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	<title>kochessenz &#187; Quark</title>
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	<description>Die Kunst des Wesentlichen</description>
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		<title>Papas Arrugadas</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 20:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kehraus in der Finca &#8211; am letzten Abend müssen alle Reste weg. Wir beschließen, den Urlaub mit einem lokalen Gericht zu beschließen und kochen also die beknnten &#8220;Runzelkartoffeln&#8221;. Wir haben noch 750 g kleine Kartoffeln 150 g Salz 100 g &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/03/papas-arrugadas/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kehraus in der Finca &#8211; am letzten Abend müssen alle Reste weg. Wir beschließen, den Urlaub mit einem lokalen Gericht zu beschließen und kochen also die beknnten &#8220;Runzelkartoffeln&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_9538.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_9538.jpg" alt="Papas Arrugadas" title="Papas Arrugadas" width="700" class="alignnone size-full wp-image-1581" /></a></p>
<p>Wir haben noch</p>
<p>750 g kleine Kartoffeln<br />
150 g Salz </p>
<p>100 g Magerquark<br />
ein paar Kräuter aus dem Garten (Frühlingszwiebel, Basilikum, Petersilie, Minze), gehackt<br />
etwas Olivenöl<br />
etwas groben Senf<br />
Pfeffer<br />
Salz</p>
<p>1,5 Avocados<br />
ein paar Knoblauchzehen<br />
etwas Weinessig<br />
Pfeffer<br />
Salz</p>
<p>und noch einiges mehr, was wir aber für dieses Abendessen nicht brauchen. Die Kartoffeln wasche ich schnell ab, sie sind zum Glück nicht sehr dreckig. Dann gebe ich sie in einen kleinen Topff, in den sie gerade hieinpassen und bedecke siie gerade eben mit Wasser. Dann kommt das Salz hinzu &#8211; ja das ganze Salz.  Die Kartoffeln kochen knapp eine habe Stunde und werden dabei durch den Wasserentzug etwas runzelig. Zu Schluss gieße ich sie ab und lasse sie im Topf auf der noch heißen Platte nachtrocknen.</p>
<p>Während die Kartoffeln kochten, habe ich den Kräuterquark aus den genannten Zutaten gemacht. Die Avocado, die hier immer schön weich sind, zermuse ich mit der Gabel und gebe den Essig und den fein geriebenen Knoblauch hinzu (ja, ich habe neben meinen zwei Liebingsmessern auch meine Microplane-Reibe mit in den Urlaub genommen <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Ein paar Salatblätter und Tomatenscheiben vervollständigen unsere letzte Abendmahlzeit in diesem Urlaub. Die Kartoffeln sind gar, aber etwas fester als gewohnt, vermutlich durch  den Wasserentzug. Sie haben eine leichte Salzkruste und werden mit Pelle gegessen.</p>
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		<title>Roberts Avocado-Toast auf Tinerfeños Art</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 20:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsküche]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie kocht man in der beschränkten Umgebung einer Ferienwohnung? Genau, einfach. Und wenn man im sonnigen Süden auf Teneriffa weilt? Dann müssen Avocados und Tomaten dabei sein. Und da die Neu-Urlauber bereits Quark, Senf und Kochschinken gekauft haben, kommt Roberts &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/03/roberts-avocado-toast-auf-tinerfenos-art/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kocht man in der beschränkten Umgebung einer Ferienwohnung? Genau, einfach. Und wenn man im sonnigen Süden auf <a href="http://sumfidu.wordpress.com/2010/03/10/die-wende-der-pool-und-ein-avocadotoast-teneriffa-10-3/">Teneriffa</a> weilt? Dann müssen Avocados und Tomaten dabei sein. Und da die Neu-Urlauber bereits Quark, Senf und Kochschinken gekauft haben, kommt <a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2010/03/09/avocado-schinken-toast-3-gang-menu-fur-unter-e-9-99/">Roberts Avocadotoast-Revival</a> gerade richtig. Mit ein paar kleinen Anpassungen wird er zum lokalen Abendessen.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_8763.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_8763.jpg" alt="Avocadotoast" title="Avocadotoast" width="700" class="alignnone size-full wp-image-1563" /></a></p>
<p>Zuerst die Quarkcreme:</p>
