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	<title>kochessenz &#187; Knoblauch</title>
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	<description>Die Kunst des Wesentlichen</description>
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		<title>Mit Garnelen gefüllter Fenchel auf Kartoffel-Kräutersaitling-Brunoise</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 21:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da bin ich mal wieder &#8211; die längere Blogpause ist dem ereignisreichen Arbeitsalltag und den vielen Privatprojekten geschuldet, nicht jedoch der Koch- Ess- und Schreiblust. Da trifft es sich gut, beim Wiedereinstieg möglichst viele meiner Küchenlieblinge zu vereinen &#8211; Fenchel, &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/12/mit-garnelen-gefullter-fenchel-auf-kartoffel-krautersaitling-brunoise/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da bin ich mal wieder &#8211; die längere Blogpause ist dem ereignisreichen Arbeitsalltag und den vielen <a href="http://natuerlich-wildkraeuter.de/projekte/index.html" target="_blank">Privatprojekten</a> geschuldet, nicht jedoch der Koch- Ess- und Schreiblust.</p>
<p>Da trifft es sich gut, beim Wiedereinstieg möglichst viele meiner Küchenlieblinge zu vereinen &#8211; Fenchel, Garnelen, Knoblauch, Kartoffeln, Pilze,&#8230; und mit Käse Überbackenes ist ja auch gerne gesehen, auch wenn man vielleicht Käse und Garnelen nicht gleich in Verbindung bringt. Lasst es Euch sagen &#8211; die Kombination ist gut gelungen!</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/DSC0590.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/DSC0590.jpg" alt="Gefüllter Fenchel mit Brunoise" title="Gefüllter Fenchel mit Brunoise" width="800" height="531" class="aligncenter size-full wp-image-3638" /></a></p>
<p>Ich habe <strong>eine große Fenchelknolle</strong> erwischt, mehr als Faustgroß und trotzdem außen noch nicht holzig, sondern prall-glänzend, so wie ein frischer Fenchel einfach aussehen muss. Die Knolle befreie ich vom Grün und schneide unten am Strunk ein wenig das Angetrocknete ab, aber so, dass noch alle einzelnen Teile weiterhin zusammenhängen. Das gute Stück kommt nun in Salzwasser und köchelt in knapp 20 Minuten weich, aber nicht labberig.</p>
<p>In der Zeit schneide ich <strong>eine mittelgroße Kartoffel</strong> (vielleicht 150 g) und <strong>eine Handvoll Kräutersaitlinge</strong> in feinste Würfelchen, 5 mm Seitenlänge. Dazu kommen noch <strong>zwei Frühlingszwiebeln</strong>, ebenfalls in kleine Stücke geschnitten. Die Teilchen ruhen erstmal, denn nun ist die Füllung dran.</p>
<p>Ich nehme circa <strong>10 Garnelen ohne Schale und Schwanz</strong> (und ein paar zusätzlich zum Naschen&#8230; äh, zum Prüfen des Garzustands) und mariniere sie kurz in einer Mischung aus <strong>Olivenöl, Knoblauch, zermörserten rosa Beeren, Salz, Cayenne, Pfeffer.</strong> Vorher gut abtrocknen! Dann ab damit in die Pfanne und in höchstens 90 Sekunden auf beiden Seiten stark angebraten, innen sollen sie noch gut glasig sein. Die halbierten Knoblauchstücke braten mit, ich stecke sie nachher zur Füllung dazu. Die braucht Platz! Dazu höhle ich den Fenchel vorsichtig aus &#8211; nicht ganz einfach, da er außen weicher ist als innen. mit ein paar beherzten Schnitten mit dem Ausbeinmesser gelingt es aber, eine Höhle für die Garnelen zu machen. Hinein damit!</p>
<p>Jetzt noch Käsescheiben schneiden, oder genauer gesagt schmale Streifen, ich nehme Comté. Die schiebe ich zum einen zwischen die Lagen des Fenchels, der Rest wird obenauf gelegt. Dann balanciere ich die Konstruktion in den vorgeheizten Backofen, bei 200° gart in 15-20 Minuten alles gut und der Käse schmilzt. 5 Minuten zum Schluss dann noch übergrillen.</p>
<p>Währenddessen braten die Würfelchen mit etwas fein gehacktem <strong>Rosmarin (1 Zweig)</strong>, erst die Kartoffeln, dann nach einer Weile die Zwiebeln dazu, dann die Pilze. Ordentlich Fett nehmen, damit nichts ansetzt!</p>
<p>Alles wird auf den Punkt fertig. Schnell ein paar Fenchelgrüns zur Deko herrichten, alles auf einen Teller platzieren und fertig ist die leckere Kombination.</p>
