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	<title>kochessenz &#187; Kochkurse</title>
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	<description>Die Kunst des Wesentlichen</description>
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		<title>Geschmacksschule im La Vie</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 09:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kochkurse]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarisches in der Umgebung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das La Vie &#8211; seit langem lockt mich das 2-Sterne-Restaurant von Thomas Bühner in Osnabrück, nur zum Essen fehlte immer Anlass und Gelegenheit. Nun habe ich am Wochenende zumindest einmal die Gelegenheit genutzt, einen Kochkurs, der hier &#8220;Geschmacksschule&#8221; heißt, zu &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/11/geschmacksschule-im-la-vie/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <em><a href="http://www.restaurant-lavie.de/de/home.html">La Vie</a></em> &#8211; seit langem lockt mich das 2-Sterne-Restaurant von Thomas Bühner in Osnabrück, nur zum Essen fehlte immer Anlass und Gelegenheit. Nun habe ich am Wochenende zumindest einmal die Gelegenheit genutzt, einen Kochkurs, der hier &#8220;Geschmacksschule&#8221; heißt, zu besuchen. Eingebettet in meine aktuellen Renovierungsarbeiten, schaffe ich es gerade, mir die Farbreste von den Händen zu kratzen, um um 14 Uhr pünktlich in Osnabrück zu sein. Die Anfahrt zum Restaurant geht durch die Fußgängerzone, an diesem Samstag ist zusätzlich noch Weihnachtsmarktaufbau, so dass es eine Weile dauert, bis ich am Ziel bin. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_60622.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_60622.jpg" alt="La Vie" title="La Vie" width="425" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-3084" /></a></p>
<p>Vom Restaurant und der Restaurantküche (&#8220;der andere Kochkurs&#8221; nennt Bühner sie später) bekommen wir nicht viel zu sehen, im Obergeschoss liegt die Küche, die unseren Kochkurs beherbergt. Neben eine kleine Bar und ein großer Esstisch. Zum Start gibt es ein Glas Champagner, der die 6 TeilnehmerInnen entspannt, danach kann es dann in der gut vorbereiteten Küche losgehen.<br />
Mis en place muss kaum gemacht werden, für alle Rezepte sind die Zutaten schon hingestellt oder vorbereitet. Wo es aus didaktischen Gründen sinnvoll ist, legen wir später selber Hand an. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6066.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6066.jpg" alt="Die Schulküche" title="Die Schulküche" width="425" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-3086" /></a></p>
<p>Thomas Bühner selbst führt uns durch den Nachmittag, mit der Unterstützung durch einen weiteren Koch und den Auftritt des Patisseurs (&#8220;früher war der der Dümmste in der Küche, Pfirsich Melba kann ja jeder. Heute ist das ein anspruchsvoller Job.&#8221;) fühlen wir uns gut versorgt. </p>
<p>Zunächst bereiten wir die Basis für eine Rote-Bete Gazpacho zu. Rote Bete ist schon gegart (im Salzbett im Backofen) und wird püriert, ebenso wie Gurke, Knoblauch und die weiteren Zutaten. Das wäre normal schon gut so, verrät uns der zweite Koch, aber wir sind ja im La Vie also wird noch einmal passiert, damit die Suppe feiner wird. Jeder drückt einmal die dunkelrote Masse durchs Spitzsieb, dann kommt die in den Kühlschrank zum Durchziehen.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6075.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6075.jpg" alt="Rote-Bete-Passage" title="Rote-Bete-Passage" width="425" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-3092" /></a></p>
<p>Schnell ein paar Stücke Suppengemüse zur Brunoise zerwürfelt. Wir bekommen es vorgemacht. Prinzipiell ist das ja einfach, kleinste Würfelchen schneiden. Die Geschwindigkeit des Profis ist beeindruckend. Bei uns dauert es etwas länger, aber das Ergebnis ist auch für Thomas Bühner nach einigen Korrekturen zufriedenstellend. Die Würfelchen werden angedünstet (&#8220;Brunoise nie blanchieren, da geht der ganze Geschmack ins Wasser&#8221;) und mit Olivenpaste und Rosmarin vermischt. Wir brauchen das Gemüse später für den Lammstrudel.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6087.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6087.jpg" alt="Gemüse-Brunoise" title="Gemüse-Brunoise" width="425" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-3091" /></a></p>
