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	<description>Die Kunst des Wesentlichen</description>
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		<title>Ananas mit Minzzucker</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 23:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Blättern in alten Kochbüchern stolpere ich über dieses &#8220;Rezept&#8221; von Jamie Oliver. Es geht ganz schnell &#8211; die Ananas putzen und in dünne Streifen schneiden. Einige Blätter Minze im Mörser mit ca 2 EL Zucker zermörsern, bis dieser grün &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2012/01/ananas-mit-minzzucker/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Blättern in alten Kochbüchern stolpere ich über dieses &#8220;Rezept&#8221; von Jamie Oliver. Es geht ganz schnell &#8211; die Ananas putzen und in dünne Streifen schneiden. Einige Blätter Minze im Mörser mit ca 2 EL Zucker zermörsern, bis dieser grün ist. Durch ein grobes Sieb über die Ananans verteilen. Sehr aromatisch!</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/DSC0736.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/DSC0736.jpg" alt="Ananas mit Minzzucker" title="Ananas mit Minzzucker" width="800" height="531" class="aligncenter size-full wp-image-3660" /></a></p>
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		<title>Überbackene Schwarzwurzel mit Räucherlachs</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 21:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schnelle Winterküche: ich schäle einige Stangen Schwarzwurzel unter Wasser, so verfärbt sich das Gemüse nicht so schnell. Dann koche ich die Stangen in etwas Gemüsebrühe in zwanzig Minuten weich. Parallel dazu kochen 4-5 Pellkartoffeln. Beides ist etwa zeitgleich gar. Die &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2012/01/uberbackene-schwarzwurzel-mit-raucherlachs/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schnelle Winterküche: ich schäle <strong>einige Stangen Schwarzwurzel </strong>unter Wasser, so verfärbt sich das Gemüse nicht so schnell. Dann koche ich die Stangen in etwas Gemüsebrühe in zwanzig Minuten weich. Parallel dazu kochen <strong>4-5 Pellkartoffeln</strong>. Beides ist etwa zeitgleich gar. Die Stangen kommen mit <strong>einer Handvoll geriebenen Parmesan</strong> und <strong>ein paar Frühlingszwiebelringen</strong> unter den Grill, während ich die Kartoffeln stampfe und mit <strong>ordentlich Butter</strong> und <strong>Muskatnuss</strong> würze. Dazu <strong>ein paar Scheiben Räucherlachs</strong> und wenig <strong>Postelein</strong>, mit einer schnellen Vinaigrette.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/DSC0579.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/DSC0579.jpg" alt="Überbackene Schwarzwurzeln mit Räucherlachs" title="Überbackene Schwarzwurzeln mit Räucherlachs" width="800" height="531" class="aligncenter size-full wp-image-3653" /></a></p>
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		<title>Oh you fröhliche</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 21:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulinarisches auf Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der weit verbreiteten urban legends ist die Geschichte, dass unverkaufte Schoko-Saisonware mit neuem Alukleid auch für das nächste Fest noch vertrieben wird &#8211; zumindest hielt ich es bis heute für eine Legende. Bis zu dem Moment, als auf dem &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/12/oh-you-frohliche/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der weit verbreiteten <i>urban legends</i> ist die Geschichte, dass unverkaufte Schoko-Saisonware mit neuem Alukleid auch für das nächste Fest noch vertrieben wird &#8211; zumindest hielt ich es bis heute für eine Legende. Bis zu dem Moment, als auf dem elterlichen Weihnachtsensemble auf dem Couchtisch ein Diorama mit Weihnachtsmann und Schlitten, aus den Augenwinkeln betrachtet, Störsignale zu senden begann. Irgendwas stimmte nicht, nur was? Irgendwann überschritt das Störsignal die Wahrnehmungsschwelle. Der putzige Weihnachtsschlitten vor winterlichem Stimmungsbild wird von drei Osterhasen gezogen! Liebe Leute von Lindt, Ihr werdet doch nicht&#8230; Doch! Ganz unverkennbar &#8211; der &#8220;Gold Reindeer Sleigh&#8221; wird von neu eingekleideten Osterhasen begleitet! <img src="http://www.kochessenz.de/content/renhase.jpg" alt="Renhasen" title="Renhasen" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3638" /></p>