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		<title>Asiatische angehauchte Zwiebelschiffchen mit Blätterteig</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 21:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gefüllte Zwiebeln sind bei mir schon lange auf der Liste der herzustellenden Gerichte. Endlich schaffe ich es heute, eine große Gemüsezwiebel zu erstehen und mit Vorfreude trage ich sie mit den anderen Einkäufen nach Hause. Was nun? Ich entschließe mich &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/11/asiatische-angehauchte-zwiebelschiffchen-mit-blatterteig/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gefüllte Zwiebeln sind bei mir schon lange auf der Liste der herzustellenden Gerichte. Endlich schaffe ich es heute, eine große Gemüsezwiebel zu erstehen und mit Vorfreude trage ich sie mit den anderen Einkäufen nach Hause. Was nun? Ich entschließe mich für eine Variante, bei der die Zwiebel vorgekocht wird, da mein Exemplar mit 450 g eher zu den größeren gehört. 45 Minuten kocht sie, dann ist sie knapp gar. Im Inneren gerade noch ein kleines bisschen fest. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0455.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0455.jpg" alt="Zwiebelschiffchen mit Blätterteig" title="Zwiebelschiffchen mit Blätterteig" width="800"  class="aligncenter size-full wp-image-3620" /></a></p>
<p>Die lange Kochzeit lässt Raum für Überlegungen zur Füllung. <strong>150 g Rinderhack</strong> habe ich mitgebracht, Käse möchte ich nicht verwenden. Da kommen <strong>eine Handvoll Shitakepilze</strong> gelegen, außerdem eine übrig gebliebene <strong>eingelegte Bambussprosse</strong>. Mit der klassischen Kombination <strong>Sojasauce-Knoblauch-Ingwer</strong> kann man nie etwas falsch machen, ich nehme ordentlich von allem und gebe es zum Hackfleisch, das ich zusammen mit den in Streifen geschnittenen Pilzen lose anbrate.<br />
Ganz zum Schluss gebe ich etwas Chilipulver und <strong>eine Handvoll Korianderkraut</strong> gehackt dazu.</p>
<p>Die Zwiebel ist gar! schnell schrecke ich sie ab, was die äußere sehr weiche Schale verabschiedet. Macht nichts, die Zwiebel ist groß genug. Jetzt schneide ich sie längs auf und nehme sie so auseinander, dass mehrere Schiffchen entstehen, die ich mit der Hackmischung füllen kann. Das Innere der Zwiebel gebe ich zuvor kleingehackt noch kurz mit in die Pfanne.</p>
<p>Abschließend lege ich Blätterteigscheiben in Form der Zwiebel obenauf. Jetzt ab damit in den auf 200° vorgeheizten Backofen. Gut 20 Minuten braucht der Teig, bis er knusprig und gebräunt ist. Dann kann es losgehen. Ein bisschen unhandlich zum Essen, aber die Kombination schmeckt! Die Zwiebel ist gut für eine ordentliche Portion, oder zwei kleinere Gerichte.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0451.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC0451.jpg" alt="Gefüllte Gemüsezwiebel" title="Gefüllte Gemüsezwiebel" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3621" /></a></p>
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		<title>Rote-Bete-Suppe mit Curry-Rosenkohl und Vogelmiere</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 21:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[on  <a href="http://www.kochessenz.de/2011/11/rote-bete-suppe-mit-curry-rosenkohl-und-vogelmiere/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Feierabend &#8211; ein schnelles Abendessen muss her. Zum Glück habe ich gestern schon <strong>zwei mittelgroße Rote-Bete-Knollen</strong> gegart, die kann ich nun gut verarbeiten. Mmm, eins meiner Lieblingsgemüse! Vorab schnell noch in den Garten. Es ist schon wieder früh dunkel, so gewinnt das <a href="http://natuerlichwildkraeuter.wordpress.com/2011/11/09/vogelmiere-bei-nacht/">Kräutersammeln</a> seinen eiegenen Reiz&#8230;<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC03951.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/DSC03951.jpg" alt="Rote-Bete-Suppe mit Curry-Rosenkohl und Vogelmiere" title="Rote-Bete-Suppe mit Curry-Rosenkohl und Vogelmiere" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3624" /></a></p>