<p>Nun kommt der Patisseur zum Zuge. Für das Dessert soll es ein Parfait geben, schnell sind Eier und Zucker gemischt, dazu kommt heiße Sahne, die mit Tahiti-Vanille angereichert ist. Das Gemisch wird im Wasserbad auf 85° erhitzt, der viele Zucker verhindert ein Gerinnen des Eigelbs. Dann weißen Rum dazu und ab damit in die Terrinenform und in den Tiefkühler. Das Parfait friert in den 2,5 Stunden durch und bleibt trotzdem cremig.</p>
<p>Jetzt zum Fischgang. Makrele sollte es werden, der Händler liefert Pferdemakrele, eine ganz andere Art. Thomas Bühler ist nicht amüsiert, nimmt die Ware jedoch entgegen, um das Menü wie geplant umsetzen zu können. Er erklärt uns ausführlich, wie der frische Fisch zu erkennen ist &#8211; klare Augen, frischer Geruch und intakte, dunkelrote Kiemen. Die letzteren sind die feingliedrigsten Teile am Fisch und zersetzen sich daher zuerst. So kann man schnell sehen, wie es um die Frische bestellt ist. &#8220;Der Fisch stinkt vom Kopf&#8221; ist also nicht nur eine Redensart, erklärt Bühner. Je nach Art gibt es unterschiedliche &#8220;Grenzwerte&#8221; für die einzelnen Kriterien, so dass letztendlich der Gesamteindruck und vor allem Erfahrung dazu gehören, den Fisch korrekt zu bewerten.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6089.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6089.jpg" alt="Pferdemakrele" title="Pferdemakrele" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3093" /></a></p>
<p>Der Fisch will filetiert werden. Bühner zeigt uns, wie man das Messer hinter den vorderen Flossen nach vorne ansetzt, dann wendet und an der Gräte entlang schneidet. Eigentlich ganz einfach, wenn man weiß wie es geht. Wir dürfen selber Hand anlegen und von den abgelösten Filets noch die Bauchlappen abschneiden und die feinen Gräten entfernen. Leider hat die Pferdemakrele am hineren Ende einen Grätenansatz direkt unter der Haut, so muss die auch runter. Die stellt sich aber ziemlich an, so dass der Meister persönlich ran muss, um größeres Gemetzel zu verhindern. Bald liegen 6 Filets ordentlich bereit. Die lagern nun noch einmal im Kühlschrank zwischen.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6094.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6094.jpg" alt="Gebackene Gemüsezwiebeln" title="Gebackene Gemüsezwiebeln" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3094" /></a></p>
<p>Die Makrele soll in einen Zwiebelsud, der muss nun auch hergestellt werden. Ganz einfach geht das, zwei Gemüsezwiebeln und eine rote Zwiebel, die mit Schale im Ofen gegart werden, kommen zusammen mit einer weiteren gerösteten Zwiebel ins Wasser und sieden dort vor sich hin. Da das einige Zeit dauert, lassen wir unsere Zubereitung sieden und nutzen später schon einen vorbereiteten Sud. Eine einfache Möglichkeit, schnell an einen Fond zu kommen. Insgesamt sind die Rezepte des Kurses so gestaltet, dass wir sie zuhause mit den beschränkten Mitteln der Privatküche ohne Stress nachmachen können.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6099.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6099.jpg" alt="Strudel in Arbeit" title="Strudel in Arbeit" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3095" /></a></p>
<p>Jetzt ist der Lammstrudel dran. Fertigen Strudelteig nutzen wir (Bühner nennt bosfood als Bezugsquelle. In seinem &#8220;anderen Kochkurs&#8221; macht er den Teig frisch, aber das würde den Rahmen des Kurses sprengen), der wird mit Butter eingestrichen und Mie de Pain kommt ordentlich darauf, damit der Strudel ein bisschen aufgeht später. Einmal gefaltet, nochmals gebuttert und bestreuselt, dann kommt je ein Stück Lammrücken darauf, belegt mit den Gemüse-Brunoise. Einwickeln, mit Butter bepinseln, fertig. Der Strudel kommt bei 100 Grad in den Ofen und wird später noch in der Pfanne gebräunt.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6107.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6107.jpg" alt="Gerollte Makrele" title="Gerollte Makrele" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3096" /></a></p>