<p>Auf dem nächsten Foto kann man es sehen: die Hasen haben Geweihe!<br />
Also doch Rentiere, oder Renhasen ?!</p>
<p><img src="http://www.kochessenz.de/content/renhase2.jpg" alt="Renhasen" title="Renhasen" width="500" class="aligncenter size-full wp-image-3638" /></p>
<p>Bei näherer Betrachtung erklärt sich das Rätsel zumindest zum Teil: ganz offensichtlich ist diese Packung für die USA bestimmt, man erkennt es an der beipackzettelähnlichen Zutatenliste auf der Rückseite und am Distributor Lindt USA. Aber warum tun die das? Dass unsere amerikanischen Freunde es nicht immer so genau nehmen mit der Evolutionslehre und man daher Hasen und Rentiere auch mal verwechseln kann, ist nachvollziehbar. Dass die bei uns Ostern nicht verkauften Hasen nun in neuem Gewand eine Fernreise unternommen haben, hoffentlich nicht.<br />
Auf jeden Fall ein amüsanter Einblick in die Irrungen und Wirrungen des internationalen Süsswarenmarketings <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>In diesem Sinne: Weiterhin frohe Weihnachten!</p>
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		<title>Mit Garnelen gefüllter Fenchel auf Kartoffel-Kräutersaitling-Brunoise</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 21:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da bin ich mal wieder &#8211; die längere Blogpause ist dem ereignisreichen Arbeitsalltag und den vielen Privatprojekten geschuldet, nicht jedoch der Koch- Ess- und Schreiblust. Da trifft es sich gut, beim Wiedereinstieg möglichst viele meiner Küchenlieblinge zu vereinen &#8211; Fenchel, &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/12/mit-garnelen-gefullter-fenchel-auf-kartoffel-krautersaitling-brunoise/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da bin ich mal wieder &#8211; die längere Blogpause ist dem ereignisreichen Arbeitsalltag und den vielen <a href="http://natuerlich-wildkraeuter.de/projekte/index.html" target="_blank">Privatprojekten</a> geschuldet, nicht jedoch der Koch- Ess- und Schreiblust.</p>
<p>Da trifft es sich gut, beim Wiedereinstieg möglichst viele meiner Küchenlieblinge zu vereinen &#8211; Fenchel, Garnelen, Knoblauch, Kartoffeln, Pilze,&#8230; und mit Käse Überbackenes ist ja auch gerne gesehen, auch wenn man vielleicht Käse und Garnelen nicht gleich in Verbindung bringt. Lasst es Euch sagen &#8211; die Kombination ist gut gelungen!</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/DSC0590.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/DSC0590.jpg" alt="Gefüllter Fenchel mit Brunoise" title="Gefüllter Fenchel mit Brunoise" width="800" height="531" class="aligncenter size-full wp-image-3638" /></a></p>
<p>Ich habe <strong>eine große Fenchelknolle</strong> erwischt, mehr als Faustgroß und trotzdem außen noch nicht holzig, sondern prall-glänzend, so wie ein frischer Fenchel einfach aussehen muss. Die Knolle befreie ich vom Grün und schneide unten am Strunk ein wenig das Angetrocknete ab, aber so, dass noch alle einzelnen Teile weiterhin zusammenhängen. Das gute Stück kommt nun in Salzwasser und köchelt in knapp 20 Minuten weich, aber nicht labberig.</p>
<p>In der Zeit schneide ich <strong>eine mittelgroße Kartoffel</strong> (vielleicht 150 g) und <strong>eine Handvoll Kräutersaitlinge</strong> in feinste Würfelchen, 5 mm Seitenlänge. Dazu kommen noch <strong>zwei Frühlingszwiebeln</strong>, ebenfalls in kleine Stücke geschnitten. Die Teilchen ruhen erstmal, denn nun ist die Füllung dran.</p>
