Basilikum

Grüner Garten-Gazpacho

Gerade aus dem Urlaub zurück, wuchert uns der Garten schon fast ins Haus. Monster-Zucchini, die Tomaten sind reif, eine Riesengurke hat sich eingestellt und auch alles andere ist während unserer Abwesenheit gewachsen und gediehen. Was macht man mit all diesen frischen Sachen bei gar nicht so frischen 35 Grad? Da muss es wohl was leicht Verdauliches geben, ich denke an Suppe.

Eine mittelgroße Zucchini in weiß fält als erstes dem Erntemesser zum Opfer. dann folgen einige Blätter Mangold, von denen ich nur das grüne Blatt (und zwei Stiele für die Deko) verwende. Weiterhingibt es 6 orangefarbene Cherrytomaten, einen Miniporree (SEHR Mini, hat eher die Größe einer kleinen Frühlingszwiebel) und einige Blätter Basilikum “Magic Blue” aus der Klostergärtnerei sinnesgrün in Münster.

Grüne Gemüsesuppe

Und nun – Suppe kochen bei der Hitze? Ich entdecke im Internet ein Rezept für rohe Zucchini-Mangold-Suppe und lasse mich davon inspirieren. Die superfrischen Zutaten kommen so bestimmt viel besser zur Geltung! Allerdings lasse ich die dort aufgelistete Avocado weg und nehme stattdessen die oben erwähnten Tomaten, die ich vorher pelle – das geht erstaunlich gut, wenn sie frisch vom Strauch sind. Sonst kurz blanchieren. Ein Kaffeebecher warmes Wasser kommt mit in die Rührschüssel, ebenso der Saft von 1 Limette. Das ganze rühre ich mit dem Zauberstab cremig-flüssig, das dauert eine Weile, aber das treue Gerät gibt auch bei diesen tropischen Temperaturen nicht auf. So, nun noch abschmecken mit Kumin, Chili, Salz, Pfeffer – und mit einem guten Schuss Olivenöl (das gute, nicht von dem Zeug für Gäste). Alles noch einmal durchgemixt und fertig ist die erfrischende Suppe. Wer will, stellt sie nochmal kalt bis zum Essen, dann evtl nochmal nachwürzen.

Als Deko gebe ich noch eine Kapuzinerkresseblüte, ein paar Tomatenstücke, einen gedünsteten Mangoldstiel und mit Curry geröstetes Brot dazu.

Sehr angenehme kalte Suppe, ohne die üblichen für mich unangenehm scharfen rohen Paprika und ohne Gurken.

Eier-Bratreis mit Currytofu

Der Resteverwerter ist da! Eine Schüssel Reis steht noch im Kühlschrank und eine Packung Tofu harrt nun auch schon einige Zeit ihrem Schicksal entgegen. Was tun? Naja, alles zusammenhauen und mit ein wenig Zubehör ein schmackhaftes Resteessen daraus zaubern…

Eier-Bratreis mit Currytofu

ich schneide eine Packung (225 g) Nigari-Tofu in kleine Würfel und brate sie in reichlich Olivenöl heiß in etwa 5 Minuten braun. Die Würfelchen sind ordentlich geschrumpft und liegen kurz auf einem Küchenpapier zum Entfetten. Dann würfele ich ein walnussgroßes Stück Ingwer und zwei Knoblauchzehen fein. Sie kommen zusammen mit 4 großen Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten, in die Pfanne, die der Tofu gerade verlassen hat und dünsten bei mittlerer Hitze mit 1 EL Curry (bei mir eine selbstgemachte Mischung aus Kurkuma, Kumin, Pfeffer, Paprika, Chili) ein wenig an. Dann gebe ich 2 EL Sojasauce dazu und kurz danach 2 Tomaten, ebenfalls gewürfelt. Die Schale kann dranbleiben, da das Gericht nun schon fast fertig ist und die Tomaten nur noch warm werden. Nur noch die Tofuwürfell wieder rein, und eine Handvoll Basilikum, in feine Streifen geschnitten, kommt unter das Gericht.

Der bereits gekochte Reis brät parallel dazu die ganze Zeit in ordentlich Öl durch. Das sollte in einer guten beschichteten Pfanne geschehen, oder in sehr viel Öl, sonst klebt er an. Ganz zum Schluss gebe ich zwei verrührte Eier unter den Reis und lasse sie kurz stocken. Würzen mit Pfeffer und Salz.