<p>80g Magerquark (er ist hier flüssiger, als zuhause, fast wie Dickmilch)<br />
75g Philadelphia (ist genauso wie zuhause <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> )<br />
Das Grüne von einer Frühlingszwiebel aus dem Vorgarten, in Streifen<br />
2 TL grober Senf<br />
2 Eigelb<br />
Salz<br />
Pfeffer</p>
<p>Nun der Toast:</p>
<p>4 Scheiben Vollkorntoast, in Olivenöl braun gebraten<br />
4 Scheiben so genannter Kochschinken (Details auf der Packung verstehen wir zum Glück nicht)<br />
1 Tomate in 8 Scheiben<br />
1 Avocado in schmalen Scheiben</p>
<p>schichten wir in der angegebenen Reihenfolge aufeinander und häufen dann die Quarkcreme darüber. Der vorgeschriebene Käse ist hier Edamer in Streifenform, da der &#8220;Especial Pasta Polvo&#8221;, der hier als Parmesanersatz gehandelt wird, doch zuviele E&#8217;s und zuwenig Käse enthält. </p>
<p>Oh &#8211; unsere Wohnung hat keinen Backofen! Wir nutzen die Gunst der Stunde und nehmen den des leerstehenden Appartements eine Terrasse weiter oben. Da der Toast in einer Aluschale gerade einmal für 15 Minuten bei 220° in den Ofen kommt, sind Verschmutzungen und Gerüche nicht existent &#8211; so beruhigen wir unser schlechtes Gewissen ob der Küchenbesetzung.</p>
<p>Der fertige Toast lässt uns das schnell vergessen &#8211; eine schöne Kombination zum Sonnenuntergang!</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_8746.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_8746.jpg" alt="Toast" title="Toast" width="700" class="alignnone size-full wp-image-1564" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_8747.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_8747.jpg" alt="" title="... mit Kochschinken und Tomate..." width="700" class="alignnone size-full wp-image-1567" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_8754.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_8754.jpg" alt="...mit Avocado..." title="...mit Avocado..." width="700" class="alignnone size-full wp-image-1565" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_8759.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_8759.jpg" alt="... Quark und Käse obenauf" title="... Quark und Käse obenauf" width="700" class="alignnone size-full wp-image-1566" /></a></p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_8761.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_8761.jpg" alt="und das Ergebnis!" title="und das Ergebnis!" width="700" class="alignnone size-full wp-image-1569" /></a</p>
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		<item>
		<title>food-a-roma: Quarkklößchen mit Zimtpflaumen</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2010/03/food-a-roma-quarkkloschen-mit-zimtpflaumen/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 23:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[food-a-roma]]></category>
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		<description><![CDATA[Lena hat sich dieses Rezept gewünscht und zum Glück ist der Winter zurückgekommen, um nicht außerhalb der Saison zu kochen 250g Magerquark 70g Weizengrieß 40g Zucker 2 Eigelb 1 Eiweiß, steif geschlagen etwas Vanille etwas Zitronenschale verrühre ich zu einem &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2010/03/food-a-roma-quarkkloschen-mit-zimtpflaumen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lena hat sich dieses Rezept gewünscht und zum Glück ist der Winter zurückgekommen, um nicht außerhalb der Saison zu kochen <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/20100307-DSC_8507.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/20100307-DSC_8507.jpg" alt="Le dessert" title="Le dessert" width="700" class="alignnone size-full wp-image-1556" /></a></p>
<p>250g Magerquark<br />
70g Weizengrieß<br />
40g Zucker<br />
2 Eigelb<br />
1 Eiweiß, steif geschlagen<br />
etwas Vanille<br />
etwas Zitronenschale</p>
<p>verrühre ich zu einem festen Teig. Daraus forme ich später Nocken, die in siedendem Wasser in 2-3 Minuten gar ziehen. </p>
<p>4 Pflaumen </p>
<p>hab ich erstanden, die sind eigentlich außerhalb der Saison, aber ausnahmsweise kauf ich mal Flugware&#8230; Ich schneide 3 davon in dünne Spalten, die ich mit etwas Zucker und 1-2 EL Wasser kurz erhitze.</p>