<p>Wir rollen nun die Makrelenfilets paarweise in gebutterte Alufolie und drehen diese fest zu drei Rollen zusammen. Sie werden später in mäßig heißem Wasser für ein paar Minuten pochiert. </p>
<p>Aber zunächst gibt es gutes Brot und Butter zur Stärkung vorab und dann kommt die Montage des ersten Gangs. Die Rote-Bete-Gazpacho kommt in Teller, darauf je ein Stück geräucherter Safran-Aal (&#8220;den kaufe ich als eines von wenigen Produkten fertig, den kann ich selber nicht besser machen&#8221;, erklärt Bühner). Ein wenig Brunnenkresse, geriebene Pistazie und ein wenig Forellenkaviar machen aus der roten kalten Suppe &#8220;großes Kino&#8221;, wie ein Teilnehmer meint.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6115.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6115.jpg" alt="Rote-Bete-Gazpacho" title="Rote-Bete-Gazpacho" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3097" /></a></p>
<p>Die Suppe wird gleich verzehrt, das Rote-Bete-Aroma passt wunderbar zu dieser kalten Suppe mit dem Aal, auch im Winter eine gute Kombination.</p>
<p>Schon geht es weiter. Der Fisch wird wie beschrieben blanchiert, dazu braten ein paar Poreescheiben kurz an. Sie sind voher im Vakuum gegart, ich kann keinen Unterschied zu den heimsch gedünsteten Scheiben feststellen. Aber das gehört wohl heutzutage zum guten Ton in der haute cuisine. Wir geben den Porree in vorgeheizte Suppenteller, die Makrele wird mit Folie in Scheiben geschnitten und dann erst entpackt. So bleiben die Rollen in Form. Bei richtiger Makrele ergibt sich ein schönes Muster auf den Rollen, wie uns Bühner auf einem Foto zeigt. Mit unserer Pferdemakrele ist das nicht so, aber das können wir verschmerzen. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6122.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6122.jpg" alt="Makrele im Zwiebelsud" title="Makrele im Zwiebelsud" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3098" /></a></p>
<p>Wir gießen noch den Zwiebelsud an, und schon steht der zweite Gang auf dem Tisch. Ganz ruhig und entspannt ist Bühner und wir fragen uns, ob wir auch so entspannt wären, wenn wir dieses &#8220;einfache&#8221; Menü zuhause nachkochen würden. Der Fisch ist ganz zart, gar nicht so fettig-makrelig wie man das von der Räuchervariante kennt und passt mit dem Zwiebelsud gut zusammen. Wir essen die Suppe gleich in der Küche, weil das Programm gleich weiter geht. </p>
<p>Der Lammstrudel ist fällig, kommt wie gesagt nochmal in die Pfanne zum Bräunen. Dazu gibt es Süßkartoffelwürfel mit Ingwer, die in ordentlich Butter weich aber noch in Form geschmort werden. Auch dieser Gang ist schnell angerichtet. Der Strudel wird in Scheiben geschnitten und mit dem Gemüse zusammen angerichtet. Das Lamm ist ganz zart und sehr aromatisch. Bühner merkt an, dass es für einen rosa Kern ein wenig zu lange im Ofen war, das tut dem Genuss aber keinen Abbruch.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6134.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6134.jpg" alt="Lammstrudel mit Süßkartoffeln" title="Lammstrudel mit Süßkartoffeln" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3099" /></a></p>
<p>Langsam zeigen Wein und bisheriger Genuss ihre Wirkung, wir lassen es nun etwas geruhsamer angehen, die Stimmung ist gelöst, wir freuen uns schon aufs Dessert. Zum Parfait (&#8220;Ist es wirklich durchgefroren in der kurzen Zeit? Oder hat da einer heimlich was getauscht?&#8221; fragen wir uns) gibt es Rumtopf und frittierte Quarkbällchen. Bühner erklärt uns, wie er den Rumtopf übers Jahr produziert &#8211; Früchte mit Rum und Zucker ansetzen und immer wieder Früchte, Rum und Zucker zugeben, sobald die nächsten Früchte Saison haben. Im Herbst ist dann die Mischung komplett. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6143.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6143.jpg" alt="Der Meister in Aktion" title="Der Meister in Aktion" width="425" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-3100" /></a></p>