Alles zusammen kommt schnell auf den Tisch und ist schnell verputzt. Samstag abend mal als Alltag, entspannend ;)

Kräuter-Reiswaffeln mit Gazpacho-Eis

Ist es draußen schwül und heiß,
hilft Dir nur Gazpacho-Eis!

Ihr seht, die Hitze wirkt langsam hirnzersetzend, und die Steigerung der in den letzten Wochen vielverblogten kalten Gemüsesuppe ist logisch, oder?
Ich klau mir ein Suppenrezept von Cucina Piccina (dankeschön!), weil es schon eine Zutat enthält, die ich passend finde für die Eisvariante – Melone! Ich übernehme das Rezept fast identisch

Gazpacho-Eis mit Kräuter-Reiswaffel

1 Minigurke
je eine kleine rote und gelbe Paprikaschote
1/2 große grüne Paprikaschote
9 reife Rispentomaten
1 kleine Karotte
1 kleine Fenchelknolle
2 rote Frühingszwiebeln, etwas Grün für die Deko aufheben
3 kleine Knoblauchzehen
400 ml Gemüsesaft
2 EL Olivenöl
1 TL Piment d’Espelette
1 Schuss Weißwein
1/4 Wassermelone
ordentlich Salz, Pfeffer
1 Zweig Estragon
1 kleine Kelle Invertzucker

alles wird geschält, entkernt, geputzt, gehäckselt und dann mit dem Zauberstab püriert. Den Paprika grille ich im Ofen, das gibt ein bisschen mehr Aroma und ich kann die Haut abziehen. Und dann erstmal für 30 Minuten in den Tiefkühler, damit die arme Eismaschine nicht so stöhnt nachher.

Der Waffelteig ist improvisiert:

150 g gekochter Basmatireis vom Vortag
2 Eier
1/4 l Milch
2 kleine Zweige Rosmarin, fein gehackt
2 Handvoll Basilikum, fein gehackt
1 Frühlingszwiebel, mit der Microplane fein gerieben
8 gute EL doppelgriffiges Mehl 405
1 TL Natron
Muskat
Salz
Pfeffer

Die als “Sauce” dazu geplante Guacamole fällt aufgrund steinharter Avocado aus. Ich mische stattdessen

1 Becher Creme Fraiche
Saft von 1 Limette
1 EL Rohrzucker

das passt hervorragend, die Säure ergänzt das Gemüseeis perfekt.

Als ich anfing, waren 34 Grad draußen. Zwischendurch war Weltuntergangsgewitter und nun sind es 19. Das Eis war trotzdem “erste Sahne” ;) Leider hab ich zuviel davon gegessen…

Terraginas Blog-Event "Sommer-Lieblings-Rezepte"

Spaghetti mit Kapern-Anchovi-Butter

Sabine hat das Originalrezept geschickt, Stefanie hat mich heute mit ihrem Post daran erinnert, dass ich es auch kochen wollte. Nun ist es soweit. Das Original kommt aus einem Sophia Loren-Kochbuch, und es enthält keine Kapern. Aber die müssen einfach da rein. Da S. die Anchovis sowieso nicht mag, kann ich dieser genialen Kombination frönen. Es geht ganz schnell!

Spaghetti à la Loren

25 g Butter
2 Anchovis
1 guter TL Kapernpaste

miteinander verkneten, bis die Anchovis sich zersetzt haben. Die Kapernpaste ist noch ein römisches Beutestück, man kann natürlich auch ganz normale eingelegte Kapern zerdrücken.

2 Tomaten

blanchieren, häuten, würfeln.

1 Knoblauchzehe, sehr fein gewürfelt, in
1 EL Olivenöl

andünsten und dann die Tomaten dazugeben. Nicht mehr kochen, es soll nur heiß werden! Ein wenig salzen.

250 g Spaghetti

aufsetzen und al dente kochen. Die Spaghetti in der Kapern-Anchovi-Butter schwenken, bis sie geschmolzen ist.
Dann auf Tellern anrichten und die Tomatenwürfel darüber geben, außerdem darüber

einige wenige Basilikumblätter, fein geschnitten.

Sehr sommerlich!