<p>Dazu mache ich noch eine kleine Sauce aus </p>
<p>5 EL Milch<br />
2 TL Apfelkraut<br />
2 Messerspitzen Zimt</p>
<p>Ein bisschen Deko auf die Teller, die Quarkklößchen angerichet und fertig ist das Dessert! </p>
<p>Mir waren die Klößchen nach diesem Rezept etwas zu fest. Ich probiers beim nächsten Mal mit Toastbrot statt Grieß, dann müsste es noch feiner werden.</p>
<p><a href="http://www.kochessenz.de/food-a-roma/"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/food-a-roma.jpg" alt="food-a-roma" title="food-a-roma" width="400" height="109" class="alignnone size-full wp-image-1652" /></a></p>
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		<item>
		<title>Hollandaise-Kartoffeln mit Kräuterquarkmousse</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2009/10/hollandaise-kartoffeln-mit-krauterquarkmousse/</link>
		<comments>http://www.kochessenz.de/2009/10/hollandaise-kartoffeln-mit-krauterquarkmousse/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsküche]]></category>
		<category><![CDATA[Basilikum]]></category>
		<category><![CDATA[Butter]]></category>
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		<description><![CDATA[Großes Kino für Reste: Heute gibts endlich mal eine Variation von Kartoffel-Butter-Quark-Ei, die ich schon immer mal machen wollte. 15 Minuten Extra-Zeit helfen schon, aus einem absoluten Alltagsessen eine Luxusvariante zu kreieren. Ich fange mit der Mousse an: 250g Magerquark &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2009/10/hollandaise-kartoffeln-mit-krauterquarkmousse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Großes Kino für Reste: Heute gibts endlich mal eine Variation von Kartoffel-Butter-Quark-Ei, die ich schon immer mal machen wollte. 15 Minuten Extra-Zeit helfen schon, aus einem absoluten Alltagsessen eine Luxusvariante zu kreieren.</p>
<p>Ich fange mit der Mousse an:</p>
<p>250g Magerquark<br />
1 EL Senf<br />
1/2 Bund Schnittlauch, klein geschnitten<br />
1 Beet Kresse, gehackt<br />
ein paar Basilikumblätter, fein gehackt<br />
Pfeffer und Salz</p>
<p>zu einem Kräuterquark vermischen.</p>
<p>3 Blatt Gelatine in<br />
ein Schluck heiße Milch</p>
<p>eingeweicht und dann unter den Quark gegeben. Abschließend noch</p>
<p>1 Becher Schlagsahne (im Nachhinein würde ich sagen, 1/2 reicht auch)</p>
<p>steif schlagen und unterheben. Ab mit der Mousse-to-be in den Kühlschrank, in die kälteste Ecke, damit sie noch ein bisschen fest wird.</p>
<p>Nun kommen sie in den Topf, die</p>
<p>500g La Ratte-Kartoffeln.</p>
<p>Ich koche sie in Salzwassser als Pellkartoffeln in gut 20 Minuten weich. Parallel dazu entsteht die Hollandaise aus</p>
<p>100g Butter, geklärt (Ayurvedisch <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )<br />
3 Eigelb<br />
3 EL Weißwein<br />
Salz<br />
Muskatnuss,</p>
<p>indem ich die Eigelb mit Weißwein und Salz über den kochenden Kartoffeln schaumig rühre und dann die geklärte Butter in dünnem Strahl hinzugebe. Abschließend nochmal salzen und mit Muskatnuss würzen, dann kommt die Sauce mit Deckel im metallenen Schlagtopf bei 70° in den Backofen und steht dort für entspannte 15 Minuten gefahrlos warm, bis der Tisch gerichtet ist.</p>
<p>Das ist in diesem Fall einfach, die Kartoffeln bleiben ungepellt, da La Ratte eine feine Schale haben, die man auch im Spätherbst noch mitesssen kann.</p>
<p>Et voilà:<br />
<a href="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/20091027-DSC_6359.jpg"><img src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/20091027-DSC_6359.jpg" alt="Alltagsluxus" title="Alltagsluxus" width="700" height="465" class="alignnone size-full wp-image-1483" /></a></p>
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		<item>
		<title>Dinner for Four</title>
		<link>http://www.kochessenz.de/2009/10/dinner-for-four/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 00:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinner for X]]></category>
		<category><![CDATA[Feldsalat]]></category>
		<category><![CDATA[Himbeere]]></category>