<p>Ich nehme circa <strong>10 Garnelen ohne Schale und Schwanz</strong> (und ein paar zusätzlich zum Naschen&#8230; äh, zum Prüfen des Garzustands) und mariniere sie kurz in einer Mischung aus <strong>Olivenöl, Knoblauch, zermörserten rosa Beeren, Salz, Cayenne, Pfeffer.</strong> Vorher gut abtrocknen! Dann ab damit in die Pfanne und in höchstens 90 Sekunden auf beiden Seiten stark angebraten, innen sollen sie noch gut glasig sein. Die halbierten Knoblauchstücke braten mit, ich stecke sie nachher zur Füllung dazu. Die braucht Platz! Dazu höhle ich den Fenchel vorsichtig aus &#8211; nicht ganz einfach, da er außen weicher ist als innen. mit ein paar beherzten Schnitten mit dem Ausbeinmesser gelingt es aber, eine Höhle für die Garnelen zu machen. Hinein damit!</p>
<p>Jetzt noch Käsescheiben schneiden, oder genauer gesagt schmale Streifen, ich nehme Comté. Die schiebe ich zum einen zwischen die Lagen des Fenchels, der Rest wird obenauf gelegt. Dann balanciere ich die Konstruktion in den vorgeheizten Backofen, bei 200° gart in 15-20 Minuten alles gut und der Käse schmilzt. 5 Minuten zum Schluss dann noch übergrillen.</p>
<p>Währenddessen braten die Würfelchen mit etwas fein gehacktem <strong>Rosmarin (1 Zweig)</strong>, erst die Kartoffeln, dann nach einer Weile die Zwiebeln dazu, dann die Pilze. Ordentlich Fett nehmen, damit nichts ansetzt!</p>
<p>Alles wird auf den Punkt fertig. Schnell ein paar Fenchelgrüns zur Deko herrichten, alles auf einen Teller platzieren und fertig ist die leckere Kombination.</p>
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		<title>Vegane Dominosteine</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 19:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Berliner Weihnachtkekssession fällt aus dieses Jahr. Kein gemeinsamer Termin mehr frei &#8211; in den vielen übereinandergelegten Kalendern gelingt der Durchstich nicht mehr. Schade, so fallen ein paar der Keksfavoriten ins Wasser. Aber auch gut, weil neue Wege gesucht und &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/11/vegane-dominosteine/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine <a href="http://www.kochessenz.de/2009/12/weihnachtskekse/" title="Weihnachtskekse">Berliner Weihnachtkekssession</a> fällt aus dieses Jahr. Kein gemeinsamer Termin mehr frei &#8211; in den vielen übereinandergelegten Kalendern gelingt der Durchstich nicht mehr. Schade, so fallen ein paar der Keksfavoriten ins Wasser. Aber auch gut, weil neue Wege gesucht und gefunden werden. Die Mohndominosteine habe ich gerettet und dieses Mal in einer belastungsarmen, veganen Variante hergestellt, die für viele Tiereiweiß- und Weizenallergiker interessant sein könnte.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0520.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0520.jpg" alt="Dominosteine" title="Dominosteine" width="800" height="531" class="aligncenter size-full wp-image-3627" /></a></p>
<p>Der Ablauf ist <a href="http://www.kochessenz.de/2009/12/pflaumenmus-mohn-dominosteine/" title="Pflaumenmus-Mohn-Dominosteine">hier</a> schon ausführlich beschrieben, so dass ich mich in diesem Post auf die Abweichungen beschränken kann. Ich habe diesmal die einfache Menge gemacht, die etwa 120 Dominosteine ergibt.</p>
<p><strong>Triebmittel</strong><br />
1/2 TL Pottasche<br />
1 TL Kichererbsenmehl<br />
2 EL Wasser</p>
<p><strong>Teig</strong><br />
375 g Honig<br />
450 g Dinkelmehl 630<br />
4 TL Bio-Lebkuchengewürz<br />
1 Päckchen Wwinstein-Backpulver<br />
5 EL Rum</p>
<p><strong>Mohnbackmischung</strong><br />
Ich habe diesmal auf die Mohnbackmischung aus der Fertigpackung verzichtet und sie selber zubereitet.</p>
<p>125 g Mohn<br />
25 g Biomargarine<br />
90 ml Reismilch<br />
50 g Agavendicksaft<br />
1 EL Dinkelmehl 630</p>
<p>Den Mohn habe ich gemahlen (mit der Handmühle ein ordentliches Stück Arbeit) und dann im Topf mit allen Zutaten erhitzt und unter ständigem Rühren ein paar Minunten kochen lassen.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0468.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0468.jpg" alt="Mohnmühle" title="Mohnmühle" height="500" class="aligncenter size-full wp-image-3628" /></a></p>
<p><strong>Zweite Füllung</strong><br />