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de
Terraginas Blog-Event "Sommer-Lieblings-Rezepte"

Letscho

Alles wird gut! Wenn das Leben gemein zu Dir ist, Du im Stress versinkst oder sonst größeren Kummer hast – koch Dir Letscho und Dein Tag ist gerettet! Dieses einfache Gericht schafft es wie sonst nur die Lieblingsessen der Kinderzeit, Dir ein Lächeln über die Freude an einfachen Dingen aufs Gesicht zu zaubern…

Letscho

Inspiriert von Orsi, die das Letscho gesternvor ein paar Tagen verblogt hat, hab ich eine wesentliche Empfehlung ignoriert und Reis zum Letscho gekocht. Für mich ist das die Abrundung, die das Gericht braucht, auch wenn es nicht “original” ist. Auch habe ich nicht die “richtigen” Paprikaschoten bekommen und stattdessen zwei längliche rote und eine gelbe bekommen. Egal, es schmeckt auch so!

3 längliche Paprikaschoten
2 Zwiebeln
5 Tomaten, gehäutet
2 Rindswiener
2 Eier
Salz

Zwiebeln in Ringe schneiden, Paprika ebenso. Beides in Öl andünsten und die Tomaten und Salz in kleinen Stücken dazu geben. 10 Minuten kochen, dann die Wiener in Scheiben dazu. Nun

1 größere Tasse Reis

aufsetzen. Kurz bevor der gar ist, die Eier verrühren und unter das Gemüse rühren. Dabei die Pfanne von der heißen Platte nehmen, sonst stockt es zu stark.

Ich habe noch

1/2 Handvoll Basilikum

fein geschnetzelt und darauf gegeben. Auch gut. Aber eigentlich muss es weder Wiener noch das Grünzeug haben, die reine Substanz reicht :)

Lammfilet mit Apfel-Kartoffel-Gratin

Zum Abschluss eines aktiven Kochwochenendes gibt es Montag abend endlich das erforderliche Lamm zu essen. Lea Linster lockt mit einem Rezept, wobei ich den interessantesten Teil – weißes Bohnenpüree leider ausfallen lassen muss, da ich zu spät ans Bohnenkochen gedacht habe. Also serviere ich einen Apfel-Kartoffel-Salbei-Gratin dazu, dessen Rezept ich von lamiacucina’s Seite habe und der schon lange auf der Nachkochliste steht.

Lammfilet mit Kartoffel-Apfel-Gratin

Der Gratin ist auch als erstes an der Reihe. Ich erspare mir die Auflistung, der Link oben verweist auf das Rezept, wie ich es nachgekocht habe.
Allerdings brauchen bei mir die Kartoffeln deutlich länger, bis sie weich sind. Zum Glück hab ich sie getestet, bevor ich das Lamm angefangen habe zu braten. Eine Viertelstunde mit Deckel bekommt der Gratin zusätzlich spendiert, dann noch 5 Minuten unterm Grill, insgesamt also eine Stunde im Ofen.

Jetzt zum Gemüse:

1 Frühlingszwiebel, kleingehackt
3 Tomaten, gehäutet, entkernt, kleingeschnitten
1 Knoblauchzehe, kleingehackt
3-4 Zweige Basilikum

Die Tomaten schneide ich neben der Mitte so, dass die Innereien gut rausgehen. Sieht ein bisschen alienmäßig aus, ungewohnte Ansicht ;)

Tomaten von innen

Nun ist das Lamm dran.

300 g Lammfilet, sauber pariert

heiß anbraten, dann 7-8 Minuten insgesamt braten, nach 3-4 Minuten zur Seite schieben und das Gemüse kurz mitbraten und mit ein wenig Balsamico ablöschen. Danach kommt das Lamm auch noch einmal in Alufolie in den nun schon abkühlenden Ofen. Währenddessen gebe ich den Basilikum für ein paar Sekunden zu den Tomaten in die Pfanne und platziere das Gemüse auf vorgewärmten Tellern. Daneben kommt der Gratin, dann schneide ich das Lamm auf, das noch sehr rosa ist, so wie ich es mag.

Ein wenig länger hätten die Kartoffeln immer noch gekonnt. Der Gratin bleibt zusammen mit der zweiten Portion des Lamms noch bei 90° im Ofen, was beiden guttut.