<p>Zurück im Hellen mache ich mich ans Werk: <strong>6 mittlere Kartoffeln</strong> kochen geschält zusammen mit <strong>einer roten Zwiebel</strong> (kleingeschnitten) und <strong>einer großen Knoblauchzehe</strong> in <strong>1 Liter Gemüsebrühe</strong> und <strong>einem guten Löfel Majoran</strong> weich. Dann gebe ich die Rote-Bete in Stücken dazu und lasse alles noch ein wenig köcheln. Dann sorgt der Zauberstab für eine gleichmäßige sämige Suppe. ein bisschen zu dick ist sie geworden in der ersten Runde, wie man auf dem Foto sieht. Das korrigiere ich für den Nachschlag mit einem weiteren halben Liter Wasser.</p>
<p>Zum Anrichten kommt noch ein wenig Einlage dazu, die noch vorbereitet werden will. Ich koche anfangs kurz <strong>vier geputzte Rosenkohlköpfe</strong> in der Suppe mit, ein paar Minuten nur, so dass sie noch fest sind. Dann schneide ich sie so in dicke Scheiben, dass der Strunk an jeder Scheibe die Blätter noch zusammenhält. Schnell in der Pfanne zusammen mit den <strong>Croutons</strong> aus dem selbtgemachten <a href="http://www.kochessenz.de/2011/11/lieblings-kartoffelbrot/" title="Lieblings-Kartoffelbrot">Dinkelbrot</a> anbraten, mit <strong>Currypulver</strong> und <strong>Orangenzucker </strong>bestreuen und in die Suppe geben. <strong>Eine Handvoll Vogelmiere </strong>obendrauf und die <strong>Reissahne</strong> als &#8220;Aufheller&#8221;. </p>
<p>Fertig ist eine großartige vegane, glutenfreie und auch sonst ziemlich gesunde Suppe!</p>
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		<item>
		<title>Überbackener Chicoree mit Linsenpüree</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2011/10/uberbackener-chicoree-mit-linsenpuree/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 18:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute gibts mal wieder vegetarisch. Chicoree steht schon seit langem auf der Liste, aber irgendwie gelingt es dem unter lila Papier verborgenen Gemüse im Supermarkt immer, nicht auf sich aufmerksam zu machen. Diesmal entkommt er aber nicht. Ich möchte mal &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/10/uberbackener-chicoree-mit-linsenpuree/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gibts mal wieder vegetarisch. Chicoree steht schon seit langem auf der Liste, aber irgendwie gelingt es dem unter lila Papier verborgenen Gemüse im Supermarkt immer, nicht auf sich aufmerksam zu machen. Diesmal entkommt er aber nicht. Ich möchte mal was anderes als Schinken drumwickeln oder in Mehlschwitze ertränken, also experimentiere ich ein wenig mit der Auflage. Die Linsen dazu sollen in meiner Vorstellung ein wenig von der Bitterkeit nehmen und so ein rundes Ganzes ergeben &#8211; das tun sie denn auch. Aber zunächst steht noch die Zubereitung an.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0232.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0232.jpg" alt="Überbackener Chicoree mit Linsenpüree" title="Überbackener Chicoree mit Linsenpüree" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3561" /></a></p>
<p>Ich dünste <strong>3 Frühlingszwiebeln</strong> in Ringen und <strong>2 EL Mandelblättchen</strong> in ein wenig Olivenöl an. Dazu kommt noch eine geriebene Zehe Knoblauch. Nach einer Weile gebe ich <strong>100 g rote Linsen</strong> dazu und etwa <strong>einen Viertelliter Gemüsebrühe</strong> mit <strong>1 TL Paprikapulver</strong> und wenig Salz. Das Gemüse köchelt nun vor sich hin. </p>
<p>Jetzt ist der Chicoree dran. Ich karamelisiere ein wenig <strong>Zucker</strong>, 2 TL vielleicht, in etwas geschmolzener <strong>Butter </strong>bei hoher Hitze und lege dann die Hälften von <strong>zwei Chicoreestauden</strong> hinein, Schnittseite nach unten. Die braten jetzt ca. 3-4 Minuten an, so das die Unterseite gebräunt ist.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0219.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0219.jpg" alt="Angebratener Chicoree" title="Angebratener Chicoree" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3562" /></a></p>