Durch einen Fehlgriff im Laden gab es diesmal Himbeermarmelade statt Pflaumenmus. Das macht die Steine ein bisschen süßer, aber es ist auch ganz apart &#8211; zumal Himbeeren zu meinem Lieblingsobst zählen.</p>
<p><strong>Glasur</strong><br />
600 g 70%-Bio-Kuvertüre, es gab einen kleinen Rest</p>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
Wie im alten Artikel beschrieben. Der Teig ist auch in dieser Variante höllisch klebrig, es ist eine ziemliche Herausforderung, halbwegs ordentliche Platten zustandezubringen. Das Rechteck, dass mit dem Teig ausgefüllt wurde, war 30*25 cm, die Seitenlänge der Würfel wie gehabt 2,5 cm. </p>
<p>Und diesmal stecke ich die Zahnstocher erst nach dem Kleinschneiden in die Würfel, das erspart einem die Arbeit am Nagelbrett <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Alles in allem drei bis vier Stunden Arbeit, aber es lohnt sich!</p>
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		<title>Asiatische angehauchte Zwiebelschiffchen mit Blätterteig</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 21:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsküche]]></category>
		<category><![CDATA[Bambus]]></category>
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		<description><![CDATA[Gefüllte Zwiebeln sind bei mir schon lange auf der Liste der herzustellenden Gerichte. Endlich schaffe ich es heute, eine große Gemüsezwiebel zu erstehen und mit Vorfreude trage ich sie mit den anderen Einkäufen nach Hause. Was nun? Ich entschließe mich &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/11/asiatische-angehauchte-zwiebelschiffchen-mit-blatterteig/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gefüllte Zwiebeln sind bei mir schon lange auf der Liste der herzustellenden Gerichte. Endlich schaffe ich es heute, eine große Gemüsezwiebel zu erstehen und mit Vorfreude trage ich sie mit den anderen Einkäufen nach Hause. Was nun? Ich entschließe mich für eine Variante, bei der die Zwiebel vorgekocht wird, da mein Exemplar mit 450 g eher zu den größeren gehört. 45 Minuten kocht sie, dann ist sie knapp gar. Im Inneren gerade noch ein kleines bisschen fest. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0455.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0455.jpg" alt="Zwiebelschiffchen mit Blätterteig" title="Zwiebelschiffchen mit Blätterteig" width="800"  class="aligncenter size-full wp-image-3620" /></a></p>
<p>Die lange Kochzeit lässt Raum für Überlegungen zur Füllung. <strong>150 g Rinderhack</strong> habe ich mitgebracht, Käse möchte ich nicht verwenden. Da kommen <strong>eine Handvoll Shitakepilze</strong> gelegen, außerdem eine übrig gebliebene <strong>eingelegte Bambussprosse</strong>. Mit der klassischen Kombination <strong>Sojasauce-Knoblauch-Ingwer</strong> kann man nie etwas falsch machen, ich nehme ordentlich von allem und gebe es zum Hackfleisch, das ich zusammen mit den in Streifen geschnittenen Pilzen lose anbrate.<br />
Ganz zum Schluss gebe ich etwas Chilipulver und <strong>eine Handvoll Korianderkraut</strong> gehackt dazu.</p>
<p>Die Zwiebel ist gar! schnell schrecke ich sie ab, was die äußere sehr weiche Schale verabschiedet. Macht nichts, die Zwiebel ist groß genug. Jetzt schneide ich sie längs auf und nehme sie so auseinander, dass mehrere Schiffchen entstehen, die ich mit der Hackmischung füllen kann. Das Innere der Zwiebel gebe ich zuvor kleingehackt noch kurz mit in die Pfanne.</p>
<p>Abschließend lege ich Blätterteigscheiben in Form der Zwiebel obenauf. Jetzt ab damit in den auf 200° vorgeheizten Backofen. Gut 20 Minuten braucht der Teig, bis er knusprig und gebräunt ist. Dann kann es losgehen. Ein bisschen unhandlich zum Essen, aber die Kombination schmeckt! Die Zwiebel ist gut für eine ordentliche Portion, oder zwei kleinere Gerichte.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0451.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0451.jpg" alt="Gefüllte Gemüsezwiebel" title="Gefüllte Gemüsezwiebel" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3621" /></a></p>