Ein schöner Abschluss der Ostertage! Zum Nachtisch gibt es noch ein Stück Tarte aux Oranges, aber das ist eine andere Geschichte…

Spaghetti mit Haselnusspesto und Rucola-Minze-Feldsalat

Ostern ist anscheinend diesmal dem Schnellgericht gewidmet – die Rezepte, die ich herausgesucht habe, sind alle leicht und schnell herzustellen. Im Vergleich zu Weihnachten jedenfalls. Ich habe die damals viel aufwändigeren Kochaktionen noch gut in Erinnerung. Vielleicht ist es im Frühling ja wirklich alles “leichter” ;)

Pasta mit Pesto und Tomate

Heute gibt es Pasta asciuta und einen kleinen grünen Salat, den ich Lea Linster verdanke. Zuerst bereite ich aber das Pesto

1 TL rosa Beeren
1 TL Fleur de Sel
30 g Haselnüsse
4 EL geriebenen Parmesan
1 Handvoll glatte Petersilie, gehackt
1 Handvoll Basilikum, gehackt

grob mörsern und mit

4 EL Olivenöl (vom guten)

mischen.

Pesto mit Haslenuss und rosa Beeren

Die zweite Zubereitung ist die Salatsauce:

1 TL alter Balsamico
etwas Zitronensaft
3 Stengel Minze
2 EL Olivenöl (vom guten)
Pfeffer
Salz

zu einer Vinaigrette verrühren.

250 g Spaghetti

in 8-9 Minuten al dente kochen. In dieser Zeit putze ich den Salat:

50 g Feldsalat
eine Handvoll Rauke

und schleudere ihn trocken. Außerdem schneide ich

2 Tomaten

in dicke Scheiben und brate diese in einer Pfanne braun. Zum Schluss kommt noch etwas Balsamico, Pfeffer, Salz obenauf. Jetzt schnell den Salat gemischt und angerichtet auf einem separaten Teller.

Salat mit Minze

Abschließend mische ich das Pesto unter die Spaghetti auf vorgewärmten Tellern und lege die Tomatenscheiben und ein paar Haselnusskrümel obenauf.

Dazu gibt es zur Feier des Tages einen Knipser, 2004 Cuvée Gaudenz. Der ist nicht ganz so leicht, aber zum Ende der Fastenzeit gönnt man sich halt mal was Feines!

Die rosa Beeren machen das Essen sehr lebhaft, das ist ein ungewohnter, aber passender Geschmack in der Pasta. Gute Idee, die vorerst letzte aus “Vegetarisch Kochen für Gäste”, das hab ich jetzt “abgegrast” und anlässlich der beginnenden Spargelsaison brauche ich erstmal keine Kochbücher mehr – die Spargelgerichte sind alle fest einprogrammiert :)

Gemüsereis

Ok ihr seht, ich mein es ernst – die nächsten Posts sind mal etwas gebremste Gerichte ;) Nach dem Fasten kann ich nun endlich auch wieder für mich selber kochen, der Aufbauplaner schlägt für diesen Tag Neapolitanischen Reis vor. Das Buch, das ursprünglich aus den Siebzigern kommt, kann seine Ära nicht verleugnen. Instantgemüsebrühe, Knoblauch- und Basilikumpulver und fliegen raus, ebenso die Cocktailoliven. War damals wohl echt exotisch-italienisch…

Gemüsereis

Beim Abwiegen der Mengen erstmal ein Schreck – DAS soll reichen? Da S. meine Fastenwoche nicht mitgemacht hat, koch ich für mich alleine, die Angaben sind hier diesmal nur für eine Portion.

30g Basmativollkornreis
1 Frühlingszwiebel, in kleine Ringe geschnitten
1 TL Olivenöl
100 ml Wasser
1 Lorbeerblatt
1 Nelke
1 Bündel Basilikumstengel (Die Reste vom Basilikumtopf, der mir erfroren ist)
1 Prise Selleriesalz

Ich schwitze die Zwiebel im Öl an und gebe den Reis dazu. Dann folgt Wasser, Gewürze und Basilikum. Der Reis kocht einmal auf, ich schalte auf kleinste Stufe und kümmere mich 35 Minuten nicht mehr darum. Zum Schluss nehme ich Lorbeerblatt, Nelke und Basilikumstengel wieder aus dem Topf.