<p>Die Quarkbällchen sind schnell zusammengerührt und Bühner gibt sie löffelweise in einen Topf mit heißem Butterschmalz. Das Thermometer liegt hier immer neben dem Herd parat, wir hatten es auch schon bei der Parfaitmasse und beim Fischsud im Einsatz. &#8220;Zuhause machen Sie das aber bitte in der Friteuse. Wir geraten hier nicht gleich in Panik, wenn mal ein Topf brennt, aber bei Ihnen ist das vielleicht anders&#8221;, weist uns Bühner auf die Tücken der Dessertproduktion hin. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6145.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6145.jpg" alt="Das werdende Dessert" title="Das werdende Dessert" width="640" height="425" class="aligncenter size-full wp-image-3101" /></a></p>
<p>Jetzt schnell zur Schlussmontage. Ein wenig Rumtopf mit einem Stück Parfait, dazu eine ordentliche Portion Quarkbällchen &#8211; die perfekte Kombination zum Abschluss. Wir legen alte Vorurteile gegen Rumtopf ab, er schmeckt sehr gut, fruchtig und nicht übertrieben nach Rum. Zusammen mit dem sehr gut passenden Dessertwein erreichen die Autofahrer unter uns nun leider die Grenze, daher gibt es leider keinen Nachschlag.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6154.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/DSC_6154.jpg" alt="Zu guter Letzt" title="Zu guter Letzt" width="425" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-3102" /></a></p>
<p>Es ist vollbracht! Die drei Stunden sind wie im Flug vergangen, beim abschließenden Espresso lassen wir noch einmal das Erlebte Revue passieren. Auch oder gerade weil wir nicht die komplette Zubereitung übernommen haben, ist es für uns genau die richtige Kombination von Selbermachen und Erklärung gewesen. Niemand hat sich überfordert oder gelangweilt gefühlt, und nach dem Genuss der vier Gänge sind wir alle rundum zufrieden. Die ruhige und Kompetente Art von Thomas Bühner hat dazu genauso beigetragen wie das Wirken der Unterstützer im Hintergrund, auch der Service war die ganze Zeit über ausgezeichnet. Insgesamt also ein rundum positives Fazit für diesen nicht ganz billigen Kochkurs, der Lust auf Fortsetzung macht &#8211; ich verlasse das La Vie mit dem festen Vorsatz, nun auch einmal dort essen zu gehen, ich bin noch neugieriger geworden, wie sich die Kochkunst von Thomas Bühner durch den &#8220;anderen Kochkurs&#8221; präsentiert. </p>
<p>Liebe kochessenz-Leser, vielleicht bekommen wir ja einmal einen Gruppentermin hin? Meldet Euch, wenn Ihr Interesse habt!</p>
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		<title>Kochurlaub im Herbst</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 23:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kochkurse]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Mecklenburger Lieblingshotel auf Gut Gremmelin hat noch Plätze für einen Kochurlaub frei! Vom 27.09.-01.10.2010 werden herbstliche Genüsse und norddeutsche Spezialitäten erkocht. Und als Last Minute Aktion gibts nochmal 10% Rabatt auf den Kurspreis! Ich habe dort auch einen ähnlichen &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/09/kochurlaub-im-herbst/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Mecklenburger Lieblingshotel auf Gut Gremmelin hat noch Plätze für einen Kochurlaub frei! Vom 27.09.-01.10.2010 werden herbstliche Genüsse und norddeutsche Spezialitäten erkocht. Und als Last Minute Aktion gibts nochmal 10% Rabatt auf den Kurspreis!</p>
<p>Ich habe dort auch einen ähnlichen Kurs absolviert und war sehr angetan ovm Hotel, der Umgebung und der Möglichkeit, sich intensiv mit Kochen und Essen auseinanderzusetzen.</p>
<p>Wer interessiert ist, schaut <a href="http://www.gutgremmelin.de/">hier</a>.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/P5030112.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/P5030112.jpg" alt="Gut Gremmelin" title="Gut Gremmelin" width="600" class="alignleft size-full wp-image-2987" /></a></p>
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		<title>Hamburg kocht &#8211; ich koche mit</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 23:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Kochkurse]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterküche]]></category>