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		<item>
		<title>Rote-Bete-Suppe mit Curry-Rosenkohl und Vogelmiere</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2011/11/rote-bete-suppe-mit-curry-rosenkohl-und-vogelmiere/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 21:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[on  <a href="http://www.kochessenz.de/2011/11/rote-bete-suppe-mit-curry-rosenkohl-und-vogelmiere/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Feierabend &#8211; ein schnelles Abendessen muss her. Zum Glück habe ich gestern schon <strong>zwei mittelgroße Rote-Bete-Knollen</strong> gegart, die kann ich nun gut verarbeiten. Mmm, eins meiner Lieblingsgemüse! Vorab schnell noch in den Garten. Es ist schon wieder früh dunkel, so gewinnt das <a href="http://natuerlichwildkraeuter.wordpress.com/2011/11/09/vogelmiere-bei-nacht/">Kräutersammeln</a> seinen eiegenen Reiz&#8230;<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC03951.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC03951.jpg" alt="Rote-Bete-Suppe mit Curry-Rosenkohl und Vogelmiere" title="Rote-Bete-Suppe mit Curry-Rosenkohl und Vogelmiere" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3624" /></a></p>
<p>Zurück im Hellen mache ich mich ans Werk: <strong>6 mittlere Kartoffeln</strong> kochen geschält zusammen mit <strong>einer roten Zwiebel</strong> (kleingeschnitten) und <strong>einer großen Knoblauchzehe</strong> in <strong>1 Liter Gemüsebrühe</strong> und <strong>einem guten Löfel Majoran</strong> weich. Dann gebe ich die Rote-Bete in Stücken dazu und lasse alles noch ein wenig köcheln. Dann sorgt der Zauberstab für eine gleichmäßige sämige Suppe. ein bisschen zu dick ist sie geworden in der ersten Runde, wie man auf dem Foto sieht. Das korrigiere ich für den Nachschlag mit einem weiteren halben Liter Wasser.</p>
<p>Zum Anrichten kommt noch ein wenig Einlage dazu, die noch vorbereitet werden will. Ich koche anfangs kurz <strong>vier geputzte Rosenkohlköpfe</strong> in der Suppe mit, ein paar Minuten nur, so dass sie noch fest sind. Dann schneide ich sie so in dicke Scheiben, dass der Strunk an jeder Scheibe die Blätter noch zusammenhält. Schnell in der Pfanne zusammen mit den <strong>Croutons</strong> aus dem selbtgemachten <a href="http://www.kochessenz.de/2011/11/lieblings-kartoffelbrot/" title="Lieblings-Kartoffelbrot">Dinkelbrot</a> anbraten, mit <strong>Currypulver</strong> und <strong>Orangenzucker </strong>bestreuen und in die Suppe geben. <strong>Eine Handvoll Vogelmiere </strong>obendrauf und die <strong>Reissahne</strong> als &#8220;Aufheller&#8221;. </p>
<p>Fertig ist eine großartige vegane, glutenfreie und auch sonst ziemlich gesunde Suppe!</p>
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		<title>Lieblings-Kartoffelbrot</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 22:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es trat immer wieder mal in diesem Blog auf, am Rande, ganz unscheinbar, aber es ist der Star meiner Alltagsbäckerei &#8211; ein Brot aus Hefe-Kartoffelteig, dass sich schon in verschiedensten Kombinationen in unseren Brotkonsum eingeschlichen hat und so langsam das &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/11/lieblings-kartoffelbrot/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es trat immer wieder mal in diesem Blog auf, <a href="http://www.kochessenz.de/2011/08/viva-la-krauterworkshop/" title="Viva la Kräuterworkshop!">am Rande</a>, ganz <a href="http://www.kochessenz.de/2011/05/kochcluburlaub-in-brensbach/" title="Kochcluburlaub in Brensbach">unscheinbar</a>, aber es ist der Star meiner Alltagsbäckerei &#8211; ein Brot aus Hefe-Kartoffelteig, dass sich schon in verschiedensten Kombinationen in unseren Brotkonsum eingeschlichen hat und so langsam das gekaufte Dinkelbrot verdrängt. Daher ist es nun Zeit, ihm einmal einen eigenen Beitrag zu widmen. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0312.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0312.jpg" alt="Kartoffelbrot" title="Kartoffelbrot" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3603" /></a></p>