100g Zucchini
1/2 kleine Zwiebel
1 TL Olivenöl
etwas Oregano
1 Tomate
1 EL gesalzene Kapern (ok, die standen nicht im Plan ;) )

Die Zucchini schneide ich in kleine Stifte, die Zwiebel in kleine Würfel. 15 Minuten. bevor der Reis fertig ist, gebe ich beides mit dem Oregano in die Pfanne und lasse es auf mittlerer Hitze garen. Nur eine Prise Salz dazu, die Kapern bringen später genug Salz mit! Die Tomaten schneide ich ebenfalls in kleine Würfel und die Kapern werden kurz gewaschen und gewässert. Beides kommt 5 Minuten vor Schluss mit in die Pfanne und erwärmt eher als dass es kocht.

Schon fertig! Und ich hab nicht alles geschafft, S. findet Aufbaukost nun doch gar nicht so schlecht und verputzt den Rest.

Dinkelseele mit Makrelencreme

Da war doch noch diese geräucherte kleine Makrele als Beifang des Weihnachtseinkaufs? Die hatte ich beim Fischhändler bekommen und sie erstmal im Kühlschrank verstaut, da sie nicht so recht in den Plan passte.

Nun begab es sich, dass ich gestern wieder mal in Frankfurt war mich an den ehemaligen Lieblingsbiobäcker erinnerte, wo es immer ganz köstliche Dinkelbrötchen gab – die Dinkelseelen von Denninger in Bornheim. Kurz entschlossen fuhr ich dort vorbei und siehe da – es gibt den Bäcker noch und auch die Seelen. Diese haben eine knusprige Kruste und sind innen ziemlich weich, aber sehr würzig, da auch Kümmel mit im Teig ist.

Dinkelseele mit Makrelencreme

Was tut man da drauf? Hier kam dann die Makrele ins Spiel. Ich hab sie kurzerhand mit

3 guten EL Frischkäse
1/2 Bund Basilikum, klein gehackt
1 Prise Piment d’Espelette
Pfeffer
2 EL Walnussöl

gemischt und damit eine leckere kräftige Fischcreme hergestellt, die dann beim Frühstück auch gleich wieder verschwand…

Ich wünsche allen einen guten Rutsch!

Hollandaise-Kartoffeln mit Kräuterquarkmousse

Großes Kino für Reste: Heute gibts endlich mal eine Variation von Kartoffel-Butter-Quark-Ei, die ich schon immer mal machen wollte. 15 Minuten Extra-Zeit helfen schon, aus einem absoluten Alltagsessen eine Luxusvariante zu kreieren.

Ich fange mit der Mousse an:

250g Magerquark
1 EL Senf
1/2 Bund Schnittlauch, klein geschnitten
1 Beet Kresse, gehackt
ein paar Basilikumblätter, fein gehackt
Pfeffer und Salz

zu einem Kräuterquark vermischen.

3 Blatt Gelatine in
ein Schluck heiße Milch

eingeweicht und dann unter den Quark gegeben. Abschließend noch

1 Becher Schlagsahne (im Nachhinein würde ich sagen, 1/2 reicht auch)

steif schlagen und unterheben. Ab mit der Mousse-to-be in den Kühlschrank, in die kälteste Ecke, damit sie noch ein bisschen fest wird.

Nun kommen sie in den Topf, die

500g La Ratte-Kartoffeln.

Ich koche sie in Salzwassser als Pellkartoffeln in gut 20 Minuten weich. Parallel dazu entsteht die Hollandaise aus

100g Butter, geklärt (Ayurvedisch ;) )
3 Eigelb
3 EL Weißwein
Salz
Muskatnuss,

indem ich die Eigelb mit Weißwein und Salz über den kochenden Kartoffeln schaumig rühre und dann die geklärte Butter in dünnem Strahl hinzugebe. Abschließend nochmal salzen und mit Muskatnuss würzen, dann kommt die Sauce mit Deckel im metallenen Schlagtopf bei 70° in den Backofen und steht dort für entspannte 15 Minuten gefahrlos warm, bis der Tisch gerichtet ist.

Das ist in diesem Fall einfach, die Kartoffeln bleiben ungepellt, da La Ratte eine feine Schale haben, die man auch im Spätherbst noch mitesssen kann.

Et voilà:
Alltagsluxus