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		<description><![CDATA[Italien ist angesagt, auch in Hamburg &#8211; Viva Italia! ist das Motto des privat organisierten Events, das in einer sehr angenehmen Location mitten in Hamburg-Winterhude stattfand. Das Loft, in dem wir kochten, hat einen wunderbaren Innenhof, wo wir dank des &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/05/hamburg-kocht-ich-koche-mit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Italien ist angesagt, auch in Hamburg &#8211; Viva Italia! ist das Motto des privat organisierten <a href="http://hamburgkocht.blogspot.com/2010/05/hamburg-kocht-viva-italia-die-heie.html">Events</a>, das in einer sehr angenehmen Location mitten in Hamburg-Winterhude stattfand. Das <a href="http://www.loft-in-winterhude.com/">Loft</a>, in dem wir kochten, hat einen wunderbaren Innenhof, wo wir dank des schönen Wetters den ganzen Tag sitzen konnten, der Raum selber ist ideal zum Miteinanderkochen &#8211; die Küche geht direkt in den Raum mit großem Tisch über und der Herd steht in einer Kochinsel zum Raum hin. Auch wenn die Küche nicht alle Ansprüche an eine hochwertige Kochwerkstatt befriedigt, ist das Ambiente dennoch für uns ideal gewesen &#8211; was für ein schöner Tag!</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_1968.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_1968.jpg" alt="Innenhof des Loft" title="Innenhof des Loft" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2022" /></a></p>
<p>Was haben wir gekocht? Die Planung sah ja nachmittags Nudeltag und abend Kochevent vor &#8211; dies hat sich nicht so ergeben. Zum einen haben einige Teilnehmer leider noch sehr kurzfristig abgesagt &#8211; sehr ärgerlich, wenn man schon die Lebensmittel eingekauft hat. Andererseits hat uns das ermöglicht, aus Nudelaktionen und den Gängen des geplanten Menüs eine ständige Abfolge wechselnder interessanter und geschmackvoller Kleinigkeiten zu gestalten. So floss der Tag dahin&#8230;</p>
<p>Zum Warmwerden ein paar <a href="http://kuriositaetenladen.blogspot.com/2009/04/grissini.html">Grissini</a> (helle, schwarze mit Sepiatinte und Sesam, und sehr aromatische mit Fenchelsaat) und dann die Tomaten-Waldmeister-Bruschetta auf dem <a href="http://www.tollkoetter.de/de/prod_hausbrot.php">Hausbrot</a> von Tollkötter aus Münster.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_1963.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_1963.jpg" alt="Tomaten-Waldmeister-Bruschette" title="Tomaten-Waldmeister-Bruschette" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2023" /></a></p>
<p>Außerdem vorab und zwischendurch weitere Antipasti, Parmaschinken und Arancini, gefüllte Reisbällchen.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2027.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2027.jpg" alt="Arancini" title="Arancini" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2029" /></a></p>
<p>Dann ging es los mit der Nudelei. Steph hat uns sachkundig vorgeführt, wie sie ihre Nudeln kocht und uns dabei viele Tipps gegeben. Zuerst gab es Pici, dicke handgerollte Spaghetti. Zwei weitere Teige haben wir angesetzt, die dann später verarbeitet wurden &#8211; einer mit Maronenmehl und ein &#8220;normaler&#8221;. Zu den Pici gab es Panko-Knoblauch, in Butterschmalz angebraten, dazu marinierten Spargel und eingelegten Paprika und Zucchini. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_1986.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_1986.jpg" alt="Pici-Produktion" title="Pici-Produktion" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2026" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_1999.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_1999.jpg" alt="Pici und Spargel" title="Pici und Spargel" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2025" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2016.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2016.jpg" alt="Nudeln mit Kräutern" title="Nudeln mit Kräutern" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2027" /></a></p>