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		<description><![CDATA[Freunde aus dem Hessischen besuchen uns, da will gerne und viel gekocht werden. Morgens auf dem Münsteraner Markt finden wir alles, was wir brauchen. Vor allem den Star des Abends &#8211; ein ganzer Rotbarsch, den wir in spontaner Zuneigung Robert &#8230; <a href="http://www.kochessenz.de/2009/10/dinner-for-four/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde aus dem Hessischen besuchen uns, da will gerne und viel gekocht werden. Morgens auf dem Münsteraner Markt finden wir alles, was wir brauchen. Vor allem den Star des Abends &#8211; ein ganzer Rotbarsch, den wir in spontaner Zuneigung Robert getauft haben. Die Fischverkäuferin vom Fischhaus Kittner hat mich dazu überredet. Eigentlich wollte ich Filet mit Haut, aber sie machte mir den gebackenen ganzen Fisch schmackhaft.</p>
<p>Um es vorweg zu nehmen &#8211; ich habe es nicht bereut. Aber der Reihe nach. Das Menü:</p>
<ul>
<li>Jakobsmuscheln auf Feldsalat mit Pflaumen-Himbeer-Vinaigrette</li>
<li>Rotbarsch mit Pfifferlingen und Spinat auf Spitzkohl-Kartoffel-Stampf</li>
<li>Holunderblütenquark mit Lavendel-Himbeeren und Mandelkrokant</li>
</ul>
<p><strong>Jakobsmuscheln auf Feldsalat mit Pflaumen-Himbeer-Vinaigrette</strong><br />
Zuerst gibt es also Salat. Den hatte ich spontan in letzter Minute bei einem unbekannten Händler gekauft. Entsprechend ist er etwas strubbelig. Ich kann es nicht ändern und richte ihn mit einer Himbeer-Pflaumenessig-Wildkräuteröl-Vinaigrette an. Die letzteren beiden Zutaten habe ich im Gutshaus Woldzegarten von Michael Laumen erworben &#8211; er kann es nicht lassen, auch wenn er in Kloster Rühn nicht mehr produziert.</p>
<p>Den Himbeerteil bekomme ich aus den Resten des Himbeerpürrees von der Nachtischproduktion, siehe weiter unten.</p>
<p>Die Jakobsmuscheln werden wie immer kurz gebraten und auf dem Salat angerichtet. Dazu gibt es einen Toast mit Rotwein-Piment-Butter, die ich im TK noch finde.</p>
<div id="attachment_260" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><img class="size-medium wp-image-260" title="Feldsalat mit Jakobsmuscheln" src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/20091010-dsc_6006.jpg?w=199" alt="Feldsalat mit Jakobsmuscheln" width="199" height="300" /><p class="wp-caption-text">Feldsalat mit Jakobsmuscheln</p></div>
<p><strong>Rotbarsch mit Pfifferlingen und Spinat auf Spitzkohl-Kartoffel-Stampf</strong><br />
Mittlerweile ist richtig Aktion in der Küche.</p>
<div id="attachment_262" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-262" title="Action" src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/20091010-dsc_6000.jpg" alt="Action" width="600" height="398" /><p class="wp-caption-text">Action</p></div>
<p>Es ist ja auch genug vorzubereiten.</p>
<p>1kg Spinat putzen, dazu<br />
1 Knoblauchzehe fein hacken</p>
<p>250g Pfifferlinge putzen, dazu<br />
1 Bund Frühlingszwiebeln putzen und in Scheiben schneiden und<br />
1/2 Glas Weißwein,<br />
1/2 Becher Sahne sowie<br />
2 Würfel gefrorenen <a href="http://www.kochessenz.de/2009/08/03/pilzfond/">Pilzfond</a> bereitstellen für die Sauce</p>
<p>1 kg Kartoffeln ungeschält aufsetzen<br />
1/2 Sptzkohl in sehr dünne Streifen schneiden<br />
125g Butter schon mal aus dem Kühlschrank holen</p>
<p>1 ganzen Rotbarsch putzen (Schuppen ist nicht notwendig) und aus<br />
einigen Dill- und Petersiliezweigen und<br />
etwas Butter und Salz<br />
eine Kräuterbutterkugel formen. Robert mit der Kräuterbutter füllen und auf einen kleinen Portionierring auf ein Backblech setzen, so dass er stehend im Ofen garen kann.</p>
<div id="attachment_263" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-263" title="Robert der Rotbarsch" src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/20091010-dsc_6008.jpg" alt="Robert der Rotbarsch" width="600" height="398" /><p class="wp-caption-text">Robert der Rotbarsch</p></div>
<p>Nun also den Fisch in den Ofen, er wird dort bei 180° für ca 35 Minuten verweilen, so wie es mir die Händlerin empfohlen hat.</p>
<p>Mittlerweile kochen die halbfesten Kartoffeln fertig und man kann sie pellen und mit dem halben Stück Butter stampfen. Den Spitzkohl habe ich zuvor in Butter weich gedünstet und mit Muskatnuss, Pfeffer und Salz gewürzt. Ich füge ihn nun zum Kartoffelstampf hinzu und halte das Ganze warm.</p>