<p>Parallel dazu röste ich in einer zweiten Pfanne <strong>eine Handvoll feine Haferflocken</strong> mit etwas Olivenöl und Salz. Vorsicht, die brennen schnell an! Raus damit und abkühlen lassen. Ein <strong>Mini-Scamorza</strong> wird fein gerieben, der ergibt statt dem Speck den Räuchergeschmack. Zusammen mit den Haferflocken, ein paar <strong>Thymianblättern </strong>und einem guten Schuss <strong>Sahne </strong>rühre ich eine kompakte Füllung zusammen. Die kommt auf die Chicoreehälften, die ich dann im auf 200° vorgeheizten Ofen auf dem Blech überbacke. Das dauert etwa 15 Minuten. Gegen Ende dieser Zeit sind auch die Linsen gar, ich püriere sie mit dem Zauberstab und gebe nun noch Salz dazu. </p>
<p>Schnell noch ein paar Frühlingszwiebelringe und das Abendgericht ist fertig. Wie geplant ergänzen sich die Bitterkeit des Chicorees und der eher samtige Geschmack der Linsen hervorragend.</p>
<p>Mengen für eine Person.</p>
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		<title>Wirsingfrikadellen mit Spiegelei</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 19:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebt Ihr auch so die Zeitschriftenauslagen in Wartezimmern von Ärzten? 28 Ausgaben &#8220;Goldenes Blatt&#8221;, eine AutoBild, das Ostfrieslandmagazin von 2003, etliche Vorsorgeheftchen und&#8230; juhu! eine Kochzeitschrift, Viva, aus dem Hause Gruner und Jahr, aus dem Jahr 2007. Abgesehen von der &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/10/wirsingfrikadellen-mit-spiegelei/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebt Ihr auch so die Zeitschriftenauslagen in Wartezimmern von Ärzten? 28 Ausgaben &#8220;Goldenes Blatt&#8221;, eine AutoBild, das Ostfrieslandmagazin von 2003, etliche Vorsorgeheftchen und&#8230; juhu! eine Kochzeitschrift, Viva, aus dem Hause Gruner und Jahr, aus dem Jahr 2007. Abgesehen von der Tellerwahl sind Rezeptjournale ja zeitlos, so beginne ich zu schmökern. Das heutige Gericht fällt mir dabei auf, das will wohl nachgekocht werden &#8211; nun denn. Die Zutatenliste ist einfach genug, so dass ich nichtmal das Handy zum Rezeptfotografieren brauche. So bleiben mir verdächtige Blicke der Mitwartenden erspart. &#8220;Der nächste bitte&#8221; &#8211; puh, gerade noch rechtzeitig ins Kurzzeitgedächtnis übertragen&#8230;<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC02421.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC02421.jpg" alt="Wirsingfrikadellen mit Spiegelei" title="Wirsingfrikadellen mit Spiegelei" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3577" /></a></p>
<p>Später:</p>
<p>Ich koche <strong>200 g halbfeste Kartoffeln</strong> gar, pelle und zerstampfe sie. Nun können sie etwas auskühlen, in der Zeit gare ich <strong>120 g Wirsing</strong>. Den habe ich zuvor von den dicken Rippen befreit und in fingergroße Stücke geschnitten. Im kochenden Wasser ist Salz und ein wenig Natron, so bleibt der Kohl schön grün.  Nach knapp 5 Minuten ist er gar. Raus damit, abschrecken, und nun in Portionen kräftig ausdrücken, so dass kein Wasser mehr drin ist. Ein wenig bleibt zurück als Deko für später. Wer nicht so viel Kraft hat, kann auch die Blätter zwischen Handtücher legen und mit dem Nudelholz drübergehen. </p>
<p>Nun dünste ich noch kurz <strong>eine kleine Frühlingszwiebel</strong> in Ringen, <strong>eine halbe Knoblauchzehe</strong> (fein gerieben) und ordentlich <strong>Muskat </strong>in der Pfanne kurz an. Das kommt mit in die Rührschüssel, in die ich auch die zerstampften Kartoffeln und den Kohl gegeben habe. <strong>Ein knapper EL Mehl</strong> dazu, kräftig salzen und pfeffern und Frikadellen aus dem Teig formen. Die können gleich in die Pfanne mit Butterschmalz und braten ca. 5 Minuten von jeder Seite, bis sie schön gebräunt sind. </p>
<p>In einer zweiten Pfanne brate ich zwei Spiegeleier. Ich nutze dazu die großen Servierringe, um sie in Form zu halten, denn später lege ich sie auf die Frikadellen. Es sind große Eier, sie werden relativ hoch. Daher lege ich einen Deckel über die Formen, damit sie gut durchstocken.</p>
<p>Fertig! Die Frikadellen auf einen vorgewärmten Teller, ein paar Möhrenwürfelchen und ein wenig getrocknete Brennnesselfrüchte als Deko, den restlichen Wirsing und das Ei obendrauf und ich verspeise zum ersten Mal ein neues Lieblingsgericht&#8230;</p>