<p>Nun kamen die mit Kräutern gefüllten Nudeln an die Reihe. Wir haben sie einfach als gerollte Quadrate gemacht und mit verschiedenen Pesti (Steinpilz, <a href="http://ostwestwind.twoday.net/stories/6349782/">Radieschenblätter</a>, Zitronenthymian) gegesen. Normalerweise würde man Lasagne oder große Ravioli daraus machen.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2020.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2020.jpg" alt="Gemüsearbeiten" title="Gemüsearbeiten" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2031" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2035.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2035.jpg" alt="Angebratene Beinscheiben" title="Angebratene Beinscheiben" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2032" /></a></p>
<p>Jetzt musste das Hauptgang vorbereitet werden &#8211; Osso Buco und Polenta. Die Beinscheiben wurden angebraten und kamen dann mit viel kleingeschnittenem Suppengemüse und selbt gemachtem Kalbs- und Gemüsefond in den Backofen. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2042.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2042.jpg" alt="Schnittlauchblüte" title="Schnittlauchblüte" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2042" /></a><br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2007.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2007.jpg" alt="Wildkräuter" title="Wildkräuter" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2028" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2038.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2038.jpg" alt="Werder-Schnitten" title="Werder-Schnitten" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2030" /></a></p>
<p>Als nächstes die schon einmal gebloggten <a href="http://www.kochessenz.de/2010/05/nachmittagsgenuss-spargel-broccoli-bruschetta/">Spargel-Brokkoli-Bruschette</a>, diesmal auch auf Tollkötter-Brot und mit einem Pesto aus Walnuss, Gundermann, Giersch und Knoblauchrauke. Die Farbgebung hat uns spontan zur Umbenennung des Brotes in &#8220;Werder-Schnitte&#8221; verleitet <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die nächste Nudelrunde brachte uns die Maronen-Ravioli, mit Ricotta-Zitronen-Salbei-Spargel-Brokkoli-Füllung, dazu Butter mit gebratenem Salbei und Parmesan.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2066.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2066.jpg" alt="Maronenravioli" title="Maronenravioli" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2033" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2088.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2088.jpg" alt="Ferrazzuoli und Garganelli " title="Ferrazzuoli und Garganelli " width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2034" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2093.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2093.jpg" alt="Garganelli-Produktion" title="Garganelli-Produktion" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2046" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2092.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2092.jpg" alt="Garganelli und Teig" title="Garganelli und Teig" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2047" /></a></p>
<p>Der letzte Nudelgang waren Ferrazzuoli und Garganelli aus normalem und dem übrigen Maronen-Nudelteig, jeweils in interessante Formen gerollt. Es ergab sich, dass wir sie nach dem Kochen noch einmal kurz angebraten haben. Die erste Runde gab es mit Parmesan, dazu ein sehr leichter Erdbeer-Gurken-Basilikum-Salat, eine schöne Erfrischung. Die zweite mit San-Marzano-Tomatensauce und einem Basilikumblatt.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2105.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2105.jpg" alt="Erdbeer-Gurken-Basilikum-Salat" title="Erdbeer-Gurken-Basilikum-Salat" width="600" class="aligncenter size-full wp-image-2035" /></a></p>
<p>Ja wir waren ganz schön genudelt bis hierhin! Aber es kam nun noch besser. Der Hauptgang überrundete das nun eigentlich geplante Tomatensorbet mit Basilikumsauce, da das Fleisch überraschend schnell gar war. Aus dem Schmorgemüse und dem Bratenfond haben wir mit Weißwein eine sämige Sauce püriert, dazu die Polenta gebraten.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2133.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2133.jpg" alt="Polenta braten" title="Polenta braten" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2036" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2139.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2139.jpg" alt="Das &quot;Hauptgericht&quot;" title="Das &quot;Hauptgericht&quot;" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2037" /></a></p>