<p>Das Basisrezept ist ganz einfach:</p>
<p>Zunächst einen Vorteig aus <strong>50 g Mehl</strong> mit einem zerpflückten <strong>Würfel Hefe</strong> und <strong>100 ml warmem Wasser</strong> herstellen. Etwas gehen lassen, <strong>eine Prise Zucker</strong> hilft der Hefe beim Wachsen. Während der Vorteig geht, <strong>100 g Kartoffeln</strong> kochen, pellen und dann zerdrücken. </p>
<p>Nun folgt der Hauptteig aus <strong>500 g Mehl</strong>, <strong>1 EL Salz</strong>, <strong>1 TL Zucker</strong>, den Kartoffeln, dem Vorteig und ca. <strong>230 ml warmem Wasser</strong>. Alles gut verkneten und an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen.</p>
<p>Dann den Ofen auf 230° vorheizen (wer eine dunklere Kruste mag, backt die ersten 10 Minuten bei 250°). Den Teig mit einem Schaber aus der Schüssel so auf das Blech schieben, dass eine Brotform entsteht. Wenn der Teig fest genug ist, die eine Seite noch nach oben ziehen, so dass oben eine Kante entsteht (daher auch der Name &#8220;Schopfbrot&#8221;). Wenn nicht, geht es auch so. Der Teig sieht zunächst sehr flach aus, das Brot geht während des 50-minütigen Backens aber noch gut auf. Dann aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.</p>
<p>Die angegebene Menge ergibt ungefähr einen 800 g-Laib. Meistens verschwindet davon mindestens die Hälfte noch am selben Abend <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich habe mittlerweile einige Varianten probiert &#8211; vor allem die Mehlmischung gibt dem Brot immer wieder ein neues Gesicht, ohne dass es seinen knusprigen, großporigen Charakter verliert. Am besten finde ich die Variante aus 630er Dinkelmehl, aber auch mit selbst gemahlenem Dinkelvollkorn ist das Brot ein Hit. Und als Füllung geht alles von Tomaten über Oliven, gerösteten Zwiebeln bis hin zu Wildkräutern wie den Wiesenbärenklaustängeln. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0327.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0327.jpg" alt="Kartoffelbrot" title="Kartoffelbrot" width="800" height="531" class="aligncenter size-full wp-image-3604" /></a></p>
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		<title>Salzseebrot</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 23:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgekochtes]]></category>
		<category><![CDATA[Kichererbsenmehl]]></category>
		<category><![CDATA[Olivenöl]]></category>
		<category><![CDATA[Salz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Food Blogger ist ja trendmäßig immer auf dem aktuellsten Stand. Regional und saisonal haben wir ja quasi erfunden, nun ist es das Thema allergenfrei und gesund, dass uns erneut in die Labors &#8211; äh, Küchen, treibt, um in endlosen &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/10/salzseebrot/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Food Blogger ist ja trendmäßig immer auf dem aktuellsten Stand. Regional und saisonal haben wir ja quasi erfunden, nun ist es das Thema allergenfrei und gesund, dass uns erneut in die Labors &#8211; äh, Küchen, treibt, um in endlosen Versuchsreihen Gutes für die Menschheit oder zumindest die Leserschaft zu erfinden. Blogs wie <a href="http://www.kochtrotz.de/">kochtrotz</a> oder <a href="http://www.anies-delight.eu/">Anie&#8217;s Delight</a> sind gute Beispiele dafür. </p>
<p>Auch in meinem Umfeld ist das Thema neuerdings akut, ich koche gelegentlich glutenfrei und vegan. Das gelingt teils ganz gut, wie man meinem Rezepten hoffentlich entnehmen kann, nur das typische Kochbeiwerk wie Saucenbasis, Dips, Brot, Brotauflage geht dann meist doch nicht ohne Verwerfliches. Neulich auf der Suche nach glutenfreiem Backwerk lief mir im Buch <a href="http://www.librarything.de/work/10982178/book/78331988">Vegan &#038; vollwertig genießen</a> der Tipp über den Weg, einmal mit Kichererbsenmehl als Ei-Ersatz zu experimentieren. </p>