<p>Angaben für eine hungrige Person.</p>
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		<title>Hühnersuppe mit Champignons und Dinkelnudeln</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 21:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Herbst kommt und mit ihm die ersten verschnieften Tage. Was hilft da besser als ein kräftiges Hühnersüppchen? Ich habe gestern in weiser Voraussicht 2 große Hühnerkeulen und 4 Flügel erstanden, die kommen jetzt genau richtig. Zuerst also die Brühe &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/10/huhnersuppe-mit-champignons-und-dinkelnudeln/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Herbst kommt und mit ihm die ersten verschnieften Tage. Was hilft da besser als ein kräftiges Hühnersüppchen? Ich habe gestern in weiser Voraussicht 2 große Hühnerkeulen und 4 Flügel erstanden, die kommen jetzt genau richtig.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC01842.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC01842.jpg" alt="Hühnersuppe mit Champignons und Dinkelnudeln" title="Hühnersuppe mit Champignons und Dinkelnudeln" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3549" /></a></p>
<p>Zuerst also die Brühe &#8211; ich setze die Hühnerteile auf mit einer Mischung aus 1 Flasche Pfälzer Weißwein, 2 Liter Wasser, etwas Suppengemüse, Lorbeer, 1 EL Pfeffer, 1 TL Piment und einigen Scheiben Ingwer und 1 TL Salz. Richtig gesalzen wird später, wenn die Suppe zubereitet wird. Nach dem ersten Aufkochen simmert die Brühe gut 2 Stunden vor sich hin, bevor ich das Huhn entnehme und zerlege. Das Gemüse kommt weg und die Brühe filtere ich ab, nun habe ich eine entfettete, klare Hühnerbrühe zum weiteren Gebrauch. Ich benötige für die Suppe nur ein Viertel, der Rest wird eingefroren.</p>
<p>Nun also zur Tat &#8211; ich mache aus 100 g Dinkelmehl, 2 EL Kichererbsenmehl, 5 EL Wasser und 1 TL Arganöl den Nudelteig. Das Kichererbsenmehl dient als Ei-Ersatz und macht den Teig geschmeidiger. Nach einer halben Stunde Ruhezeit in Folie geht der Teig durch die Nudelmaschine bis Stärke 6, dann schneide ich ihn in Streifen, die ich kurz gar koche, 2 bis 3 Minuten reichen. Während der Teigruhe bereite ich das Gemüse &#8211; kleine Würfel aus ein paar Stücken Suppengemüse, Viertel aus ca 10 Champignons. Eine Handvoll Spinat wird grob zerpflückt. Das Gemüse kommt in die Suppe und kocht dort gar, die Champignons brate ich mit etwas Knoblauch und zum Schluss mit etwas vom geschnittenen Hühnerfleisch und Oregano gar. Abschließend ordentlich salzen und mit Pfeffer würzen.</p>
<p>Schnell alles zusammen in die Suppenschale und nun kann die Erkältung kommen&#8230;</p>
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		<title>Teil-Carpaccio von roter und gelber Bete</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 22:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsküche]]></category>
		<category><![CDATA[Dill]]></category>
		<category><![CDATA[Feldsalat]]></category>
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		<description><![CDATA[Lange nicht mehr gesehen &#8211; ein gelbe Bete liegt im Gemüseregal meines Superbiomarkts. &#8220;Da kann man doch was Dekoratives draus machen&#8221;, denkt sich der herbstlich gestimmte Einkäufer und nimmt noch eine rote Bete für den Kontrast mit. Carpaccio soll es &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/10/teil-carpaccio-von-roter-und-gelber-bete/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange nicht mehr gesehen &#8211; <strong>ein gelbe Bete</strong> liegt im Gemüseregal meines Superbiomarkts. &#8220;Da kann man doch was Dekoratives draus machen&#8221;, denkt sich der herbstlich gestimmte Einkäufer und nimmt noch <strong>eine rote Bete</strong> für den Kontrast mit. Carpaccio soll es werden &#8211; zunächst kommen die beiden Wurzeln bei 180° in Alufolie für 90 Minuten in den Backofen. Beim Auspacken und schneiden dann die traurige Erkenntnis, dass in der gelben Bete schon jemand gewohnt hat. Ein paar Scheiben am Rand gibt es noch, der Rest ist nur noch teilweise nutzbar. </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0109.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0109.jpg" alt="Teil-Carpaccio von roter und gelber Bete" title="Teil-Carpaccio von roter und gelber Bete" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3514" /></a></p>