<p>Und dann ging der Grand Prix d&#8217;Eurovision los! Die ARD hat ihn im Internet live gezeigt, Leider hatten wir nur mein Notebook mit UMTS-Zugang, so dass wir leider mit deutlichen Aussetzern beim Streaming zu tun hatten. Der Begeisterung tat es keinen Abbruch, zumal wir ja nun auch Schlagerkaiserin geworden sind, wie der überflüssige Moderator zum Abschluss verkündete,</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2147.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2147.jpg" alt="Tomatensorbet" title="Tomatensorbet" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2038" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2154.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2154.jpg" alt="Panna Cotta mit Früchten und Granite" title="Panna Cotta mit Früchten und Granite" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2039" /></a></p>
<p>Zum Tomatensorbet, das nun folgte, gab nur sehr wenig von der Basilikumsauce, die mit Mascarpone die letzten Löcher im Bauch fast füllte. Und zu guter Letzt Panna Cotta mit verschiedenen Gran<del datetime="2010-05-31T21:20:55+00:00">a</del>ite &#8211; Espresso, Kakao und Maulbeer. Dazu noch Beerenmix &#8211; ein schöner Abschluss! Nun mussten wir uns nochmal durch das Loft rollen und die gröbsten Spuren unseres Wirkens beseitigen &#8211; die richtige Endreinigung übernimmt der Vermieter. Punkt 23 Uhr waren wir wie vereinbart fertig und konnten nach diesem schönen Tag wohlgenährt die Heimreise antreten.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2081.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/20100529-DSC_2081.jpg" alt="Aufräumen notwendig" title="Aufräumen notwendig" width="700" class="aligncenter size-full wp-image-2043" /></a></p>
<p>Und im <del datetime="2010-05-31T21:20:55+00:00">November</del> Oktober geht&#8217;s weiter mit dem <a href="http://kuriositaetenladen.blogspot.com/2010/03/foodbloggertreffen-im-oktober-2010-in.html">Foodbloggertreff</a>. Ich freu mich drauf!</p>
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		<title>Ich lerne Wildkräuter kennen</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 21:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kochkurse]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterküche]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellt Euch vor, Ihr findet eine Veranstaltungsankündigung, bei der Ihr sofort sagt &#8220;Da muss ich hin.&#8221; Dann lest Ihr die Veranstaltungsdetails und stellt fest, dass der erste Eindruck sich verfestigt. Vorfreude ist die schönste Freude, oder? Dieses Wochenende war es &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/04/ich-lerne-wildkrauter-kennen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellt Euch vor, Ihr findet eine Veranstaltungsankündigung, bei der Ihr sofort sagt &#8220;Da muss ich hin.&#8221; Dann lest Ihr die Veranstaltungsdetails und stellt fest, dass der erste Eindruck sich verfestigt. Vorfreude ist die schönste Freude, oder? Dieses Wochenende war es nun so weit und ich habe meine ersten zwei Tage als Kräuterlehrling hinter mir. So kam es dazu:</p>
<p>Mitte März wurde ich durch einen <a href="http://kochundbackoase.wordpress.com/2010/03/19/so-lecker-konnen-nicht-kultivierte-krauter-sein/">Blogeintrag bei koch-und backoase</a> auf die <a href="http://www.gundermannschule.de/">Gundermannschule</a> aufmerksam. Das Thema &#8220;Wildkräuter&#8221; interessiert mich schon seit geraumer Zeit, und hier bietet sich die Gelegenheit, in einem zertifizierten Lehrgang sehr viel mehr in dieses Thema einzutauchen und sich intensiv mit Kräutern auseinanderzusetzen. Da gerade das Lehrgangsjahr begonnen hatte, konnte ich mich noch anmelden und mit ein bisschen Kurs-Hopping noch alle Termine organisert bekommen. Aus diesem Grund war ich dieses Wochenende in Bad Münstereifel, die Folgetermine sind dann für mich in Leopoldshöhe.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100425-DSCN2450.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100425-DSCN2450.jpg" alt="Wildkräuterbüffet" title="Wildkräuterbüffet" width="700"  class="alignleft size-full wp-image-1876" /></a></p>