<p>Der erste Probelauf war Anlass, eine Packung dieses Mehls zu erwerben, diente aber keinem großen Erkenntnisgewinn, da die angerührte Dinkelmehlpasta sich von den genannten 2 Esslöffeln Kichererbsenmehl als Eisimulation nicht beeindrucken ließ &#8211; sie wurden wie eh und je ein ordentlicher Teig zum Durchnudeln durch die Maschine, geschmacklich trat das Mehl nicht hervor.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0245.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0245.jpg" alt="Salzwüste" title="Salzwüste" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3596" /></a></p>
<p>Nun ist die Packung also im Haus, was tun damit? Ja, <a href="http://www.kochessenz.de/2010/03/falafel/">Falafel</a>, klar, hatten wir schon, und die gehen auch besser mit gekochten Früchten. Beim Stöbern im Internet stieß ich auf einen einfaches Kichererbsenbrot. Zu einfach für meinen Geschmack, es sollte nur aus Kichererbsenmehl, Wasser. Öl und Salz bestehen (Gut, dass kein Ei vorgesehen war &#8211; Kichererbsenmehl als Ei-Ersatz in einem Kichererbsenmehlbrot wäre wohl dann doch ziemlich exotisch).<br />
Ich traute dem Rezept nicht so ganz über den Weg und hab noch eine Knoblauchzehe hineingerieben und einige getrocknete Rosmarinnadeln, in Stücke gehackt.</p>
<p>250 ml Wasser<br />
380 g Kichererbsenmehl<br />
2 EL Öl<br />
Salz</p>
<p>zu einem Teig verkneten, stand da. Am besten über Nacht ruhen lassen (hab ich nicht), dann bei 220 Grad in der Obstkuchenteigform in den Ofen und eine knappe halbe Stunde backen. Ok, mach ich. Der Teig ist erstmal ok, mürbe, aber er hält. Dann ab in die Form, sieht gut aus. Nach dem Backen allerdings eine gewisse Ernüchterung. Der Boden sieht aus wie eine Salzwüste in Utah und sensorisch bzw. geschmacklich liegt das Ergebnis leider ziemlich in der Nähe davon. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0255.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0255.jpg" alt="Salzwüste in Stücken" title="Salzwüste in Stücken" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3598" /></a></p>
<p>Ich versuche zu retten, was zu retten ist, mache kleine Sandwiches daraus mit Tomate, Frischkäse, gehackten Champignons und reichlich süßer Chilisauce, probiere sie nochmal mit Öl zu bestreichen und zu grillen&#8230; schmeckt immer noch wie Salzwüste. Also ein Flop. Was gerade noch ging, ist, sie zu zerbröseln und mit Brennnesseln zusammen zu rösten, bis man sie für Suppen zum Bestreuen nutzen kann.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0308.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0308.jpg" alt="Suppenkrümel" title="Suppenkrümel" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3595" /></a></p>
<p>Na, ich hoffe, dass die anderen Rezepte in dem Buch freudvoller werden. Auch ein schnell probiertes Cashewkernmus als Schmandersatz war nicht der Renner. Ich finde schon, dass vegan und gesund sich nicht ausschließen muss mit lecker und schön anzusehen. Da lobe ich mir zum Beispiel das inzwischen viel gebackene Schopfbrot in der Dinkelmehlvariante (Rezept folgt). Sensationell!</p>
<p>Wer also zwei große Tupperboxen voller Salzwüstenstücken braucht &#8211; bitte melden!</p>
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		<item>
		<title>Superschlerkiger Schokokuchen mit roter Bete</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 20:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgekochtes]]></category>
		<category><![CDATA[Backpulver]]></category>
		<category><![CDATA[Butter]]></category>
		<category><![CDATA[Ei]]></category>
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		<category><![CDATA[Rohrzucker]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Bete]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ja normalerweise kein großer Schokoliebhaber und Backen gehört auch eher zu den Randgebieten meines kulinarischen Schaffens. Dieser Kuchen jedoch wollte unbedingt gebacken werden. Versteckt zwischen lauter genialen Gemüsegerichten im Buch Tender von Nigel Slater steht ganz unscheinbar im &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/10/superschlerkiger-schokokuchen-mit-roter-bete/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja normalerweise kein großer Schokoliebhaber und Backen gehört auch eher zu den Randgebieten meines kulinarischen Schaffens. Dieser Kuchen jedoch wollte unbedingt gebacken werden. Versteckt zwischen lauter genialen Gemüsegerichten im Buch Tender von Nigel Slater steht ganz unscheinbar im Kapitel &#8220;Beet Root&#8221; dieses Rezept. Der Inhalt des Kuchens hat es in sich! Da es das Buch nur auf englisch gibt, hier die deutsch übersetzte Variante.