<p>So würfele ich einen Teil der Bete klein und gebe ihn gemischt auf den Teller wo ein paar Scheiben schon liegen. Ich mariniere Scheiben und Würfelchen mit ein wenig Vinaigrette aus <strong>1 EL Weißweinessig, 3 EL Walnussöl</strong>, feinen Würfeln aus dem weißen Teil <strong>einer Frühlingszwiebel</strong>, Salz.</p>
<p>Damit die Bete gut zur Geltung kommt, braucht sie Knoblauch, saure Sahne und Dill. Folgerichtig mische ich eine Sauce aus diesen Zutaten &#8211; <strong>eine halbe geriebene Zehe Knoblauch</strong> kommt in <strong>2 gute EL saure Sahne</strong>, <strong>ein viertel Bund Dill</strong> ist schnell von den Stielen gezupft und klein gehackt. Hier noch schnell pfeffern und salzen, <strong>ein Schuss Zitronensaft</strong> dazu, fertig ist die weiße Sauce.</p>
<p>Zur farblichen Aufmunterung dienen <strong>ein paar Sträußchen Feldsalat</strong>. Sie sind ziemlich dreckig, ich muss sie gut ausspülen und anschließend trocken schleudern. Sie kommen in die Mitte des Tellers, noch <strong>ein paar Zedernüsse</strong> darüber und nochmal ein bisschen Vinaigrette.</p>
<p>Fertig zum Verzehr! Der farbige Teller ist ein schöner Kontrast zu nassgrauen Herbstdunkelheit da draußen. Die Bete harmoniert fein mit den beiden Marinaden, beim nächsten Mal gibt es ein reines Carpaccio ohne Bewohner <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Angaben für eine Person.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0118.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC0118.jpg" alt="Teil-Carpaccio von roter und gelber Bete" title="Teil-Carpaccio von roter und gelber Bete" width="800"  class="aligncenter size-full wp-image-3515" /></a></p>
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		<title>Pastinaken-Steinpilz-Suppe</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 22:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsküche]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgekochtes]]></category>
		<category><![CDATA[Dill]]></category>
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		<category><![CDATA[Gemüsebrühe]]></category>
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		<category><![CDATA[Rote Zwiebel]]></category>
		<category><![CDATA[Stangensellerie]]></category>
		<category><![CDATA[Steinpilz]]></category>

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		<description><![CDATA[Nigel Slater liebt Pastinaken. Deswegen finden sich in seinem großartigen Gemüsegarten- und -kochbuch Tender auch eine ganze Menge Rezepte zum Thema. Heute bin ich nicht so kreativ, deshalb koche ich seine Pastinaken-Steinpilz-Suppe einfach nach. Eine gute Handvoll getrocknete Steinpilze übergieße &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/10/pastinaken-steinpilz-suppe/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nigel Slater liebt Pastinaken. Deswegen finden sich in seinem großartigen Gemüsegarten- und -kochbuch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0007248490/ref=nosim/wwwkochessenz-21">Tender</a> auch eine ganze Menge Rezepte zum Thema. Heute bin ich nicht so kreativ, deshalb koche ich seine Pastinaken-Steinpilz-Suppe einfach nach.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC9945.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC9945.jpg" alt="Pastinaken-Steinpilz-Suppe" title="Pastinaken-Steinpilz-Suppe" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3489" /></a></p>
<p><strong>Eine gute Handvoll getrocknete Steinpilze</strong> übergieße ich mit kochendem Wasser und lasse sie 20 Minuten ziehen. Mittlerweile schneide ich <strong>zwei mittelgroße Pastinaken</strong> (geschält) in dicke Scheiben, die ich in der Pfanne anbrate, bis sie goldbraun sind. Dann ab damit in den Topf, zusammen mit zwei grob gehackten <strong>Zwiebeln</strong>, einer <strong>Knoblauchzehe</strong> und <strong>einer Stange Sellerie</strong>. Alles dünstet noch etwas in <strong>ein wenig Olivenöl</strong>, dann kommt der Großteil der Steinpilze samt Einweichwasser dazu. Ein paar hebe ich auf für die Einlage. Zusätzlich noch <strong>Gemüsebrühe</strong>, insgesamt ca. 1,5 Liter Flüssigkeit. Noch ein wenig Salz dazu, dann köcheln die Pastinaken ca. 40 Minuten, bis sie weich sind.</p>
