen&#8221; Zutaten), auch präsentiert man das Essen ganz anders als zu der Zeit, wo noch nicht die Welt auf den Teller schaute. Und wenn man sich schon die Arbeit macht, nutzt man auch frische / regionale Zutaten und lässt Pannen wie eingelegte Trüffel außen vor. Da muss ein Restaurant der oberen Mittelklasse schon strampeln, bis es mithalten kann. Kein Zweifel, es gibt viele Köche, die bei weitem professioneller und ausgefeilter kochen als man das als Amateur je erreichen wird. Aber die finden sich dann meist schon im Sternebereich und liegen finanziell außer zu besonderen Anlässen meist außer Reichweite.</p>
<p>Für mich gibt es daher künftig folgende Präferenz: Essen gehen ja, aber dann lieber in einfache Restaurants, die authentisch und sorgfältig mit einfachen Zutaten frische / regionale Küche produzieren. Wenn es etwas Besonderes sein soll, lade ich ein paar Food Blogger zum gemeinsamen Kochen ein, da haben wir ein schöneres Essen zu besseren Preisen mit mehr Spaß <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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