<p>Gemeinsam mit 23 Teilnehmerinnen und unserem Lehrer Dirk Holterman habe ich das Wochenende mit Theorie und Praxis zugebracht, ein guter Einstieg. Ziele und Zweck des Lehrgangs, die Philosophie der Gundermannschule, Theorie zu Pflanzen im allgemeinen und Kräutern im Besonderen standen auf dem Programm. Und auch wenn es sich nicht um einen Kochkuirs handelt, geht es natürlich auch um diesen Aspekt. So konnten wir das Gelernte gleich praktisch umsetzen und produzierten ein köstliches Wildkräuterbüffet mit Salaten, Broten mit Wildkräuterbutter und -tapenade, Wildkröuter-Kartoffel-Auflauf, Kräuterdrinks und anderen leckeren Sachen. Ich durfte mich mit Löwenzahnknospen probieren, eine interessante Erfahrung&#8230;</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100425-DSCN2426.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/20100425-DSCN2426.jpg" alt="Löwenzahnknospen" title="Löwenzahnknospen" width="700" class="alignleft size-full wp-image-1877" /></a></p>
<p>Ich fand das Wochenende rundum gelungen. Dirk Holterman brachte uns auch die etwas schwierigere Theorie plastisch und amüsant bei, man merkt, wie wichtig das Thema ihm ist und wieviel Erfahrung er hat. Ich habe mich keinen Moment gelangweilt und habe viel Neues gelernt. Und die Lerngruppe in Bad Münstereifel war ein klasse Team, wir haben uns alle gleich wohlgefühlt. Jetzt hab ich erst recht Vorfreude auch die kommenenden Termine, ein Wochenende im Monat für das nächste Jahr&#8230; Ihr werdet davon hören!</p>
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		<title>Kochkurs bei La Cocina</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2009/02/kochkurs-bei-la-cocina/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 21:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Kochkurse]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach themenbezogenen Kochkursen fand ich im Internet die Kochschule La Cocina in Hannover. Die Website sprach mich an, das Programm auch und so besuchte ich heute den Kurs &#8220;Das gewisse Etwas &#8211; oder die Vielfalt der Saucen&#8221;. &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2009/02/kochkurs-bei-la-cocina/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Suche nach themenbezogenen Kochkursen fand ich im Internet die Kochschule <a href="http://www.lacocina.de">La Cocina</a> in Hannover. Die Website sprach mich an, das Programm auch und so besuchte ich heute den Kurs &#8220;Das gewisse Etwas &#8211; oder die Vielfalt der Saucen&#8221;.</p>
<p>Ich war früh dran und wurde als Erster freundlich begrüßt. Die Räumlichkeiten sind großzügig und modern und hochwertig eingerichtet. Eine große Küche mit 2 Kochfeldern und genug Platz für 10-15 Personen macht einen guten Eindruck. Ein getrennter Raum steht mit einem Tisch für ca 20 Personen zur Verfügung, ein großer Fernseher am Kopfende erlaubt die Videoberieselung beim Essen oder die Darstellung von Präsentationen bei Firmen-Events.</p>
<p>Insgesamt waren wir dann 9 Teilnehmer und haben in 4 Stunden ein sehr schmackhaftes 3-Gänge-Menü erstellt</p>
<ul>
<li> Jakobsmuscheln in Panko mit Safransauce</li>
<li> Kalbsfilet mit sautiertem Spinat, Kräutersaitlingen und Backofenkartoffeln</li>
<li> Mousse au chocolat</li>
</ul>
<p>Das Team war sehr angenehm und kooperativ, zusammen mit dem freundlich-professionellen Inhaber und Chefkoch Michael Pelka hat das Kochen viel Spaß gemacht.</p>
<p>Allerdings muss man als Einschränkung sagen, dass es kein &#8220;Saucenkurs&#8221; war wie eigentlich angekündigt. Zwar wurden für Vorspeise und Hauptgericht jeweils eine Sauce hergestellt, aber eine besondere Betonung auf dem Thema wie in der Kursbeschreibung angekündigt gab es nicht. Auch fehlte ein Gang im Menü, im Kurs waren 4 Gänge angekündigt statt der gekochten 3.</p>
<p>In einen Themenkurs hätten also deutlich mehr Vorführungen / Anwendungen des Themas hineingehört, um wirklich der Sache gerecht zu werden.</p>
<p>Alles in allem war es aber ein angenehmer und interessanter Kurs.</p>
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