<p>Ich püriere die Suppe, gebe noch ein wenig Wasser dazu, sie ist zu dick geworden. Dann kommt noch die Einlage: die restlichen Pilze mit ein wenig gehacktem <strong>Dill</strong> ein paar <strong>Mandelblättchen</strong> (Nigel Slater verwendet Petersilie und Walnuss) und geriebenem <strong>Knoblauch</strong> kurz in Butter anbraten und auf den ebenfalls in der Butter kurz angerösteten <strong>Dinkeltoast</strong> (Nigel Slater verwendet &#8220;interesting bread&#8221;) geben. Mit ein bisschen Drumherum sieht das im Suppenteller recht nett aus.</p>
<p>Die Suppe schmeckt, aber anscheinend hat Nigel Slater größere Hände als ich. Für mich hätte es durchaus noch mehr Steinpilz sein können. Trotzdem ein schönes Abendessen an diesem verregneten Oktobertag. Und die Reste werden wie immer eingefroren für die Tage mit weniger Zeit.</p>
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		<title>Heilbutt mit Pilzreis und Tomaten-Orangen-Oliven-Sauce</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 23:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsküche]]></category>
		<category><![CDATA[Basmatireis]]></category>
		<category><![CDATA[Champignon]]></category>
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		<category><![CDATA[Tomate]]></category>
		<category><![CDATA[Zwiebel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der letzte Heilbutt ist lange genug her &#8211; wider Erwarten ist er seitdem nicht ausgestorben&#8230; So nutze ich die Vorbeifahrt an Ibbenbühren, um den Lieblingsfischhändler vom Münsteraner Markt an seinem Stammsitz um ein gutes Stück Heilbuttfilet zu erleichtern. Und wenn&#8217;s &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/10/heilbutt-mit-pilzreis-und-tomaten-orangen-oliven-sauce/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.kochessenz.de/2010/04/orangen-heilbutt-mit-pommes-duchesse/" title="Orangen-Heilbutt mit Pommes Duchesse" target="_blank">letzte Heilbutt</a> ist lange genug her &#8211; wider Erwarten ist er seitdem nicht ausgestorben&#8230; So nutze ich die Vorbeifahrt an Ibbenbühren, um den Lieblingsfischhändler vom <a href="http://www.kochessenz.de/2010/04/marktbesuch/" title="Marktbesuch" target="_blank">Münsteraner Markt</a> an seinem Stammsitz um ein gutes Stück Heilbuttfilet zu erleichtern. Und wenn&#8217;s schon so was Feines gibt, soll auch der Rest des Gerichts nicht zurückstehen.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC9931.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/DSC9931.jpg" alt="Heilbutt &amp; Co." title="Heilbutt &amp; Co." width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3470" /></a></p>
<p>Ich beginne mit der Sauce, weil die einkochen soll. <strong>Eine Zwiebel</strong> und <strong>eine Knoblauchzehe</strong> wandern feingehackt in die Sauteuse, kurz danach folgt <strong>eine Handvoll Kalamata-Oliven</strong>, entsteint und grob zerkleinert sowie <strong>etwas Thymian</strong> und <strong>ein Lorbeerblatt</strong>. Alles wird in <strong>etwas Olivenöl</strong> angedünstet, währenddessen presse ich den <strong>Saft einer unbehandelten Orange</strong> aus und gebe ihn in den Topf. Dazu kommen <strong>8 Flaschentomaten</strong>, gehäutet und zerkleinert. Die Sauce köchelt nun etwa eine halbe Stunde, bis sie dicklich-fest wird. Pfeffern, salzen und etwas abgeriebene Orangenschale hinzugeben.</p>
<p>Nun ist der Reis an der Reihe. Dafür putze ich <strong>4 mittelgroße braune Champignons</strong> und schneide sie in kleine Würfel. Die dünsten in etwas Butter weich, dann kommt <strong>150 g Basmati-Reis</strong> und <strong>eine halbierte Knoblauchzehe</strong> dazu. Alles schwitzt vor sich hin, bis der Reis glasig ist. Ich würze mit <strong>Bohnenkraut</strong>, lösche mit <strong>Gemüsebrühe </strong>ab und lasse den Reis garen. Nein kein Risotto <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Mittendrin mörsere ich noch <strong>ein paar Stücke getrockneten Steinpilz</strong> und gebe das Pulver dazu, um das Pilzaroma zu verstärken.<br />