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0293.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0293.jpg" alt="Schokokuchen mit Creme Fraiche und Mohn" title="Schokokuchen mit Creme Fraiche und Mohn" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3583" /></a></p>
<p>250 g rote Bete</p>
<p>Die rote Bete koche ich ungeschält in ca. 40 Minuten weich. Danach pellen (Gummihandschuhe!) und mit der feinen Gemüsereibe zu einem groben Mus reiben. </p>
<p>135 g Mehl<br />
einen gehäuften TL Backpulver<br />
3 EL dunkles Kakaopulver</p>
<p>mische ich und stelle es für später bereit.</p>
<p>5 Eier<br />
190 g Rohrohrzucker</p>
<p>Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Langsam den Zucker unter die Eiweiße unterschlagen, bis eine cremige Masse entsteht.</p>
<p>200 g dunkle Schokolade (70%)<br />
4 EL Espresso<br />
200 g Butter</p>
<p>Die Schokolade schmilzt in Stücke gebrochen im Wasserbad. Nicht rühren, einfach schmelzen lassen. Dann den Espresso darübergeben und einmal umrühren. Zum Schluss die kleingeschnittene Butter hineingeben und so unter die Oberfläche drücken, dass sie schmilzt.</p>
<p>Jetzt kommt die Schlussmontage. Die Zutaten sollten in Ruhe, aber stetig zur Schokomischung dazu gegeben werden, damit sich alles optimal verbindet.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0264.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0264.jpg" alt="Schoko-Eiweiß-Mischung" title="Schoko-Eiweiß-Mischung" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3584" /></a></p>
<p>Den Topf vom Wasserbad nehmen, ein wenig abkühlen lassen. Dann das Eigelb untermischen und gut verrühren. Jetzt folgt die rote Bete, dann das geschlagene Eiweiß. Wie immer rührt man das nicht heftig um, sondern hebt das Eiweiß unter die Masse. Zum Schluss gebe ich die Mehlmischung zu und hebe sie auch darunter. Der Teig hat eher etwas von Muffinteig als von einem richtigen Rührteig, er wird nur gerade so vermischt, dass alle Zutaten nicht mehr separat sind.</p>
<p>Der Teig kommt nun in eine gefettete und beschichtete 20 cm-Springform. Nigel Slater macht noch Backpapier drunter, ich lasse es weg und habe dank der Beschichtung auch später keine Probleme beim Rausnehmen.</p>
<p>Dann in den Ofen, der auf 180° vorgeheizt ist. Nachdem der Kuchen drin ist, stelle ich die Temperatur auf 160° zurück und lasse den Kuchen für vierzig Minuten im Ofen. Es war wohl ein bisschen zuviel Backpulver bei mir, der Teig geht gut auf und läuft fast über den Rand. Aber dann besinnt er sich und bleibt gerade noch rechtzeitig stehen. Später fällt der Kuchen in der Mitte ein wenig ein, das soll er auch laut seinem Erfinder. </p>
<p>Man nimmt den Kuchen heraus, auch wenn er in der Mitte noch ganz wabbelig ist! Ich hab mich nicht wirklich getraut und ihn noch fünf Minuten länger im Ofen gelassen. Dann ist er aber fällig.</p>
<p>die Form öffne ich erst, als er ganz erkaltet ist. Anschneiden ist nicht ganz einfach, aber der Kuchen hält, obwohl er oben am Rand sehr krümelig ist. In der Mitte ist er durch die rote Bete eher feucht und schwer, so dass die Stücke zusammenhalten.</p>
<p>Und ich bin im Schokohimmel! Zusammen mit einem Gemisch aus</p>
<p>Creme Fraiche<br />
Blaumohn</p>
<p>dass oben auf die Kuchenstücke gestrichen wird (das macht jeder für sich) ist der Kuchen ein großartiges Resultat! Danke Nigel!</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0258.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0258.jpg" alt="Zutaten" title="Zutaten" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3585" /></a></p>
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