<p>Die Pfifferlinge sind heute nicht einzeln geputzt, sie sind einfach grob vorsortiert und gewaschen, da es sie eh in einer Sahnesauce gibt. Ich trockne sie ab und versuche sie anzubraten, was aber nicht gelingt &#8211; sie sind zu feucht. Macht nichts, die Zwiebeln kommen dazu (ich hab auch noch ein wenig Schweineschmalz hineingemogelt), dann der Weißwein und die Sahne. Das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken und köcheln lassen, bis das Gericht zusammengestellt wird.<br />
Der Spinat ist pflegeleicht und wird mit dem Knoblauch und Salz in wenig Öl gar gedünstet.</p>
<p>Der Kartoffelstampf wird auf Tellern verstrichen, darauf kommt der Spinat. Die Teller bugsiere ich in den heißen Ofen, der jetzt ausgeschaltet wird, da Roberts letztes Stündlein geschlagen hat. Er hat sich auf dem Blech gut entwickelt und ich teile die Haut oben neben der Rückenflosse und kann sie dann auf beiden Seiten einfach zur Seite runterklappen. Die Filets lassen sich nun perfekt abheben und auf den Spinat platzieren. Sie sind saftig, aber gar. Genau, wie es sein soll.<br />
Obenauf kommt die Pfifferlingsauce und noch ein wenig Rucola und Dill zur Garnitur.</p>
<p>Mmmh. Ich stelle fest, dass mir diese Fisch-Pilz-Kartoffel-Kombination sehr liegt, sie ähnelt strukturell doch sehr dem <a href="http://www.kochessenz.de/2009/09/26/zander-mit-kartoffelschaum/">Zander mit Kartoffelschaum</a>.</p>
<div id="attachment_266" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-266" title="Robert al forno" src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/20091010-dsc_6021.jpg" alt="Robert al forno" width="600" height="398" /><p class="wp-caption-text">Robert al forno</p></div>
<p><strong>Holunderblütenquark mit Lavendel-Himbeeren und Mandelkrokant</strong><br />
Alles ist alle bis auf eine Schüssel mit den Kartoffeln. Daher müssen wir jetzt erstmal abwarten, bis wieder Platz für das Dessert ist, das ich nachmittags schon gemacht habe</p>
<p>500g Magerquark vermischen mit<br />
1/2 Becher Sahne<br />
etwas Zucker<br />
etwas Holunderblütengelee</p>
<p>Außerdem gibt es Himber-Lavendel-Sauce als Zwischenschicht. Zutaten:</p>
<p>1 Schälchen Himbeeren<br />
1 knapper TL Lavendelblüten</p>
<p>Aus dem Schälchen ca 25 schöne Himbeeren aussortieren und aufheben. Den Rest mit ein wenig rotem Traubensaft, ca. 1 TL Lavendel (Achtung &#8211; nicht überdosieren) und Zucker aufkochen, bis eine einheitliche Masse entsteht. Diese Masse durch ein Sieb streichen. so dass die Kerne und die Lavendelblüten entfernt werden.</p>
<p>Quark in Trinkgläser schichten, bei der Hälfte der Menge eine rote Zwischenschicht aus dem Himbeerpürree einfüllen. Restlichen Quark auffüllen und mit den ganzen Himbeeren belegen.</p>
<p>Eine Handvoll Mandeln blanchieren und schälen<br />
Eine Handvoll Zucker in der Pfanne ohne Rühren schmelzen lassen</p>
<p>Mandeln grob hacken und hineingeben.<br />
Verrühren, bis die Masse bräunlich-caramellig wird und es nach Weihnachtsmarkt riecht. Dann den Pfanneninhalt in eine hitzefeste, leicht gefettete Schale geben und abkühlen lassen. Achtung, der Karamel bleibt eine Weile heiß und verursacht beim Anfassen böse Brandwunden!</p>
<p>Das Karamelgemisch grob hacken und kurz vor dem Servieren auf den Quark geben. Dazu gebe ich ein wenig Minze.</p>
<div id="attachment_267" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-267" title="Holunderquark mit Lavendel-Himbeeren" src="http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/20091010-dsc_6028.jpg" alt="Holunderquark mit Lavendel-Himbeeren" width="600" height="481" /><p class="wp-caption-text">Holunderquark mit Lavendel-Himbeeren</p></div>
<p>Ein Menü, das zum vorzeitigen Ende des Abends führte, da alle mit vollem Bauch müde wurden und ins Bett gingen. Also nichts für lange Feiern <img src='http://www.kochessenz.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber immerhin ein Artikel für ein Blogevent&#8230;</p>
<p><a href="http://kochtopf.twoday.net/stories/blog-event-l-herbstliches-mit-kartoffeln-und-pilzen/" title="Blog-Event L - Herbstliches mit Kartoffeln und Pilzen (Einsendeschluss 15. Oktober"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2448/3941031350_fb21c93de3_o.jpg" width="400" height="88" alt="Blog-Event L - Herbstliches mit Kartoffeln und Pilzen (Einsendeschluss 15. Oktober)" /></a></p>
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