Nach knapp 20 Minuten ist auch der Reis gar.</p>
<p>Währenddessen landen noch ein paar Romanesco-Röschen für einige Minuten im kochenden Wasser.</p>
<p>Zum Schluss brate ich den Heilbutt ganz uninspiriert einfach heiß von jeder Seite 2-3 Minuten an und serviere alles schön angerichtet. Es schmeckt!</p>
<p>Rezept ist für zwei, mit guten Resten für den Folgetag.</p>
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		<title>Zwei Suppen</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2011/09/zwei-suppen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 22:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsküche]]></category>
		<category><![CDATA[Chili]]></category>
		<category><![CDATA[Hokkaido]]></category>
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		<category><![CDATA[Trockenapfel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Folgen des Spontankochens &#8211; ich habe diverse Gemüse vorbereitet, aber jetzt einfach alles in einen Topf werfen? Da orange und grüne Anteile dabei sind, würde das Abendgericht farblich wohl eher nicht so attraktiv werden&#8230; kurzerhand setze ich zwei Töpfe &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2011/09/zwei-suppen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Folgen des Spontankochens &#8211; ich habe diverse Gemüse vorbereitet, aber jetzt einfach alles in einen Topf werfen? Da orange und grüne Anteile dabei sind, würde das Abendgericht farblich wohl eher nicht so attraktiv werden&#8230; kurzerhand setze ich zwei Töpfe auf, koche die Farben getrennt und verwerfe auch die Idee, einen Yin und Yang-Teller zu kreieren &#8211; so wird der Abend in der Küche viel stressfreier&#8230; Jetzt gibt es halt erst einen Teller orange Suppe und dann einen Teller grüne.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/DSC9893.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/DSC9893.jpg" alt="Zwei Suppen - in Arbeit" title="Zwei Suppen - in Arbeit" width="800" height="531" class="aligncenter size-full wp-image-3451" /></a></p>
<p><strong>Orange Suppe</strong><br />
Ich nehme <strong>eine rote Zwiebel, eine Möhre, eine Knoblauchzehe</strong>, schneide alles klein und dünste das Gemüse in <strong>wenig Olivenöl</strong>. Nach 5 Minuten kommt der Kürbis (etwa <strong>ein Viertel eines kleinen Hokkaido</strong>) und <strong>ein halber Liter Wasser</strong> dazu. Außerdem <strong>1/2 Teelöffel Chili</strong> und <strong>ein größeres Stück getrocknete Orangenschale</strong>. Die Suppe kocht ca. 20 Minuten, dann entferne ich die Orangenschale und püriere die Suppe. <strong>Etwas Schmand, Salz </strong>und ordentlich noch einmal Wasser dazu geben eine feine Suppe. Die Einlage besteht aus selbst <strong>getrockneten Apfelringen</strong>. Sie lassen sich leicht zerbröseln, anders als ihre gummiartigen kommerziellen Verwandten. Zur Deko und fürs Aroma noch ein wenig Kürbiskernöl.</p>
<p><strong>Grüne Suppe</strong><br />
Diese Variante ist noch einfacher: 3 mittlere Kartoffeln und eine gut Stange Lauch putzen und kleinschneiden. Gemeinsam im Topf andünsten, 1 TL Majoran und Salz dazu, ein Schuss Balsamico hinein. Auch dieses Suppe kocht ca. 20 Minuten, bis sie unter dem Zauberstab ein glattes Ende findet.</p>
<p>Dafür ist hier die Einlage etwas aufwändiger. Ich nehme 2 Scheiben geräucherten Lachs und zerkleinere sie mit dem Messer zu feinem Tartar. Dazu kommen 3 EL Schmand, Salz, 1/4 TL Senf und 1 TL gemörserter Koriandersamen (gesiebt, damit die Schalenreste draußen bleiben. Alles verührt, ensteht eine kompakte Masse, die die Suppe angenehm bereichert.</p>
<p>Jetzt nur noch entscheiden, wer welche Suppe zuerst bekommt <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/DSC9899.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/DSC9899.jpg" alt="Zwei Suppen" title="Zwei Suppen" width="800" class="aligncenter size-full wp-image-3450" /></a></p>
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